Seite Array – Meine Internet Tipps für Haus und Garten http://www.mioone.de Haus und Garten Ratgeber Tue, 24 Apr 2018 15:50:04 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 Die Malve – Wilde Heilpflanze mit Blütenpracht http://www.mioone.de/malve/ http://www.mioone.de/malve/#respond Tue, 24 Apr 2018 09:08:40 +0000 http://www.mioone.de/?p=8316 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Kaum nähert sich der Sommer in leisen Schritten, fängt auch die Malve (im Lateinischen Malva sylvestris) zu blühen an. Sie erfreut uns mit ihren zarten Blütenköpfen, die Weiß-Rosa, Blau, Rosarot oder Violett leuchten und von farbintensiven Streifen durchzogen sind. Von Anfang Juni bis Mitte September hinterlässt sie auf diese Weise individuelle Farbtupfer im florierenden Grün […]

Meine Internet Tipps für Haus und Garten

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Kaum nähert sich der Sommer in leisen Schritten, fängt auch die Malve (im Lateinischen Malva sylvestris) zu blühen an. Sie erfreut uns mit ihren zarten Blütenköpfen, die Weiß-Rosa, Blau, Rosarot oder Violett leuchten und von farbintensiven Streifen durchzogen sind. Von Anfang Juni bis Mitte September hinterlässt sie auf diese Weise individuelle Farbtupfer im florierenden Grün und reckt ihren Kopf mit den Blüten durch ihren aufrecht wachsenden Stiel schön sichtbar in die Höhe. Erfahren Sie hier alles Wichtige über die wertvolle Heilpflanze.

1. Malven: Gewächse mit Geschichte

Malve im Garten

Die Malve bezaubert mit ihrer Blütenpracht (c) istockphoto.com/ iPandastudio

Die Malve entspringt einer eigenen Pflanzenordnung und einer großen Familie von Malvengewächsen – der Malvaceae – die ungefähr dreißig Arten umfasst. Ursprünglich kommt sie aus dem südlichen Eurasien, ist heute aber weit in Europa verbreitet. Ihre Geschichte geht zurück auf das Mittelalter und noch weiter bis in die Antike, denn schon damals bei den Römern und Griechen war sie ein fester Bestandteil jedes Medizinschränkchens und ein universal eingesetztes Heilmittel. Eine Gattung ist bis heute besonders präsent: Die der wilden Malve (Malva sylvestris), die im Volksmund auch große Käsepappel genannt wird, und der Wegmalve (Malva neglecta). Beide wachsen wild und machen es sich häufig an Hauswänden, Wegrändern, Hängen sowie Feldern gemütlich. Haben sie ein geeignetes Plätzchen gefunden, ankern sie mit einer spindelförmigen Wurzel und wachsen schließlich zwischen 15 und 140 Zentimeter in die Höhe. Man ordnet die Pflanze einem zwei- bis mehrjährigen Wachstum zu. Schön anzusehen sind die Blüten, die eine auffallende Maserung auf der Oberfläche tragen und mit vielen kleinen Blättchen ausgestattet sind. Ebenso zauberhaft sind die fast herzförmigen Blätter, die sich entlang des Stängels in die Höhe ranken.

2. Nützliche Eigenschaften der Malve: Natürliches Heilmittel gegen Entzündungen

Die Malve zählt zu den Heilpflanzen und hat eine lindernde Wirkung. Schon in der Antike wurde sie bei inneren und äußeren Beschwerden angewendet und beim Kurieren von Krankheiten genutzt. So braute man beispielsweise einen Trunk aus Malvenwurzeln, -samen und Malvenblättern mit Milch und Wein, um Erkrankungen der Lunge zu heilen oder bereitete einen Tee in Verbindung mit Fenchel und Anis zu. Zur Behandlung von Geschwüren wurde eine Mixtur aus Kraut und Samen mit Milch angesetzt. In heutiger Zeit ist das Wundermittel Malve leider ein klein wenig in Vergessenheit geraten. Dabei ist sie ein Heilkraut gegen Husten, gereizte Schleimhäute, grippale Infekte und andere Beschwerden wie Entzündungen im Mund- und Rachenraum – oftmals wird dann ein Malventee mit frischen Malvenblüten verwendet. Außerdem hat die Malve einige wertvolle Inhaltsstoffe vorzuweisen: Die Schleimstoffe sowie die Gerbstoffe, Anthocyane (violett-blaue Farbstoffe) und ätherischen Öle, die in der Heilpflanze enthalten sind, wirken nämlich reizlindernd, antibakteriell und entzündungshemmend. Beliebt sind außerdem Kaltauszüge oder die äußere Anwendung in Form von Kompressen auf der Haut.

3. Einsatz im Garten: Malven pflanzen und pflegen

Der richtige Standort für die Malve 

Malve im Sonnenschein

Die Malve ist eine Sonnenanbeterin (c) istockphoto.com/swkunst

Sie haben Gefallen an der Wegmalve oder der wilden Malve gefunden? Werden Sie zum Hobbygärtner und pflanzen Sie mit ein wenig Geschick und Geduld Ihre eigene Malve an. Im Übrigen sind diese zwei Malven-Arten sehr genügsame und pflegeleichte Pflänzchen. Im Vorfeld gibt es trotzdem ein paar Dinge, die es zu beachten gilt: Am besten gefällt es der Heilpflanze an einem sonnigen bis vollsonnigen Standort, der windgeschützt ist und als Basis einen nährstoffreichen Boden hat. Im Idealfall ist dieser lehmig, kalkhaltig oder auch leicht sandig.

Malven gießen und düngen 

Säen Sie zwischen Mitte März und Mitte Mai die Samen aus und pflegen Sie sie mit einer regelmäßigen, aber sanften Wasserdusche. Nach etwa zehn bis vierzehn Tagen sollten sich die Keimlinge langsam zeigen. Generell ist die Malve eine Anbeterin konstant feuchter Erde, deren Oberfläche bereits leicht angetrocknet ist. Versorgen Sie die Malve daher in regelmäßigen Abständen, aber nicht übermäßig mit Wasser. Ganz wichtig: Das Wasser darf nur auf die Wurzelscheibe gegossen werden, ansonsten gehen die Malvenblüten unter dem Wasserdruck kaputt. Ein kleiner Tipp noch: Malven sind recht hungrige Pflanzen und erfreuen sich hin und wieder an organischem Dünger oder flüssigem Kräuterdünger. Dafür auf mineralischen Dünger verzichten, der schmeckt ihnen nicht besonders.

4. So kommt die Malve durch die kalte Jahreszeit

Nach der Blütezeit im Sommer und Frühherbst klopft auch schon der Winter an – höchste Zeit, Ihr Malven-Gewächs winterfest zu machen. Entfernen Sie zuerst die vertrockneten Stängel – dies kann man auch während der Hochsaison vorsichtig tun – und schneiden Sie die komplette Pflanze bis zum Boden zurück. Auch wenn die Malve sehr frostresistent ist (bis zu -28 Grad Celsius), sollte man sie vor dem Wintereinbruch schützen. Mit einer Schicht Herbstlaub oder Reisig oder eingewickelt in ein Stück Jute oder Vlies ist sie gewappnet. Gießen Sie die Pflanze an milden Wintertagen dennoch hin und wieder, da sie trotz Kälte zur Trockenheit neigt. Ist sie dann im Frühjahr aus dem Winterschlaf erwacht, empfiehlt es sich, die Pflanze umzutopfen und ihr einen kleinen Tapetenwechsel zu gönnen. Die umgepflanzte Malve wird dann für einige Tage geschont und in den Halbschatten gestellt. Lesen Sie hier, wie Sie Ihren Garten für den Frühling vorbereiten.

5. Von Malven und deren Vermehrung

Sie wollen Ihre Malven-Familie weiter vergrößern? Sammeln Sie im Herbst die sogenannten Spaltfrüchte, die sich in den befruchteten Blütenständen der Malve befinden und jeweils zwölf Samen enthalten. Wenn diese sich Dunkelbraun bis Schwarz verfärbt haben, am besten die gesamte Samenkapsel entnehmen und in einer Tüte zerreiben, damit sie sich öffnet und das Saatgut freigibt. Sie finden übrigens auf mioone.de noch mehr Pflanzentipps. Und jetzt auf zum Gärtnern!

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Pampasgras: Das fedrige Ziergras aus Südamerika http://www.mioone.de/pampasgras/ http://www.mioone.de/pampasgras/#respond Fri, 02 Mar 2018 09:07:49 +0000 http://www.mioone.de/?p=8275 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Wenn die meisten anderen Pflanzen längst ihre Blüten abgeworfen haben und sich der Herbst ankündigt, steht es in voller Pracht: das Pampasgras – lateinisch Cortaderia sellona – mit seinen langen silbrig-weißen Blütenähren. Eigentlich heißt das Ziergras, das hierzulande viele Gärten schmückt, Amerikanisches Pampasgras. Es stammt ursprünglich aus den tropischen und gemäßigten Zonen Südamerikas. Einige der […]

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Wenn die meisten anderen Pflanzen längst ihre Blüten abgeworfen haben und sich der Herbst ankündigt, steht es in voller Pracht: das Pampasgras – lateinisch Cortaderia sellona – mit seinen langen silbrig-weißen Blütenähren. Eigentlich heißt das Ziergras, das hierzulande viele Gärten schmückt, Amerikanisches Pampasgras. Es stammt ursprünglich aus den tropischen und gemäßigten Zonen Südamerikas. Einige der 14 Arten von Pampasgras lassen sich in unseren Regionen im Freien halten, benötigen aber einen entsprechenden Winterschutz.

Pampasgras wird durch das imposante Zusammenspiel von Blättern und Blüten zu einem Schmuckstück. Während die Blätter nur etwa 80 cm hoch werden, können die Blütenähren Wuchshöhen von bis zu 250 cm erreichen. Dabei hängen die Rispen – die Wedel – in elegantem Halbkreis herunter. Die Blütezeit des Pampasgrases liegt vergleichsweise spät: Das Ziergras blüht von August bis weit in den Winter hinein. Wenn Sie die herrliche Pflanze in Ihrem Garten halten wollen, sollten Sie sich ein wenig mit dem Ziergras vertraut machen.

1. Wann sollte ich das Pampasgras pflanzen?

Mit Pampasgras den Garten verschönern

Pampasgras ist ein Highlight in jedem Garten. ©istockphoto.com_wjarek)

Pampasgras benötig zum Einwurzeln Wärme, daher sollten Sie die Pflanze im späten Frühjahr nach den Eisheiligen anpflanzen. Die Pflanze können Sie beispielsweise in Baumärkten wie beispielsweise OBI oder Hagebau direkt online oder vor Ort kaufen. Alternativ bieten sich selbstverständlich auch Fachhändler wie Gärtnereien an. Arbeiten Sie beim Anpflanzen Kompost mit ein, wenn der Boden nicht nährstoffreich genug ist.

2. Wie sieht ein geeigneter Standort aus?

Pampasgras mag sonnige und warme Plätze. Außerdem sollte der Standort windgeschützt sein, damit die Halme nicht umknicken. Auf keinen Fall sollten Sie das Ziergras am Fuß eines Hanges oder einer Schräge anpflanzen. Pampasgras mag keine Staunässe. Wenn Sie mehrere Pampasgräser anpflanzen, achten Sie bitte auf einen Abstand von 1 Meter zwischen den einzelnen Pflanzen.

3. Welches Substrat ist am besten?

Der Boden sollte nährstoffreich, tiefgründig und humos sein. Im Sommer sollte der Boden nicht komplett austrocknen und weiterhin durchlässig sein. Ein zu feuchter Boden führt hingegen zu Fäulnis und zum Absterben der Pflanze.

4. Wie sollte ich gießen?

Während der Hauptwachstumszeit sollten Sie das Pampasgras regelmäßig gießen, allerdings nicht so stark, dass Staunässe entsteht. Kurze Trockenzeiten übersteht das Gras besser als übermäßige Feuchtigkeit.

5. Wie sollte ich düngen?

Pampasgras liebt nährstoffreiche Böden, daher sollten Sie in der Hauptwachstumszeit alle 2 Wochen düngen. Als Dünger eignet sich Kompost. Allerdings sollten Sie es mit dem Düngen nicht übertreiben – das Ziergras wächst dann mastig.

6. Was sollte ich beim Winterschutz beachten?

Wenn der Herbst auf den Winter zugeht und die Wedel welk werden, sollten Sie das Gras mit Bast locker zu einem Schopf zusammenbinden. Wasser kann dann ganz einfach ablaufen und die Pflanze ist vor Winternässe geschützt. Wenn Sie möchten, können Sie noch trockenen Laub oder Tannenzweige um das Gras anhäufeln.

7. Wie sollte ich die Pflanze schneiden?

Wenn sich im Frühjahr der erste Austrieb zeigt, ist es Zeit, die Halme der Pflanze bis auf 15 Zentimeter zurückzuschneiden. Bitte tragen Sie dazu Handschuhe – die Ränder der Halme sind messerscharf!

8. Welche Pflanzen passen zum Pampasgras?

Besonders schön sieht das Pampasgras zwischen grünen Büschen aus. So kommen die Wedel optimal zur Geltung. Pflanzen Sie beispielsweise mehrere Gräser in der Mitte und schmücken sie mit einem Buchsbaum (oder mehreren) oder einer niedrigen Heckenpflanze ringsherum. Wichtig zu beachten: Um den Fokus nicht von dem anmutig im Wind wehenden Gras abzulenken, sollten Sie auf zu viele farbenfrohe Blüten bei der Gartengestaltung verzichten. Wer ein paar kleine Farbtupfer in die Gartendekoration bringen möchte, kann das aber natürlich gerne machen – wichtig ist die richtige Balance.

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Blaustern: Charmanter Frühjahrsbote http://www.mioone.de/blaustern/ http://www.mioone.de/blaustern/#respond Tue, 20 Feb 2018 10:46:52 +0000 http://www.mioone.de/?p=8284 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Wenn sich der Winter langsam verabschiedet und sich der Frühling sacht ankündigt, bezaubert der Blaustern – lat. Scilla–  das in der dunklen Jahreszeit farbentwöhnte Auge. Grazil stecken die zarten Pflanzen, die zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) gehören und mitunter auch unter dem Namen „Sternhyazinthen“ firmieren, von Februar bis Mai die violett-blauen bis weißen Blüten in […]

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Wenn sich der Winter langsam verabschiedet und sich der Frühling sacht ankündigt, bezaubert der Blaustern – lat. Scilla–  das in der dunklen Jahreszeit farbentwöhnte Auge. Grazil stecken die zarten Pflanzen, die zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) gehören und mitunter auch unter dem Namen „Sternhyazinthen“ firmieren, von Februar bis Mai die violett-blauen bis weißen Blüten in die Höhe. Die Scilla ist eine sogenannte submediterrane Pflanze, die vom nördlichen Mittelmeer bis in den Norden und im Osten bis nach Kleinasien und zum Kaukasus vorkommt.

In Deutschland wachsen Blausterne vor allem an der Donau und Rhein sowie den Nebenflüssen und in bodenfeuchten Laubmischwäldern im Pfälzerwald und auf dem Hardt. Mit viel Glück treten sie in Wäldern und auf Wiesen sogar als farbenprächtige Blütenmeere aus Tausenden Blüten auf. In Südfinnland ist diese Erscheinungsform des Blausterns recht verbreitet. Hier ist seit dem 19. Jahrhundert besonders der Sibirische Blaustern (Scilla sibirica) etabliert und hat sich seither in der Nähe von Wohngebieten stark verbreitet. Im Frühjahr können sich die Anwohnerinnen und Anwohner über prächtige Blütenteppiche in der Umgebung freuen.

Blausterne im Garten

Mit Blausternen haben Sie zu Frühjahrsbeginn Farbe im Garten. (©istockphoto.com_Eerik)

Allerdings ist der Blaustern nicht ganz so unbedarft wie die kleine, hübsche Blume erscheint. Ihr Name ist von der antiken Göttin „Skylla“ abgeleitet, die der griechischen Mythologie zufolge in ein furchteinflößendes Meeresungeheuer mit großem Appetit für Seefahrer – darunter sechs Gefährten des Odysseus – verwandelt wurde. Zum mythologisch aufgeladenen Namen passt der Umstand, dass alle Scilla-Arten und Sorten giftig sind. Die in der Pflanze enthaltenen Saponine können bei Hautkontakt Entzündungen auslösen. Der Verzehr der kleinen Zwiebeln kann zu Vergiftungserscheinungen bis zu Herzrhythmusstörungen führen. Tragen Sie daher beim Arbeiten mit Blaustern bitte immer Handschuhe!

Hierzulande sind der zweiblättrige Blaustern (Scilla bifolia) und der Sibirische Blaustern (Scilla sibirica) bei der Gartengestaltung besonders verbreitet. Der Peruanische Blaustern (Scilla peruviana) ist nicht winterhart, blüht dafür aber sehr schön im Winter auf der halbschattigen Fensterbank.

1. Wann blühen Blausterne?

Zweiblättriger Blaustern blüht von März bis April. Der Sibirische Blaustern ist etwas früher dran. Er blüht von Februar bis März.

2. Wie pflanze ich Blausterne?

Blausterne sind Zwiebelpflanzen und sollten im Oktober oder im November gepflanzt werden. Graben Sie dazu in einem Abstand von 10 cm Löcher mit einer Tiefe von 8-10 cm. Geben Sie die Zwiebeln mit aufwärts gerichteter Spitze in die Löcher und füllen Sie anschließend mit dem Aushub auf. Für eine initiale Düngung können Sie die Erde mit Humus und Hornspänen anreichern.

3. Wo sollte ich Blausterne pflanzen?

Blausterne mögen sonnige und halbschattige Standorte im Beet oder im Topf oder Kasten. Außerdem eignet sich Blaustern sich sehr gut zur Unterpflanzung von Laubhölzern, wo er sich mit etwas Glück mit der Bildung von Brutzwiebeln und Selbstaussaat ausbreitet und im Frühjahr das menschliche Auge mit blauen Blütenmeeren verzaubert.

Blausterne gedeihen besonders gut in nährstoffreichen, frisch-feuchten Böden. Übermäßige Feuchtigkeit bekommen den Zwiebeln hingegen nicht.

4. Wie sollte ich Blausterne gießen?

Blaustern

Blausterne erfreuen das Auge im Frühjahr. ((©istockphoto.com_Eerik)

Sollte es über längere Zeit nicht regnen, können Sie die Blausterne gießen. Bei einer längeren Trockenphase sollten Sie Blausterne regelmäßig gießen.

5. Wie sollte ich Blaustern pflegen?

Der Blaustern ist eine genügsame Pflanze, die kaum Pflege benötigt. Eine einmalige Düngung ist in der Regel ausreichend.

In der Blütezeit sollten Sie welke Blütenstände zeitnah bis knapp über den Blättern abschneiden. Damit verhindert Sie auch eine unerwünschte Selbstaussaat über die Kapselfrüchte. Die grünen Blätter sollten Sie erst entfernen, wenn sie vergilbt sind. Nur dann sind ausreichend Nährstoffe für die nächste Blütezeit in der Zwiebel eingelagert.

6. Wie lässt sich Blaustern überwintern?

Die meisten Blaustern-Arten sind winterhart. Wenn Sie die Blausterne im Herbst neu gepflanzt haben oder die Winter in Ihrer Region besonders rau sind, können Sie die Pflanzen mit einer Schicht Laub schützen. Entfernen Sie in diesem Fall das Laub im Frühjahr, damit die Blausterne ungehindert austreiben können!

7. Wie lassen sich Blausterne vermehren?

Blausterne vermehren sich gut durch Selbstaussaat. Beim Entstehen der schönen Blütenmeere sind Ameisen nicht ganz unschuldig. Sie schleppen die nährstoffreichen Anhängsel der Blausternsamen in ihre Bauten und verbreiten so die Pflanze.

Für eine händische Vermehrung – oder eine Umsiedlung – können Sie die Tochterzwiebeln im Sommer ausgraben und im Herbst einpflanzen. Nach Möglichkeit sollten Sie die Zwiebeln nicht lange lagern, da sie sonst vertrocknen.

TIPP: Verzweifeln Sie nicht, wenn das Blütenmeer im Garten auf sich warten lässt. Blütenteppiche aus Blausternchen brauchen mitunter recht lange, bis sie in aller Pracht erblühen. In der Zwischenzeit können Sie nach weiteren Pflegetipps in unserem Pflanzen Ratgeber schauen und Ihren Garten mit weiteren Blumen verschönern.

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Kamelie: Edle Rose des Winters http://www.mioone.de/kamelie/ http://www.mioone.de/kamelie/#respond Mon, 22 Jan 2018 09:07:48 +0000 http://www.mioone.de/?p=8262 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Im 19. Jahrhundert setzten Alexandre Dumas und Guiseppe Verdi der Kamelie ( lat. Camilla japonica) mit dem Roman „Die Kameliendame“ und der Vertonung der Geschichte der tragisch endenden Kurtisane in der Oper „La Traviata“ ein kulturgeschichtliches Denkmal, das in der Botanik seinesgleichen sucht. Die Kamelie gehört zu den Kamelien (lat. Camelia) und ist eng mit […]

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Im 19. Jahrhundert setzten Alexandre Dumas und Guiseppe Verdi der Kamelie ( lat. Camilla japonica) mit dem Roman „Die Kameliendame“ und der Vertonung der Geschichte der tragisch endenden Kurtisane in der Oper „La Traviata“ ein kulturgeschichtliches Denkmal, das in der Botanik seinesgleichen sucht. Die Kamelie gehört zu den Kamelien (lat. Camelia) und ist eng mit dem Teestrauch verwandt. Beheimatet ist der Strauch mit den charakteristischen Blüten in Ostasien.

Eine Kamelie im Garten halten

Mit einer Kamelie haben Sie einen schönen Zierstrauch im Garten.

Mit der Kolonialisierung gelangte die Pflanze nach Europa. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erfreuten sich Kamelien bereits großer Beliebtheit in königlichen und adligen Schlossgärten. Schon bald fand die Kamelie Eingang in bürgerliche Kreise und bürgerliche Gartenkunst. Im 19. Jahrhundert war der Höhepunkt ihrer Popularität erreicht. Wenn Sie heute Kamelien aus vergangenen Jahrhunderten sehen möchten, so können Sie das zum Beispiel in der Vila Nova de Gaia in Portugal, in Caserta in Italien oder in Dresden-Pillnitz in Deutschland. Die Kamelien in diesen Gärten stammen vermutlich aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Heute gibt es über 200 Arten und ca. 30.000 Sorten mit unterschiedlichen Blüten und Blättern sowie variierenden Wuchsformen und Wuchshöhen von 1,5 bis 6 Metern. Die Farbskala der Blüten reicht von weiß über rosa bis zu dunkelrot. Entgegen ihrem Ruf, ein überempfindliches Gewächs zu sein, lässt sich der Strauch hierzulande in wintermilden Regionen erfolgreich im Freien anpflanzen. Mit einem gewissen Maß an Sorgfalt und Pflege haben Sie mit einer „Rose des Winters“ bei der Gartengestaltung viel Freude. Worauf sollten Sie achten?

1. Welcher Standort ist geeignet?

Die Kamelie liebt hohe Feuchtigkeit und viel Niederschlag. Kalte Winde, winterliche Morgensonne und sommerliche Mittagssonne bekommen ihr weniger gut, daher ist ein halbschattiger Standort am Haus oder im Schutz von hohen Koniferen am besten. Die Kamelie kann Sonne gut vertragen, allerdings sollte man sie möglichst ab März daran gewöhnen. Auf plötzliche Hitze reagieren viele Arten und Sorten mit Sonnenbrand.

2. Welches Substrat ist am besten?

Kamelien mögen lockere, leicht saure Erdböden, die Sie mit verrottetem Laub, Kompost oder Rinden anreichern können. Wenn Sie möchten, können Sie anstatt Gartenerde auch fertige Moorbeeterde für Rhododendron und Erika aus dem Gartenhandel verwenden.

3. Wie sollte ich gießen?

Beim Gießen gibt es  – wie bei vielen anderen Pflanzen auch – keine Faustregel. Je nach Art, Sorte, Standort, Wachstum, Niederschlag und Sonneneinstrahlung benötigt die Kamelie mehr oder weniger viel Wasser. Während der Wachstumsphase von Frühjahr bis Herbst sollten Sie allerdings reichlich gießen. Bekommt die Pflanze in diesem Zeitraum nicht genügend Wasser, kann das zu Knospenverlust führen. Am liebsten mag die Kamelie enthärtetes Leitungswasser oder Regenwasser.

4. Wie sollte ich düngen?

Düngen Sie ausschließlich in der kurzen Phase des Triebwachstums von ca. Ende Mai bis Mitte Juli. Verwenden Sie einen handelsüblichen Rhododendrondünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. Kamelien in Töpfen können Sie bis Ende Juni mit einem stickstoffhaltigen Dünger und bis Juli mit einem alkalibetonten Dünger verwöhnen. Achten Sie darauf, dass Sie immer auf feuchtem Boden düngen und anschließend ausreichend wässern.

5. Wann pflanze ich Kamelien im Garten?

Mit einer Kamelie den Garten gestalten.

Es gibt über 200 Arten und 30.000 Sorten Kamelie. Nicht alle sind für europäische Gefilde geeignet, aber manche. ©istockphoto.com_Julia_Kuleshova)

Pflanzen Sie Kamelien nur im Frühjahr bis spätestens Juni, damit die Pflanze sicher einwurzeln kann.

6. Welcher Winterschutz ist geeignet?

Im Winter können Sie die Pflanze mit einer Mulchschicht, Tannenzweigen oder Schilfmatten schützen. Bitte verwenden Sie keine Plastikfolie. Um Winterschäden durch Ballentrockenheit zu vermeiden, sollten Sie die Kamelie bei längerem Frost ausgiebig wässern.

7. Wie halte ich Kamelien – im Topf oder im Kübel?

Kamelien lassen sich auch im Topf oder Kübel halten. Achten Sie darauf, dass das Gefäß nicht zu groß ist, damit es nicht zu Nässeschäden durch anhaltende Feuchtigkeit kommt und die Pflanze optimal einwurzeln kann. Wählen Sie ein Gefäß mit Füßen, damit die Feuchtigkeit ablaufen kann. Befüllen Sie den Topf oder den Kübel mit Substrat und Tonscherben. Topfen Sie die Kamelie bitte erst um, wenn sich an Wurzeln an der Oberfläche zeigen.

Kamelien im Topf oder im Kübel können lange Zeit im Freien bleiben. Erst wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, sollten Sie die Pflanze in eine geschützte Terrassenecke oder in ein kühles Winterquartier wie zum Beispiel eine Garage oder ein kühles Treppenhaus stellen. Gießen Sie die Pflanze auch im Winter!

8. Wo kann ich mich weiter informieren?

Im deutschsprachigen Raum ist die Deutsche Kameliengesellschaft e. V. der perfekte Ansprechpartner für Ihre Fragen rund um das Thema Kamelien!

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Zaubernuss pflanzen: Hamamelis, der außergewöhnliche Winterblüher http://www.mioone.de/zaubernuss-pflanzen/ http://www.mioone.de/zaubernuss-pflanzen/#respond Tue, 07 Nov 2017 17:40:17 +0000 http://www.mioone.de/?p=8252 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Ein farbenfrohes Blütenmeer, und das mitten im Winter: Wer seinen Garten das ganze Jahr über zum Strahlen bringen möchte, sollte eine Zaubernuss pflanzen. Der Zierstrauch mit dem charmanten Namen gehört zu den interessantesten Winterblühern überhaupt, seine Blüten sind mit keinem anderen Gewächs vergleichbar. Hier alles Wichtige zur zauberhaften Pflanze! Zauberhafte Zaubernuss: Winterliche Gartenschönheit Die besondere […]

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Ein farbenfrohes Blütenmeer, und das mitten im Winter: Wer seinen Garten das ganze Jahr über zum Strahlen bringen möchte, sollte eine Zaubernuss pflanzen. Der Zierstrauch mit dem charmanten Namen gehört zu den interessantesten Winterblühern überhaupt, seine Blüten sind mit keinem anderen Gewächs vergleichbar. Hier alles Wichtige zur zauberhaften Pflanze!

1. Zauberhafte Zaubernuss: Winterliche Gartenschönheit

Zaubernuss pflanzen winterhart

Wunderschönes Farbspiel: Zaubernuss-Blätter im Schnee. (c) iStock.com / ra-photos

Die besondere Form der Blüten ist wohl der häufigste Grund, warum Hobbygärtner sich dazu entscheiden auf ihrem Grundstück eine Zaubernuss zu pflanzen – denn die Blütenblätter erinnern an längliche, schmale Fäden, die mal rot, mal gelb oder orange leuchten und entsprechend an eine dekorative Herbstfärbung erinnern. Und die Blütezeit des Strauchs ist ein echtes Argument: Mitten im Winter können Sie sich an dem Farbspiel erfreuen und gleichzeitig gewiss sein: Das exotische Gewächs ist, ähnlich wie viele Kletterrosen, absolut frosthart.

2. Die Zaubernuss pflanzen: So wächst und gedeiht der Zierstrauch

Im Herbst dürfen Sie die Zaubernuss pflanzen. Damit sie später in voller Blütenpracht erstrahlt, ist zunächst einmal der richtige Standort wichtig – ein geschütztes Örtchen mit viel Sonne ist ideal. Entscheiden Sie sich unbedingt gleich zu Beginn für den endgültigen Platz, denn umpflanzen beziehungsweise umtopfen sollten Sie das Sträuchlein später nicht mehr. Auch das passende Substrat ist wichtig: Legen Sie Wert auf einen durchlässigen und humusreichen Boden, wenn Sie die Zaubernuss pflanzen. Bei Bedarf können Sie ihn gut mit einer Schicht aus Rinde oder Mulch ergänzen. Auch locker sollte das Erdreich sein, gerade ein sehr dichter Boden wirkt sich leider negativ auf das Wachstum Ihrer Zaubernuss aus. Gießen Sie von nun an regelmäßig, aber nicht zu reichlich – das Substrat sollte stets feucht sein und auf keinen Fall komplett austrocknen. Eine Rinden- oder Mulchschicht hilft ebenfalls das Erdreich feucht zu halten.

Zwei wichtige Hinweise: Gerade in den ersten zwei Jahren ist es völlig normal, dass die Zaubernuss nur wenig wächst. Obwohl die Blüte in den tiefsten Winter fällt, kann sich die Zeit des intensivsten Farbspiels bei sehr starkem Frost eventuell zudem ein wenig verschieben.

Zaubernuss Blätter

Wie prächtiges Herbstlaub: Die Blütenblätter der Zaubernuss. (c) iStock.com / dgero

3. Zaubernussgewächse pflegen: Tipps für die winterharte Pflanze

Mit den richtigen Pflegemaßnahmen können Sie Ihre selbst gepflanzte Zaubernuss in ihrem Wachstum und ihrer Blüte sehr gut unterstützen. Neben dem regelmäßigen Wässern kann auch eine Düngergabe helfen: Im späten Sommer oder frühen Herbst empfiehlt sich ein Nährstoffdünger. Diesen erhalten Sie beispielsweise hier. Mit geeigneten Gartengeräten sollten Sie außerdem gelegentlich das Erdreich rund um das Wurzelwerk etwas auflockern. Ein radikaler Rückschnitt ist eher nicht empfehlenswert. Wenn Sie möchten, können Sie allerdings bei Bedarf das Gewächs ein wenig auslichten. Eine Pflanze, die nicht gestutzt wird, kann eine Wuchshöhe von bis zu fünf Metern erreichen, der sanfte Zuschnitt ist also eine gute Möglichkeit die Zaubernuss etwas kleiner zu halten.

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Hortensien Pflege, Schnitt & weitere Tipps http://www.mioone.de/hortensien-pflege/ http://www.mioone.de/hortensien-pflege/#respond Thu, 19 Oct 2017 12:33:12 +0000 http://www.mioone.de/?p=8227 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Die Hortensie (lat. Hydrangea) ist durch ihre frischen Farben und voluminösen Blüten eine sehr beliebte Blume in den deutschen Gärten. Durch die verschieden neuartigen Züchtungen und Varianten beispielsweise mit puristisch weißen Blüten, oder aber in fröhlichem violett, rosa oder blau, findet sie gerne Platz im Garten des Hobbygärtners. Ein weiterer Vorteil: Sie kann bei guter […]

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Die Hortensie (lat. Hydrangea) ist durch ihre frischen Farben und voluminösen Blüten eine sehr beliebte Blume in den deutschen Gärten. Durch die verschieden neuartigen Züchtungen und Varianten beispielsweise mit puristisch weißen Blüten, oder aber in fröhlichem violett, rosa oder blau, findet sie gerne Platz im Garten des Hobbygärtners. Ein weiterer Vorteil: Sie kann bei guter Pflege auch nach Jahrzehnten noch die persönliche Grünfläche verschönern. Doch wie intensiv ist die Hortensien Pflege? Gibt es spezielle Vorschriften beim Schnitt? Und gibt es Unterschiede bei den Pflegebedürfnissen der verschiedenen Hortensienarten? Hier erhalten sie Gartentipps rund um das Gewächs.

Hortensien Pflege

Hortensien Pflege: So wächst die Pflanze optimal (c) iStock.com / ooyoo

1. Wie muss die Hortensie geschnitten werden?

Je nach Hortensienart sind die Schnittmaßnahmen unterschiedlich. Der Zeitpunkt für diese Hortensien Pflege ist jedoch bei allen Sorten gleich. Sie sollte im Februar erfolgen, damit die neuen Triebe im Frühjahr genügend Platz haben, sich zu entfalten.

Die Pflege von Bauernhortensien (auch Gartenhortensien), Kletterhortensien, Eichenblatthortensien und Tellerhortensien gestaltet sich sehr einfach. Sie müssen lediglich zum Frühjahr hin von alten Blüten und erfrorenen Trieben befreit werden. Hier ist Vorsicht geboten: Da die Blütenknospen bereits im Jahr vor dem Austrieb gebildet werden, könnten diese bei einem starken Rückschnitt beschädigt werden. Wenn Sie unsicher sind, ob der Trieb erfroren ist, machen Sie einen Test. Kratzen Sie etwas von der Rinde ab und prüfen Sie die Farbe des darunter liegenden Gewebes. Ist sie leuchtend grün, ist der Trieb gesund. Ist er eher gelb-grünlich verfärbt, ist er bereits abgestorben und sollte daher entfernt werden.

Anders verhält sich die Hortensien Pflege bei der Rispenhortensie und Schneeball-Hortensie. Beide Sorten sollten stark zurückgeschnitten werden, idealerweise auf ein bis zwei Knospenpaare. Da sie Spätblüher sind und ihre Blütenknospen erst bei Austrieb im Frühjahr bilden, werden diese beim Stutzen nicht beschädigt. Eine weitere Besonderheit: die Triebe wachsen sehr schnell und mit jedem neuen Austreiben verdoppelt sich die Anzahl der Triebe. Um der Fülle an Blüten Herr werden zu können und eine optisch ansprechende Ordnung zu schaffen, sollten kleinere Zweigbesen und eingeengte Triebe regelmäßig entfernt werden.  Diese Hortensien Pflege ist daher mit ein wenig mehr Aufwand verbunden.

2. Die optimale Hortensien-Pflege für Bauernhortensie, Kletterhortensie & Co.

Pflanzen Sie Hortensien bevorzugt im Frühjahr, maximal bis Ende Juli. So hat die Pflanze genügend Zeit, um zu wachsen und gedeihen, bevor die Temperaturen im Winter wieder fallen. Unter welchen Bedingungen die Pflanze eine schöne Blüte erhält und wie die Hortensien Pflege optimiert werden kann, erfahren Sie im folgenden Absatz.

Der richtige Boden für Hortensien

Hortensien Pflege Blaufärbung

Mit spezieller Pflege erhält die rosa Hortensie eine elegante Blaufärbung (c) iStock.com / ooyoo

Grundsätzlich bevorzugen alle Hortensienarten einen kalkarmen, humusreichen bzw. nährstoffreichen und lockeren Boden. Am Wohlsten fühlen sie sich in einem gleichmäßig feuchten Boden. Deshalb sollten sie regelmäßig ausreichend bewässert werden. Versorgen Sie die Hortensie bevorzugt bei den kühleren Temperaturen Frühmorgens oder Spätabends mit Gießwasser, damit das Wasser nicht vorzeitig verdunstet. Übrigens: Natürlich blaue Hortensien gibt es nicht. Die Blaufärbung entsteht, wenn rosafarbene Sorten einem sauren Boden mit einem pH-Wert von 3,5-4,5 ausgesetzt sind und der Boden mit Aluminium angereichert ist. Dies erfolgt entweder durch die Hortensien Pflege mit einem speziellen Blaufärbemittel zum Beispiel von Pflanzotheke oder aber durch Kalialaun, welches in der Apotheke erhältlich ist. Mittels pH-Teststreifen kann der ph-Wert des Bodens bequem ermittelt werden.

Der richtige Platz für die verschiedenen Hortensiensorten

Der Großteil der Hortensien bevorzugt schattige oder halbschattige, windgeschützte Plätze. Doch auch in der Sonne gedeiht diese Pflanze sehr gut. Dies ist jedoch auch abhängig von der Hortensien-Art. Rispenhortensien beispielsweise fühlen sich besonders in der Sonne wohl.

Wer nach einem optimalen Dünger für die Hortensien Pflege sucht, kann einen speziellen Hortensiendünger beispielsweise von Pflanzen Kölle verwenden. Alternativ ist auch Rhododenron-Dünger oder Azaleen-Dünger für die Nährstoffanreicherung des Bodens geeignet. Beginnen Sie im Frühjahr damit, die Pflanze wöchentlich zu düngen, damit sie mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird und gut wachsen kann.

Winterschutz für Hortensien

Hortensien Pflege bei Frost

Hortensie mit Frost: So vermeiden Sie ein Absterben der Triebe (c) iStock.com / ballycroy

Die Hortensie ist eine relativ winterfeste Pflanze. Zwar kommt es vor, dass einige Triebe abfrieren und entfernt werden müssen, im Frühjahr bilden sich aber wieder neue aus. Dennoch benötigt das Gewächs bei anhaltend niedrigen Temperaturen und Frost vorbeugend einen Winterschutz, damit der Wurzelballen nicht einfriert. In diesem Fall fällt die Hortensien Pflege etwas intensiver aus als in den Sommermonaten. So empfiehlt es sich, den Boden beispielsweise mit schützendem Tannenreisig oder Wintervlies zu bedecken. Die Topfpflanzen sind noch kälteempfindlicher und sollten deshalb besonders geschützt werden. Hier sind robuste Kokosmatten oder Rindenmulch zum Schutz der Wurzel die ideale Wahl. Zudem sollte die Pflanze bevorzugt in einer windgeschützten Ecke untergebracht werden. Außerdem empfiehlt es sich, die Krone mit Vlies zu bedecken. So kann die Pflanze mühelos überwintern und im Frühjahr wieder in voller Pracht austreiben. Wenn Sie noch mehr stöbern und sich über die verschiedenen Anpflanzmethoden informieren wollen, schauen Sie sich doch in unserer Rubrik Haus und Garten um. Hier gibt es beispielsweise Infos, wie man Tulpenzwiebeln pflanzen kann.

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Tulpenzwiebeln pflanzen: Alles Wissenswerte rund um die Frühlingsblume http://www.mioone.de/tulpenzwiebeln-pflanzen/ http://www.mioone.de/tulpenzwiebeln-pflanzen/#respond Fri, 29 Sep 2017 14:27:34 +0000 http://www.mioone.de/?p=8230 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Zwiebelblumen gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen – Varianten wie Amaryllis, Krokusse, Traubenhyazinthen, Narzissen läuten optisch den Frühling ein. Wer Tulpenzwiebeln pflanzen möchte, braucht weder viel Material, noch großes Vorwissen. Hier lesen Sie, wie Sie die Knollen in die Erde setzen, welche Pflege wichtig ist und wie sich die Zwiebeln überwintern lassen. Frohes Gärtnern! Tulpenzwiebeln pflanzen […]

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Zwiebelblumen gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen – Varianten wie Amaryllis, Krokusse, Traubenhyazinthen, Narzissen läuten optisch den Frühling ein. Wer Tulpenzwiebeln pflanzen möchte, braucht weder viel Material, noch großes Vorwissen. Hier lesen Sie, wie Sie die Knollen in die Erde setzen, welche Pflege wichtig ist und wie sich die Zwiebeln überwintern lassen. Frohes Gärtnern!

1. Tulpenzwiebeln pflanzen und pflegen: Das Wichtigste in Kürze

tulpenzwiebeln-pflanzen

Tulpenzwiebeln lassen sich ganz einfach in die Erde setzen. (c) iStock.com / OlgaPonomarenko

Um Tulpenzwiebeln in die Erde zu bringen, ist der Herbst der richtige Zeitpunkt – dann verschönern die Zwiebelblumen pünktlich zum Frühjahr Ihren Garten oder versüßen Ihren Balkonien-Urlaub. An einem günstigen Standort wächst und gedeiht Ihre Tulpe besonders gut – ideal ist ein Platz mit viel Sonne. Ein durchlässiger Boden empfiehlt sich als Substrat. Tulpenzwiebeln erhalten Sie beim Händler oder bequem online, beispielsweise hier.

Damit im Frühjahr aus der Mutterzwiebel eine Tochterzwiebel wachsen kann, ist ein gelegentliches Düngen ratsam – im Frühjahr empfiehlt sich Flüssigdünger, im Herbst dagegen Kompost. Setzen Sie auf jeden Fall auf eine organische Variante und verzichten Sie auf Produkte, die Stickstoff enthalten. So lassen sich unterschiedliche Krankheiten verhindern. Gießen Sie Ihre gepflanzten Tulpenzwiebeln nur mäßig, um Fäulnis nicht zu begünstigen.

2. Die Blumenzwiebeln überwintern – je nach Tulpensorte

Einmal eingepflanzt, bleiben Tulpenzwiebeln einfach in der Erde? Nicht ganz, denn pünktlich zur kalten Jahreszeit sollten Sie die Knollen wieder aus der Erde holen. Der Grund: Sie sind nicht winterhart und müssen deshalb während des Frosts an einem kühlen, aber geschützten Ort gelagert werden – ein regulärer Keller ist dafür beispielsweise bestens geeignet.

Den richtigen Zeitpunkt für das Ausgraben und Überwintern der Tulpenzwiebeln sehen Sie den Pflanzen deutlich an: Sämtliche Blätter beziehungsweise Blüten müssen vollständig abgestorben sein. Nun können Sie die gepflanzte Tulpenzwiebel vorsichtig rundherum von Erde befreien und sanft aus dem Loch heben. Eine Ausnahme stellen übrigens Wildtulpen dar, sie können auch im Winter in der Erde verbleiben.

3. Gesunde Tulpenzwiebeln: Krankheiten der Frühlingsblumen verhindern

Sie setzen auf relativ robuste und pflegeleichte Gewächse, wenn Sie Tulpenzwiebeln pflanzen – einige typische Krankheiten sollten Sie allerdings trotzdem auf der Rechnung haben. Die sogenannte Zwiebelfäule lässt die Pflanzen frühzeitig absterben, Sie erkennen sie meist an einem weißen beziehungsweise rosafarbenen Belag beziehungsweise einzelnen braunen Flecken. Befallene Zwiebeln müssen Sie leider entsorgen. Zur Sicherheit sollten Sie in diesem Fall außerdem für die nächsten fünf Jahre keine weiteren Tulpenzwiebeln an der gewohnten Stelle in die Erde setzen. Zur Vorbeugung empfiehlt sich eine Lagerung, die kühl und trocken, gleichzeitig aber luftig ist.

Eine weitere recht typische Krankheit ist das Tulpenfeuer, eine Form von Schimmel. Der Befall zeigt sich durch braune beziehungsweise graue Flecken auf den Blättern. Auch hier sollten Sie sämtliche betroffenen Exemplare zur Sicherheit wegschmeißen. Für die Zukunft empfiehlt es sich, noch mehr auf ein mäßiges Wässern zu achten – warten Sie am besten immer, bis die Erde bereits recht trocken ist.

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Balkonien Urlaub: So kommt Zuhause kein Fernweh auf http://www.mioone.de/balkonien-urlaub/ http://www.mioone.de/balkonien-urlaub/#respond Mon, 28 Aug 2017 09:52:01 +0000 http://www.mioone.de/?p=8183 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

alkonien Urlaub ist eine scherzhafte Bezeichnung dafür, wenn man auf dem Balkon zu Hause „Urlaub“ macht. Mittlerweile ist dieser Begriff sogar im Duden zu finden. Doch den negativen Beigeschmack – dass ein richtiger Urlaub nicht möglich ist – können Sie gleich wieder vergessen. Denn ein Urlaub auf Balkonien bringt viele Vorteile mit sich – und […]

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Balkonien Urlaub ist eine scherzhafte Bezeichnung dafür, wenn man auf dem Balkon zu Hause „Urlaub“ macht. Mittlerweile ist dieser Begriff sogar im Duden zu finden. Doch den negativen Beigeschmack – dass ein richtiger Urlaub nicht möglich ist – können Sie gleich wieder vergessen. Denn ein Urlaub auf Balkonien bringt viele Vorteile mit sich – und das nicht nur für den Geldbeutel. Deshalb gehört er tatsächlich zu den Trend-Reisezielen der Deutschen 2017. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihrem Balkon selbst bei einer Größe von wenigen Quadratmetern ein exotisches Urlaubsfeeling einhauchen können.

1. Balkonien Urlaub: Die Vorteile auf einen Blick

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Balkonien Urlaub: mit diesen einfachen Gestaltungstipps kommt Zuhause Urlaubsfeeling auf (c) iStock.com / petrunjela

  1. Traumurlaub ohne Anreisestress – wer wünscht sich das nicht? Während Reisende häufig schon lange im Voraus planen und sich Reiseführer anschaffen müssen, gestaltet sich ein Urlaub auf Balkonien als mehr als unkompliziert. Sie müssen nur Ihre Balkontür öffnen und schon können Sie sich in Ihrer Wohlfühloase entspannen.

  2. Sie sind kein Fan von Trubel und Menschenmassen? Wunderbar, denn auf Ihrem Balkon werden sich wohl keine fremden Menschen aufhalten – er ist Ihr ganz eigenes Reich für Sie und Ihre persönlich geladenen Gäste. Ein weiterer Pluspunkt: Verständigungsprobleme, die bei einer fremden Sprache auftauchen können, kommen garantiert nicht auf.

  3. Ein zusätzlicher Vorzug von Balkonien Urlaub: Keine Ferien sind günstiger. Sie müssen weder die Anreisekosten, noch die Kosten für ein Hotel oder eine Ferienwohnung tragen.

  4. Für den Cocktail brauchen Sie nicht in eine überteuerte Bar zu gehen – die Hausbar ist definitiv eine günstigere Alternative. So können Sie sogar noch mehr Kosten sparen.

  5. Zudem können Sie sich in Ihrer vertrauten Umgebung auf dem Liegestuhl entspannen und werden nicht das Pech haben, dass Sie doch noch ein Utensil in Ihrem Reise Koffer vergessen haben.

  6. Da der Weg zum Balkonien Urlaub nicht weit ist, müssen Sie hierfür keinen Urlaub einreichen und können sich direkt nach Feierabend wie in einem fernen Land fühlen. So können Sie sich Ihre Urlaubstage aufsparen und zu einem anderen Zeitpunkt dann vielleicht doch noch ins Ausland reisen.

  7. Wer die Meinung vertritt, das Essen daheim schmecke doch am Besten, kann sich auf Balkonien ganz nach den eigenen Qualitätsstandards verpflegen. Böse Überraschungen in Form von ungenießbarem Essen werden so umgangen.

2. Tipps für die Balkongestaltung

Damit Sie auch aus dem kleinen Platz von Balkonen das Meiste herausholen können, haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt.

  1. Lichterketten tauchen jeden noch so tristen Balkon in ein warmes Licht und sorgt so für Gemütlichkeit. Schöne Lichterketten in vielen Variationen finden Sie zum Beispiel bei Depot. Achten Sie dabei darauf, dass die Lichter auch für den Außenbereich geeignet sind, damit diese auch Feuchtigkeit gewachsen sind.

  2. Wer natürliches Licht im Balkonien Urlaub bevorzugt und zudem ein Stromsparfuchs ist, kann auch Teelichter Besonders schön sehen diese aus, wenn Sie sie in verschiedenfarbigen Teelichtgläsern platzieren. Warme Farben wie rot, gelb und orange sowie verschiedenen Muster oder auch Mosaik-Glas sorgen für eine sommerliche Atmosphäre.

  3. Was außerdem nicht im Balkonien Urlaub fehlen darf, sind Pflanzen. Vor allem grüne, blütenlose Pflanzen mit vielen Blättern erzeugen eine ruhige, frische Optik. Wer pflegeleichte Varianten sucht, denen auch schattige Plätze nichts ausmachen, ist mit Farnen oder Efeu bestens beraten. Durch die hängenden Blätter machen sich diese Pflanzen auch wunderbar in bunten Blumentöpfen, die von der Decke herunterhängen. Dadurch können Sie Platz auf dem Boden sparen und geben dem Balkon durch die Gestaltung in verschiedenen Höhen Dynamik. Ist der Balkon sonnendurchflutet, kann zum Zitronenbaum oder Olivenbaum gegriffen werden. Buchsbäume hingegen eignen sich sowohl für sonnige, als auch schattige Plätze und sind deshalb die idealen Pflanzen für jeden Balkon. Balkonpflanzen bei OBI zum Beispiel sind hier eine willkommene Option.

  4. Sollten Sie eine Terrasse haben, werden Sie nicht um einen Sonnenschirm umhin kommen. So sind Sie nicht ganzheitlich der prallen Sonne ausgesetzt und vermeiden unangenehme Sonnenbrände. Sehr sommerlich sehen Varianten mit einem weißen oder cremefarbenen Schirm aus.

  5. Ein Outdoor-Teppich macht Balkone zu wahren Hinguckern. Um einen stimmigen Look zu erzeugen, sollten auch einige der Kissen auf dem Sofa dasselbe Muster oder dieselbe Farbe besitzen.

  6. Thema Privatsphäre: Wer sich neugierigen Blicken der Nachbarn und Passanten entziehen möchte, um einmal richtig abzuschalten, sollte einen Sichtschutz in Erwägung ziehen. Besonders exotisch sehen Bambusrohre oder Bambusmatten, Weidenmatten, Schilfrohrmatten oder Farnwedelmatten aus. Sichtschutz gibt es zum Beispiel hier.

3. DIY Sofa für den entspannten Urlaub auf Balkonien

Um eine komfortable Sitzecke im Balkonien Urlaub zu schaffen, müssen Sie weder Design-Erfahrung haben, noch viel Geld in die Hand nehmen. Kissen in verschiedenen Farben und mit orientalisch angehauchten Mustern haben bereits eine große Wirkung. Diese gibt es bereits ab wenigen Euros.

Liegestühle sind die Klassiker, wenn wenig Platz auf dem Balkon zur Verfügung steht. Wer jedoch ein wetterfestes und stylishes Sofa für draußen sucht, kann sich ganz einfach eines selbst zusammenstellen. Dazu benötigen Sie:

  • 3 Europaletten (am Besten unbehandelt)
  • Hammer und Schrauben
  • Kissen in verschiedenen Größen und Farbe
  • Fertige Paletten-Kissen aus Schaumstoff oder auf die Maße der Palette zurechtgeschnittener Schaumstoff
  • Spannbetttuch in Kindergröße
  1. Die Paletten werden abgeschliffen, damit sie eine glatte Oberfläche erhalten. Anschließend werden sie mit einer Holzlasur bestrichen.

  2. Nach der Trocknung werden zwei der Europaletten übereinander gestapelt und zusammengeleimt.

  3. Die dritte Europalette wird als Rückenlehne benutzt. Diese wird an die beiden anderen Paletten angeschraubt, um einen guten Halt zu gewähren.

  4. Das Schaumstoffpolster wird mit dem Spannbetttuch bezogen und auf das Sofa gelegt.

  5. Anschließend können Sie das Sofa nach Herzenslust mit Kissen dekorieren.

Achten Sie darauf, das Polster sowie die Kissen bei Regen und starker Feuchtigkeit vom Balkon zu nehmen und in der Wohnung aufzubewahren. So bleiben die Materialien besonders lange gepflegt.

4. Urlaub für den Gaumen: Frische Kräuter

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Balkonien: Urlaub für den Gaumen mit Kräutern und Pflanzen (c) iStock.com / uuurska

Damit nicht nur das Auge, sondern auch der Gaumen und die Nase sich im Balkonien Urlaub wie in Italien fühlen, fehlen nur noch aromatische Kräuter. Frischer Rosmarin, Thymian, Oregano und Basilikum beispielsweise riechen angenehm würzig und geben auch der Küche ein mediterranes Flair. In unserem Kräutergarten Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Kräuter im Garten anbauen.

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