Seite Array – Meine Internet Tipps für Haus und Garten http://www.mioone.de Haus und Garten Ratgeber Wed, 14 Jun 2017 10:29:05 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.5 Vertical Garden: Der Gartentrend 2017 http://www.mioone.de/vertical-garden/ http://www.mioone.de/vertical-garden/#respond Wed, 07 Jun 2017 15:49:23 +0000 http://www.mioone.de/?p=8108 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

er Vertical Garden ist der absolute Gartentrend 2017. Doch was ist Vertical Gardening überhaupt? Wie der Name bereits verrät, ist diese Gartenart nicht wie üblicherweise auf dem Boden ausgerichtet, sondern umfasst jegliche Pflanzen, die vertikal angelegt sind. So kann sie jede noch so triste Fläche im Innen- und auch Außenbereich verschönern. Ein besonderer Vorteil: Entgegen […]

Meine Internet Tipps für Haus und Garten

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Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Der Vertical Garden ist der absolute Gartentrend 2017. Doch was ist Vertical Gardening überhaupt? Wie der Name bereits verrät, ist diese Gartenart nicht wie üblicherweise auf dem Boden ausgerichtet, sondern umfasst jegliche Pflanzen, die vertikal angelegt sind. So kann sie jede noch so triste Fläche im Innen- und auch Außenbereich verschönern. Ein besonderer Vorteil: Entgegen eines klassischen Gartens, der üblicherweise viel Platz beansprucht, ist die Wandbegrünung extrem platzsparend. Somit ist sie die ideale Wahl, wenn nur wenig Raum für die Gestaltung bleibt. Deshalb kann das vertikale Gärtnern selbst kleine Balkons zu absoluten Hinguckern machen. Dabei sind keine Grenzen bei der angelegten Größe gesetzt. Kleine Flächen können ebenso begrünt werden wie ganze Hauswände. Zudem lassen sich nicht nur gerade Flächen, sondern auch runde Säulen hiermit verschönern.

1. Welche Pflanzen eignen sich für den vertikalen Garten?

Vertical Garden

Vertical Garden – für innen und außen geeignet (c) iStock.com / pixzzle

J e nach gewähltem Vertical Garden eignen sich verschiedene Pflanzenarten zur Bestückung. Während Kletterpflanzen wie Efeu ohnehin an der Wand haften, benötigt ein vertikaler Kräutergarten beispielsweise eine Befestigung in Form eines Gitters mit daran angebrachten Kästen bzw. Pflanzentöpfen. Auf ebendiese Weise können auch Blumen bzw. Zierpflanzen problemlos an der Wand Platz finden. Wer  gerne Gemüse anpflanzt, kann auch ein Gemüsebeet im vertikalen Stil realisieren. Hierfür können rankende Gemüsepflanzen wie Tomaten oder Gurken, aber auch Bohnen oder Paprika eingesetzt werden. Werden nicht-rankende Pflanzen bevorzugt, können diese in Pflanzenkübel untergebracht werden, die dann an der Wand befestigt werden. Wer sich einen dichten Pflanzenteppich ohne Benutzung der Pflanzkübel wünscht, sollte darauf achten, dass die Pflanze starke Wurzeln und zudem die richtige Flexibilität besitzt. Denn ist die Pflanze zu holzig, wird sie in die Horizontale wachsen und ein unruhiges Gesamtbild abgeben. Ist die Begrünung hingegen zu flexibel, wird sie nach einiger Zeit schlaff herunterhängen. Empfehlenswert sind deshalb buschige und krautige Pflanzen. Beispielsweise sind Moose für vertikales Gärtnern sehr gut geeignet. Ebenso gut können Stauden, Begonien, Sukkulenten und Wachsblumen hierfür eingesetzt werden.

2. Die richtige Pflege

Pflanzen, die ähnlich viel Licht benötigen, sollten möglichst nahe beieinander stehen. Außerdem empfiehlt es sich, Pflanzen mit hohem Lichtbedarf sehr weit oben und diejenigen mit geringem Lichtbedarf tiefer gelegen zu platzieren.

Der vertikal angelegte Garten benötigt grundsätzlich etwas mehr Wasser als Kübelpflanzen, da er durch seine höhere Lage mehr Sonne ausgesetzt ist. Eine weitere Besonderheit: Da beim Gießen überschüssiges Wasser der gegossenen Pflanzen nach unten fließt, könnten die niedriger liegenden Pflanzenschichten überwässert werden. Deshalb sollten sich hier beispielsweise Moose und Farne befinden, denen dieser Umstand nichts ausmacht.

3. Wie erstellt man einen Vertical Garden?

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, das Pflanzendekor umzusetzen. Es kann entweder gekauft oder in vereinfachter Form selbst hergestellt werden. Die verschiedenen Varianten werden hier näher beleuchtet.

Ein vertikaler Garten durch ein autarkes Wandsystem

Besonders Aufsehen erregend und vor allem sehr edel sind die Living Walls als autarke Wandsysteme, die ein eigenes Bewässerungssystem besitzen sowie mit Nährstoffen versorgt werden. So ist es möglich, einen wunderschönen Pflanzenteppich problemlos auch im Innenbereich zu ermöglichen und den Raum so zu begrünen und lebendig zu machen. Die bepflanzte Fläche sieht dabei nicht nur gut aus, sondern verbessert auch nachweislich das Raumklima. Die Systeme für die Fassadenbegrünung finden Sie beispielsweise hier. Da diese Variante des Vertical Gardenings mit Sensoren und Software ausgestattet ist, kann diese jedoch verhältnismäßig teuer werden. Wer wenig Budget zur Verfügung hat, aber trotzdem nicht auf diese aufregende Deko verzichten will, kann auch selbst kreativ werden und sich seine eigenen vertikalen Hochbeete in vereinfachter Form zusammen bauen.

DIY Vertical Garden mit Europaletten

Vertical Garden DIY

Vertical Garden mit Europaletten selber machen (c) iStock.com / wayra

Wer es besonders einfach haben will und die frischen Farben der Pflanzen mit rustikalem Holz aufpeppen möchte, kann bequem zu Europaletten greifen. Auf der Rückseite wird mit dem Holztacker oder alternativ mit Hammer und Nagel eine wasserdichte Folie angebracht (optimal eignet sich zum Beispiel Teichfolie), damit bei Bewässerung keine Feuchtigkeit an der Mauer auftritt. Dabei sollten auch die Seitenteile und die Unterseite nicht ausgespart werden. Anschließend wird die Palette mit Blumenerde befüllt und mit Pflanzen bestückt. Wichtig: Während dieses Vorgangs sollte die Palette in horizontaler Lage bleiben und die oberste Reihe noch nicht befüllt werden. Das hat den Grund, dass die Pflanzen erst einmal genügend starke Wurzeln ausbilden müssen. Eine regelmäßige Bewässerung sollte während dieses Zeitraums gewährt werden. Nach 2-3 Wochen kann der Garten dann vertikal platziert und aufgehängt werden.

Wer sich lieber ein fertiges Pflanzengestell kaufen will, ist beispielsweise mit einem Modell von Urbanature bestens beraten. Eine Alternative zum Vertical Gardening sind Pflanzenetageren. Auch diese sind in die Höhe gebaut und können auf den verschiedenen Etagen mit Kräutern, Zierpflanzen und mehr geschmückt werden.

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Outdoorküche – und der Sommer wird perfekt http://www.mioone.de/outdoorkueche-tipps-anschaffung-leistungsfaehigkeit/ http://www.mioone.de/outdoorkueche-tipps-anschaffung-leistungsfaehigkeit/#respond Fri, 26 May 2017 10:29:51 +0000 http://www.mioone.de/?p=8096 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Küchen sind seit Jahren im Trend – und werden es immer mehr. Früher stand die Hausfrau den ganzen Tag in der Küche und durfte kochen, backen und braten. Der Raum selbst glich einer Einöde: Lieblos gekachelte Wände und Böden, Herd, Spüle, Kühlschrank, Arbeitsfläche – fertig. Diese Zeiten sind vorbei. Vom notwendigen Übel hat sich die […]

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Küchen sind seit Jahren im Trend – und werden es immer mehr. Früher stand die Hausfrau den ganzen Tag in der Küche und durfte kochen, backen und braten. Der Raum selbst glich einer Einöde: Lieblos gekachelte Wände und Böden, Herd, Spüle, Kühlschrank, Arbeitsfläche – fertig.

Diese Zeiten sind vorbei. Vom notwendigen Übel hat sich die Küche zum Rundum-Gesellschaftsraum entwickelt. Gute Partys endeten schon vor 20, 30 Jahren immer in der Küche; inzwischen finden sie komplett darin statt. Gäste werden nicht mehr auf der Couch im Wohnzimmer bewirtet, sondern in der offenen Küche. Man zeigt, welche Geräte man hat und führt sie nur zu gern inklusive aller Schikanen vor. Die Küche hat sich heutzutage zu einem Statussymbol entwickelt: Wer etwas auf sich hält, überlegt nicht mehr, welchen Wagen er sich zulegt, sondern welche Küche.
Doch das reicht nicht. Der Trend geht zur Zweitküche. Die Terrasse mit Garten, der große Balkon und die Dachterrasse schreien nach mehr: Die Outdoorküche hält Einzug in die Einfamilienhaus-Siedlungen der Republik.

1. Keine Outdoorküche ohne Grill

Outdoor-Küche Tipps

Perfekt für den Sommer: die Outdoorküche © Eirasophie/istockphoto.com

Eine Außenküche kann im Prinzip alles leisten, was auch die „große Schwester“ drinnen vermag. Nein, sie kann sogar mehr. Der unschätzbare Vorteil der Outdoorküche ist ihre Lage im Freien. Und das bedeutet natürlich „Grillen“. Ob Gasgrill oder Holzkohlegrill (am besten beide!), Außenküchen ohne formidable Grillstation machen für den echten Outdoor-Spezialisten keinen Sinn. In der Gartenküche sollen die Gäste schließlich voll auf ihre Kosten kommen, hier wird die Zubereitung zum Event: Kochen, Braten, Backen, Räuchern, Grillen. Der Fantasie und dem Grill-Spaß sind keine Grenzen gesetzt.

Outdoorküchen gibt es in den verschiedensten Varianten. Je nachdem, wie die Platzverhältnisse sind und was man mit der Außenküche vorhat, ob eine Komplettküche gewünscht ist oder nur einzelne Module. Tipps und Ideen für den Aufbau einer Outdoorküche finden Sie zum Beispiel unter diesem oder diesem Link. Hochwertige Grills inklusive aller benötigten Grillutensilien können Sie zum Beispiel bei grillen.de direkt online bestellen.

2. Tipps für die eigene Outdoorküche

Was sollten Sie beachten, wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich eine Outdoorküche anzuschaffen?

  • Möchten Sie die Gartenküche fest installieren? Dann sollten Sie auf einen soliden Unterbau achten, aus Stein gemauert oder Beton gegossen. Arbeitsplatten sollten aus Materialien wie z.B. Edelstahl sein, um auch schlechterem Wetter zu trotzen. Zudem sind Einbaugrill, Kamin oder Öfen optimal in die Küchenzeile zu integrieren.
  • Soll die Außenküche mobil sein? Die Küche auf Rädern ist nicht auf den eigenen Garten beschränkt, sondern lässt sich auch mal mitnehmen zum Nachbarn oder in den Park.
    Im Winter kann sie eingelagert werden, so dass sie keinen unangenehmen Witterungseinflüssen ausgesetzt ist.
  • Versorgung mit Strom: Welche Küchen-Geräte (Kühlschrank etc.) werden benötigt? Aber auch Beleuchtung oder Wärmestrahler müssen bedacht werden.
  • Versorgung mit Wasser: obligatorisch für eine Küche.
  • Equipment-Aufbewahrung: Denken Sie an ausreichend Platz für Geschirr, Besteck, Gläser, Grillutensilien und Behälter aller Art.
  • Sichtschutz & Co.: Soll die Outdoorküche verblendet sein zum Schutz vor Blicken, Sonneneinstrahlung und anderen Witterungseinflüssen?

Wenn Sie die richtige Auswahl für Ihre Außenküche getroffen haben, zaubern Sie vielleicht noch in diesem Sommer verschiedenste Snacks, Fleisch- und Gemüse-Spieße, BBQ mit Brot und Salat, Fisch aus dem Wok und alle erdenklichen Menüs unter freiem Himmel in Ihrer eigenen Outdoorküche.

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Schimmel an der Wand dauerhaft bekämpfen http://www.mioone.de/schimmel-an-der-wand/ http://www.mioone.de/schimmel-an-der-wand/#respond Wed, 01 Mar 2017 16:08:57 +0000 http://www.mioone.de/?p=8087 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Schimmel an der Wand in den eigenen vier Wänden kann jeden in Panik versetzen. Das Aussehen und der Geruch eines Schimmelpilzbefalls sind äußerst unangenehm. Was aber viel wichtiger ist: Die Schimmelsporen können auf Dauer die Raumluft belasten und somit Gesundheitsprobleme verursachen. Besonders gefährlich ist es, wenn sich der Schimmelpilz auf der Tapete hinter den Möbeln […]

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Schimmel an der Wand in den eigenen vier Wänden kann jeden in Panik versetzen. Das Aussehen und der Geruch eines Schimmelpilzbefalls sind äußerst unangenehm. Was aber viel wichtiger ist: Die Schimmelsporen können auf Dauer die Raumluft belasten und somit Gesundheitsprobleme verursachen. Besonders gefährlich ist es, wenn sich der Schimmelpilz auf der Tapete hinter den Möbeln im Schlafzimmer angesiedelt hat, was häufig der Fall ist. Hier bleibt die Gefahr erst einmal unsichtbar, bis ein muffiger Schimmelgeruch die Nase erreicht oder der Körper mit Krankheitssymptomen wie Augen- oder Hautreizungen, Atemwegbeschwerden oder Allergien Alarm schlägt.

1. Hilfe! Schimmel an der Wand im Schlafzimmer

Schimmel an der Wand beseitigen

Schimmel an der Wand ist erst einmal ein Schock: Doch in den meisten Fällen kann er einfach selbst beseitigt werden © Cegli/istockphoto.com

Wenn Sie Schimmel an der Wand im Schlafzimmer entdeckt haben, sollten Sie mit der Schimmelbeseitigung sofort beginnen. Im Gegensatz zu einem großflächigen Befall, bei dem ganze Wände vom Schimmel befallen sind, können Sie einen leichten Schimmelbefall auch selbst entfernen. Personen mit einem schwachen Immunsystem ist jedoch davon abzuraten, eine Schimmelbekämpfung selbstständig durchzuführen, denn sie haben ein besonders hohes Risiko, durch die in der Luft schwebenden Schimmelsporen krank zu werden. Auch wenn Sie zu den Menschen mit einem starken Abwehrsystem gehören, sollten Sie trotzdem folgende Schutzmaßnahmen gegen Sporenbelastung unternehmen:

  • Handschuhe
  • Atemschutzmaske
  • Schutzbrille

Schritt für Schritt zur Befreiung vom Schimmel an der Wand

Mit folgenden Tipps zur Schimmelentfernung lassen sich die Schimmelflecken an der Wand in Ihrer Wohnung dauerhaft beseitigen.

Schritt 1.: Das Zimmer, in dem der Schimmel aufgetreten ist, von Textilien und Polstermöbel befreien

Schritt 2.: Die Türen zu anderen Räumen schließen, damit die Pilzsporen nicht hinein gelangen

Schritt 3.: Die vom Schimmel befallene Stellen an der Tapete anfeuchten und die Tapete großzügig entfernen

Schritt 4.: Die betroffenen Stellen hinter der Tapete großzügig mit einem Schimmelentferner oder hochprozentigem Alkohol bearbeiten. Der Schimmelentferner-Test 2017 bietet eine gute Übersicht über die besten Mittel für die erfolgreiche Schimmelbeseitigung.

Schritt 5.: Nachdem der Schimmel an der Wand entfernt wurde, das Zimmer lüften

Schritt 6.: Die Kleidung nach der Schimmelentfernung wechseln und waschen

Ein wichtiger Hinweis: Ist der Untergrund hinter der Tapete ebenfalls vom Schimmelbefall betroffen, handelt es sich um einen Extremfall, in dem Sie die Schimmelbeseitigung am besten Fachleuten überlassen sollen. Der Befall des Hintergrundes deutet darauf hin, dass der Schimmelpilz schon vor einer längeren Zeit aufgetreten ist, und erfordert deswegen tiefgründige Maßnahmen.

2. Ursachen für Schimmel an der Wand und Vorbeugungsmaßnahmen

Damit Schimmel an der Wand nie wieder auftritt, es ist wichtig herauszufinden, was zur Schimmelbildung geführt hat. Zu den häufigen Ursachen für einen Schimmelbefall in der Wohnung zählen:

  • Baumängel wie Risse in der Außenfassade bzw. im Mauerwerk des Hauses, undichtes Dach, undichte Rohrleitungen oder defekte Drainage, falsche Innenwärmedämmung, schlecht isolierte Fenster
  • falsches Lüftungsverhalten beim Duschen und Kochen oder auch unzureichende Heizung der Räume

Oft ist die Kombination aus dem baulichen Mangel und falschem Lüftungsverhalten für eine hohe Feuchtigkeit in den Wohnräumen verantwortlich.

Die Vorbeugungsmaßnahmen: keine Chance für Schimmel an der Wand

  • Alle Wohnräume ausreichend beheizen und täglich zwei bis drei Mal ordentlich lüften. Bei kalten Temperaturen reichen auch schon fünf Minuten
  • Zwischen Möbel und Wänden einen Abstand von bis zu zehn Zentimetern halten, damit die Wandstellen hinter den Einrichtungsgegenständen auch genug belüftet werden
  • Die Tür in das Badezimmer beim Duschen geschlossen halten und danach durchlüften. Das Gleiche gilt für die Küche beim Kochen
  • Die Feuchtigkeit in der Wohnung mithilfe eines Hygrometers im Auge behalten. Sie sollte im Idealfall 60 Prozent nicht überschreiten
  • Um Schimmel an der Wand im Schlafzimmer vorzubeugen, sollte hier die Raumtemperatur bei 18 bis 20 Grad liegen

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So schön und so gnadenlos: Die Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) http://www.mioone.de/venusfliegenfalle/ http://www.mioone.de/venusfliegenfalle/#respond Thu, 17 Nov 2016 09:32:28 +0000 http://www.mioone.de/?p=6941 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Ein geöffneter blutroter Schlund mit spitzen, langen Zähnen: Die Venusfliegenfalle, die wohl bekannteste fleischfressende Pflanze, wirkt bereits auf den ersten Blick bedrohlich und faszinierend zugleich. Ursprünglich stammt die „Dionaea muscipula“ aus dem Osten der USA. Mit der richtigen Pflege fühlt sie sich jedoch auch auf der heimischen Fensterbank wohl. Ihre Leibspeise: Insekten und andere kleine […]

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Ein geöffneter blutroter Schlund mit spitzen, langen Zähnen: Die Venusfliegenfalle, die wohl bekannteste fleischfressende Pflanze, wirkt bereits auf den ersten Blick bedrohlich und faszinierend zugleich. Ursprünglich stammt die „Dionaea muscipula“ aus dem Osten der USA. Mit der richtigen Pflege fühlt sie sich jedoch auch auf der heimischen Fensterbank wohl. Ihre Leibspeise: Insekten und andere kleine Beutetiere.

1. Die Venusfliegenfalle: Steckbrief

  • Botanischer Name: Dionaea muscipula
  • Ordnung: Nelkenartige
  • Familie: Sonnentaugewächse
  • Heimatland: North und South Carolina
  • Wuchshöhe: bis zu 30 Zentimete
  • Blütezeit: April bis Juni
  • Blüten: grüne Kelchblätter, weiße Kronblätter
  • Schnappgeschwindigkeit: 100 Millisekunden

Warum der Name Venusfliegenfalle?

Der irische Naturforscher John Ellis John Ellis (circa 1710 bis 1776) gab der Venusfliegenfalle den lateinischen Namen Dionaea muscipula. Damit ist die fleischfressende Pflanze zum einen nach Dione benannt, der Mutter der griechischen Göttin Aphrodite. Dies ist auf die Ähnlichkeit der Fangblätter mit weiblichen Geschlechtsteilen zurückzuführen. Der zweite Teil des Namens bedeutet wörtlich übersetzt Mausefalle. Zwar verfügt die Venusfliegenfalle tatsächlich über einen Klappfallenmechanismus. Nager sind ihr jedoch als Beutetier zu groß.

2. Der Klappfallenmechanismus der fleischfressenden Pflanze

venusfliegenfalle

Venusfliegenfalle mit einem Klappfallenmechanismus istockphoto.com/Martin Wahlborg

Die Klappfalle ist der seltenste Tötungsmechanismus im Reich der pflanzenfressenden Pflanzen und äußerst ausgeklügelt. Die Ränder und Innenseiten ihrer Fangblätter sind mit Borsten, sogenannten Fühlhaaren ausgestattet. Dabei handelt es sich um den Teil der Pflanze, der an Zähne erinnert. Sobald sich ein Beutetier der Pflanze nähert, registrieren die feinen Fühlhaare die Bewegungen des Insekts. Raffiniert dabei: Nur wenn es innerhalb von 30 Sekunden zu mindestens zwei Berührungen kommt, schnappt die Falle zu. So wird verhindert, dass beispielsweise jeder Regentropfen den Mechanismus in Gang setzt. Eiweißrezeptoren prüfen, ob die Beute tatsächlich essbar ist – auch dadurch wird ein Fehlalarm verhindert.

Das Schicksal der Beute: Insenkten werden zerquetscht oder lebendig verdaut

Im Hohlraum zwischen den Blättern gefangen, gibt es für die Beute kein Entkommen mehr. Die Blätter schließen sich immer fester um den Körper. Meistens wird das Insekt oder ein anderes kleines Beutetier dabei zerquetscht. Wenn nicht, erlebt es den Verdauungsprozess bei lebendigem Leibe. Bei der Zersetzung werden Nährstoffe frei, welche die Pflanze über die Blätter aufnimmt. Nach drei bis zehn Tagen öffnet sich die Falle wieder und übrig bleibt nur noch der nicht verwertbare Panzer. Die Falle ist in wenigen Tagen wieder scharf und kann erneut zuschnappen.

Der Speiseplan der Venusfliegenfalle

Auf dem Speiseplan der Venusfliegenfalle stehen Insekten wie Fliegen, Spinnen und Ameisen. Warum gibt es eigentlich Pflanzen die Fleisch fressen? Dabei handelt es sich um Gewächse, die auf nährstoffarmen Böden wachsen und zusätzliche Nährstoffe wie Kalium, Stickstoff, Eisen und Phosphor benötigen. Diese ziehen sie aus ihrer Beute.

Blüten als Schutz für Bestäuber

Ebenfalls gut von der Natur eingerichtet: Einmal im Jahr bildet die Venusblütenfalle Blüten aus. Auffällig daran sind die sehr langen Blütenstängel, die mehr als 30 Zentimeter erreichen können. Dadurch wird verhindert, dass auch bestäubende Insekten in die Todesspirale gelangen, die für die Vermehrung der Pflanze zuständig ist.

3. Venusfliegenfalle pflanzen

Venusfliegenfalle pflanzen Standort

Die Venusfliegenfalle liebt einen hellen Standort © istockphoto.com/KariHoglund

Sie wollen eine Venusfliegenfalle auf Ihr Fensterbrett stellen? Der schnellste Weg führt über gut sortierte Gärtnereien, Gartencenter oder Baumärkte mit Pflanzenabteilung. Hier finden Sie zahlreiche Sorten von „All Green“ bis „Blutrot“. Kräftige Farben und fleischige Blätter sind ein guter Hinweis darauf, dass die Pflanze gesund ist. Achten Sie darauf, dass Blätter und Substrat der Venusfliegenfalle keine Anzeichen von Schimmel zeigen.

Falls Sie bereits eine Venusfliegenfalle besitzen, können Sie diese über Stecklinge vermehren. Idealer Zeitpunkt ist nach der Winterruhe. Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig heraus und teilen Sie das Rhizom, also die Wurzelstruktur, indem Sie dieses mit einem Messer oder einer Schere durchschneiden. Sie können auch einzelne Blätter herauszupfen. Wichtig ist, dass ein Teil des Rhizoms an dem Steckling bleibt. Pflanzen Sie die einzelnen Pflanzenteile in separate Töpfe und Setzen Sie die Stecklinge vorerst nicht der prallen Sonne aus.

Etwas schwieriger ist die Vermehrung durch Aussaat. Venusfliegenfallen sind Zwitterpflanzen, weshalb Sie die Blüten mit einem Pinsel bestäuben können. Nach der Blüte sammeln Sie die Kerne und bewahren diese lichtgeschützt und kühl bis zur Aussaat auf. Der beste Zeitpunkt dafür ist Anfang März. Streuen Sie die Samen auf einer anfeuchteten, torfhaltigen Erde aus. Die Samen bleiben während des Keimvorgangs an der Oberfläche. Mit einer Klarsichtfolie abgedeckt, schaffen Sie ideale Keimbedingungen. Die Aussaat benötigt zudem reichlich Licht und die Erde sollte immer etwas feucht sein.

4. Die perfekte Umgebung für die Venusfliegenfalle

Standort: Die Venusfliegenfalle liebt Licht. Am Besten Sie daher auf der Fensterbank aufgehoben. Im Sommer fühlt sie sich auch im Freien wohl. Die Temperaturen sollten zwischen 20 und 32 Grad liegen.

Lichtbedingungen: Die Venusfliegenfalle kann gar nicht genug Sonne bekommen. Direkte Sonneneinstrahlung ist optimal. Vorsicht jedoch mit Pflanzen in einer geschlossenen Glasschale: Hier kann es zu Verbrennungen kommen. In den lichtarmen Wintermonaten tun Sie Ihrem Fleischfresser mit einer Pflanzenleuchte einen großen Gefallen.

Luftfeuchtigkeit: Die fleischfressenden Pflanzen mögen es feucht und haben daher ein Problem mit trockener Heizungsluft. Eine Wasserschale auf dem Fenstersims schafft Abhilfe. Sie können Ihre Pflanze auch regelmäßig mit Wasser oder noch besser mit Regenwasser besprühen.

Erde: Hier gibt sich die Venusfliegenfalle nicht mit allem zufrieden. Sie braucht eine sehr torfhaltige, sandige Erde. Im Fachhandel gibt es spezielle Erden für Karnivoren zu kaufen. Da Venusfliegenfallen in der Natur in kargen Böden vorkommen, benötigen sie keinen Dünger.

5. Die richtige Pflege für die Venusfliegenfalle

Fleischfressende Pflanzen haben den Ruf, sehr schwierig in der Pflege zu sein. Das trifft nicht in allen Fällen zu. Man muss nur die Ansprüche der Venusfliegenfalle kennen, um sie lange gesund und vital zu halten. Zunächst einmal ist es wichtig, die Herkunft dieser Karnivoren im Hinterkopf zu behalten. Das subtropische Klima in den Südstaaten der USA zeichnet sich durch heiße Sommer und kühle Winter aus, wobei die Temperaturen aber nie unter den Gefrierpunkt fallen.

Venusfliegenfalle gießen

Die Venusfliegenfalle mag es feucht, versorgt sich aber gerne selbst, indem sie je nach Bedarf das Wasser mit ihren Wurzeln aus der Erde zieht. Am besten stellen Sie die Pflanze daher in einen Untersetzer, den Sie daumenbreit mit Wasser füllen. Wenn es aufgebraucht ist, können Sie den Fleischfresser ruhig ein bis zwei Tage auf dem Trockenen sitzen lassen, damit die Erde nicht durchgehend feucht ist. Ein häufiger Fehler ist, die Venusfliegenfalle mit Leistungswasser zu gießen, das in fast allen Fällen einen zu hohen Kalkgehalt aufweist. Nur wenn Sie sehr weiches Leitungswasser haben, können Sie dieses für Ihre fleischfressende Pflanze verwenden. Optimal ist Regenwasser oder destilliertes Wasser.

Winterruhe für Venusfliegenfalle

Von etwa Ende Oktober bis März befindet sich die Venusfliegenfalle in der Winterruhe. Sie erkennen dies daran, dass sie viele kleine Fallen bildet. In dieser Zeit sollten Sie die Pflanze nur noch maximal ein Mal pro Monat gießen. Die Dionaea muscipula sollte in der Zeit an einem kühlen, hellen Ort ohne Zugluft stehen, an dem die Temperatur konstant ist und nicht unter 5 Grad Celsius fällt. Ideal ist ein Wintergarten. Falls Sie keinen geeigneten Raum haben, können Sie Ihre Pflanze auch in einer Gärtnerei oder in einem Gartencenter überwintern lassen. Viele bieten mittlerweile solche Stellplätze für die Wintermonate an.

Venusfliegenfalle umtopfen

Die Venusfliegenfalle braucht genügend Platz. Topfen Sie sie daher regelmäßig um, wenn der bisherige Topf zu eng wird. Dies gilt vor allem in der Wachstumsphase aber auch später, wenn sie sich bei guter Pflege von selbst zu vermehren beginnt. Kleine Pflänzchen sollten schnell einen eigenen Topf bekommen.

Venusfliegenfalle und Schädlinge

Blattläuse und Trauermückenlarven sind die häufigsten Schädlinge, die die Venusfliegenfalle befallen. Prüfen Sie die Blätter regelmäßig auf kleine Tierchen. Blattläuse beispielsweise sind bei genauem Hinsehen mit bloßem Auge zu erkennen. Bei einem leichten Befall reicht es oft, wenn Sie die Pflanze vorsichtig unter Wasser halten.

Venusfliegenfalle und Pflegeprobleme

Es sind in der Regel immer wieder die gleichen Fehler, welche die Venusfliegenfalle eingehen lassen:

  • Die Venusfliegenfalle erhält zu wenig Licht: Ein Platz an der Fensterbank ist ideal. Im Winter sollten Sie jedoch Wasserschalen neben die Pflanze stellen, um die Luftfeuchtigkeit bei trockener Heizungsluft zu erhöhen.
  • Die Venusfliegenfalle wird übergossen oder gedüngt: Gönnen Sie Ihrem Fleischfresser zwei Tage Trinkpause, ehe Sie den Untersetzer wieder mit Wasser füllen, und verzichten Sie auf Dünger.
  • Beachten Sie die Winterruhe, gießen Sie nur noch einmal pro Monat und stellen Sie die Venusfliegenfalle an einen kühlen, hellen Ort ohne Zugluft und mit konstanten Temperaturen.
  • Gießen Sie die Venusfliegenfalle nicht mit Leitungswasser oder abgekochtem Wasser. Erstes enthält zu viel Kalk, zweites zu wenig Nährstoffe. Regenwasser und destilliertes Wasser sind eine gute Alternative.

6. Venusfliegenfalle vermehren

Venusfliegenfalle füttern Insekten

Wenn Sie Ihre Venusfliegenfalle füttern wollen, sollten Sie nur lebendige Insekten reichen
© istockphoto.com/markgoddard

Bei guter Pflege vermehrt sich die Venusfliegenfalle von selbst. Sie können jedoch auch nachhelfen und die Pflanze über Stecklinge vermehren. Dazu müssen Sie ein Blatt abtrennen und zwar so tief, dass ein Stück von der Wurzel an dem neuen Pflanzenteil bleibt. Pflanzen Sie den Steckling in einen eigenen Topf, den Sie mit sehr torfhaltiger Erde füllen und gut gießen sollten. Setzen Sie die Pflanze vorerst nicht der prallen Sonne aus.

Etwas schwieriger ist die Vermehrung durch Aussaat. Venusfliegenfallen sind Zwitterpflanzen, weshalb Sie die Blüten mit einem Pinsel bestäuben können. Nach der Blüte sammeln Sie die Kerne und bewahren diese lichtgeschützt und kühl bis zur Aussaat auf. Der beste Zeitpunkt dafür ist Anfang März. Streuen Sie die Samen auf einer anfeuchteten, torfhaltigen Erde aus. Die Samen bleiben während des Keimvorgangs an der Oberfläche. Mit einer Klarsichtfolie abgedeckt, schaffen Sie ideale Keimbedingungen. Die Aussaat benötigt zudem reichlich Licht und die Erde sollte immer etwas feucht sein.

7. Venusfliegenfalle füttern

Die Venusfliegenfalle benötigt für die Nahrungsaufnahme keine Hilfe. In der Regel fängt sie selbst genügend Insekten, um über die Runden zu kommen. Dennoch: Jeder will seine Venusfliegenfalle einmal zuschnappen lassen. Füttern Sie kein totes Fleisch, dieses kann die Pflanze nämlich nicht verdauen und verbraucht nur unnötig Energie. Die Insekten sollten zudem weder zu klein noch zu groß sein. Idealerweise ist das Beutetier ein Drittel so lang wie die Klappfalle. Zu große Insekten können nicht verdaut werden. Im schlimmsten Fall fangen Sie in der Falle an zu verrotten. Der Zersetzungsprozess erfasst dann die ganze Pflanze. Beachten Sie zudem: Jede Klappfalle kann in ihrem Leben maximal sieben Mal zuschnappen. Halten Sie daher nicht zu oft aus Spaß Ihren Finger in die Falle.

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Hortensien schneiden – Wissenswertes für Hobbygärtner http://www.mioone.de/hortensien-schneiden-gartentipps-fuer-hortensienbesitzer/ http://www.mioone.de/hortensien-schneiden-gartentipps-fuer-hortensienbesitzer/#respond Tue, 27 Sep 2016 11:45:13 +0000 http://www.mioone.de/?p=6908 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Hortensien schneiden- Wissenswertes für Hobbygärtner ls Hortensienbesitzer möchte man schon gerne wissen, wie man Hortensien schneiden sollte, damit die Pflanze in der kommenden Saison auch weiterhin prächtig blüht und für begeisterte Blicke sorgt. Wann greift man also am besten zur Gartenschere? Die Jahreszeit, in der man Hortensien schneiden sollte, sowie die Schnitttechnik selber hängen davon […]

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1. Hortensien schneiden-

Wissenswertes für Hobbygärtner

Hortensien schneiden

Hortensien schneiden: Ist das ein Muss?
istockphoto.com/compuinfoto

Als Hortensienbesitzer möchte man schon gerne wissen, wie man Hortensien schneiden sollte, damit die Pflanze in der kommenden Saison auch weiterhin prächtig blüht und für begeisterte Blicke sorgt.
Wann greift man also am besten zur Gartenschere? Die Jahreszeit, in der man Hortensien schneiden sollte, sowie die Schnitttechnik selber hängen davon ab, wann die Pflanze anfängt, die Blüten auszutreiben. Dieser Zeitpunkt fällt jedoch von Hortensienart zu Hortensienart unterschiedlich aus. Wann man Hortensien schneiden muss, hängt also von der Art der jeweiligen Pflanze ab. Generell werden alle Hortensienarten in erste und zweite Schnittgruppe eingeteilt.

2. Hortensien schneiden: Schnittgruppe 1.

Zur ersten Schnittgruppe gehören alle Hortensienarten, die schon im Herbst des Vorjahres Knospen für das nächste Jahr ausbilden. Dazu zählen Bauernhortensie (Japanhortensie), Riesenblatthortensie, Tellerhortensie, Samthortensie, Eichenblatthortensie und Kletterhortensie. Diese Hortensien sollte man am besten im Frühjahr und nur ganz leicht schneiden, nur um die bevorstehende Blüte der Pflanze zu stützen. Es reicht auch schon, wenn man abgestorbene und erfrorene Triebe entfernt. Schneidet man bei diesen Hortensien zu viel ab, wirkt sich das negativ auf die Pflanzenblüte im nächsten Jahr aus, indem die Blütezeit entweder komplett ausfällt, oder die Pflanze an ihrer Üppigkeit verliert. Zu einer größeren Verzögerung der Blütezeit bei Hortensien erster Gruppe führt allerdings ein Verjüngungsschnitt. Dadurch, dass dabei alle Zweige kräftig geschnitten werden, blühen die Hortensien erst in einem Jahr wieder. Eine Ausnahme bildet hier die Sorte „Endless Summer“, die botanisch gesehen zu den Bauernhortensien gehört. Sie akzeptiert einen Rückschnitt. Schneidet man diese Sorte im Frühjahr etwas kräftiger zurück, blüht die Pflanze trotzdem im selben Jahr.

3. Hortensien schneiden: Schnittgruppe 2.

Die zweite Schnittgruppe bilden nur zwei Hortensienarten, die ihre Knospen erst im Blütejahr bilden, nämlich Rispenhortensie und Schneeballhortensie. Im Idealfall sollten die beiden Pflanzen spätestens bis Ende Februar geschnitten werden, sonst blühen sie erst im Spätsommer. Die Hortensien dieser Gruppe haben keinerlei Angst vor einem radikalen Schnitt d.h., alle neu entstandene Zweige können unbedenklich zurückgeschnitten werden, ein paar Augenpaare sollen allerdings bleiben. Die Augen sind die schlafenden Knospen, die in der kommenden Saison für neue Triebe sorgen. Nach einem kräftigen Schnitt blühen die Hortensien zwar ganz prächtig, neigen jedoch dazu, immer längere Triebe zu haben. Die Anzahl der Triebe verdoppelt sich jedes Jahr. Das liegt daran, dass aus einem alten Trieb sich zwei neue Triebe bilden. Diese langen Zweige sind außerdem unterm Schnee im Winter und bei Wind leicht brüchig.

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Ameisen im Haus: Was hilft gegen die Krabbeltiere? http://www.mioone.de/ameisen-im-haus/ http://www.mioone.de/ameisen-im-haus/#respond Fri, 26 Aug 2016 15:37:09 +0000 http://www.mioone.de/?p=6900 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Ameisen im Haus- Was hilft gegen die Krabbeltiere? m Wald oder Garten sind sie nützliche Helfer, doch auf Ameisen im Haus kann man getrost verzichten. Sie bedienen sich am herumstehenden Essen und können sogar Keime übertragen. Um die ungebetenen Gäste wieder loszuwerden, gibt es verschiedene Möglichkeiten von der brutalen Ausmerzung bis zur sanften Vertreibung mit […]

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1. Ameisen im Haus-

Was hilft gegen die Krabbeltiere?

Im Wald oder Garten sind sie nützliche Helfer, doch auf Ameisen im Haus kann man getrost verzichten. Sie bedienen sich am herumstehenden Essen und können sogar Keime übertragen. Um die ungebetenen Gäste wieder loszuwerden, gibt es verschiedene Möglichkeiten von der brutalen Ausmerzung bis zur sanften Vertreibung mit Hausmitteln. Um der Ameisenplage auf lange Sicht Herr zu werden, sollten Sie wissen, wie die Insekten überhaupt ins Haus gelangen.

2. Gründe für Ameisen im Haus

Ameisen im Haus

Ameisen im Haus haben nichts mit mangelnder Hygiene zu tun istockphoto.com/wakila

In der Regel siedeln sich Ameisen nicht im Haus an, sondern außerhalb: in Mauerritzen, unter Steinen oder in rissigem Holz. Auf der Suche nach Nahrung finden einzelne Tiere den Weg ins Haus oder in die Wohnung. Genau wie Silberfische haben Ameisen im Haus nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Oft reichen schon undichte Fenster und Türen oder kleine Ritzen in der Mauer, um die Insekten ins Gebäude zu locken. Haben die Krabbeltiere etwas Leckeres erbeutet, markieren sie den Weg mit einer Duftspur, um ihn später wiederzufinden und andere Artgenossen auf die erfolgsträchtige Fährte zu führen. So entstehen Ameisenstraßen. Diese sollten Sie ausfindig machen.

3. Hausmittel und Tipps zur Ameisenbekämpfung

  • Eine radikale Methode, um Ameisen im Haus zu bekämpfen, ist Backpulver bzw. Natron. Vermischen Sie dies mit Zucker, um es den Tierchen schmackhafter zu machen. Nach dem Fressen quillt das Backpulver im Magen der Ameisen auf, bis sie platzen.
  • Weniger qualvoll ist es, die Ameisen zu vertreiben. Was die Insekten gar nicht riechen können, sind Lavendel, Nelken, Thymian, Zitrone, Knoblauch, Kerbel, Essigessenz, Teebaumöl und andere ätherische Öle. Um diese Düfte krabbeln sie einen großen Bogen.
  • Durchkreuzen Sie den Weg, der die Ameisen ins Haus führt, mit Kupfermünzen oder ziehen Sie einen Strich mit Kreide. Aus welchem Grund auch immer: Für die Krabbeltierchen sind diese beiden Materialen unüberwindbare Barrieren.
  • Schrubben Sie den Boden, auf dem die Ameisenstraße verläuft, mit Essig oder Teebaumöl. So werden die Duftmarker zerstört und die Ameisen verlieren die Orientierung.
  • Siedeln Sie das Ameisennest um. Dazu müssen Sie den Ameisen zunächst eine attraktive Ersatz-Behausung bieten. Nehmen Sie ein Gefäß, zum Beispiel einen Blumentopf, und richten Sie es dort gemütlich ein mit Erde oder Holzwolle und natürlich was Süßem zu Naschen, beispielsweise Honig. Setzen Sie den Topf auf das Nest und warten Sie zwei bis drei Tage. Dann können Sie den Topf in sicherer Entfernung zum Haus platzieren.
  • Um keine Ameisen mehr im Haus zu haben, können Sie das Nest auch zerstören, indem Sie es zum Beispiel überschwemmen.
  • Wenn gar nichts mehr hilft, sollten Sie tatsächlich zu biologischen oder chemischen Mitteln der Schädlingsbekämpfung greifen, wie Ameisengift, Ameisenspray oder Ameisenköder. Bei starkem Ameisenbefall und bestimmten Ameisenarten wie Pharaoameisen oder Feuerameisen holen Sie am besten einen Kammerjäger zur Hilfe.

4. Wie Sie Ameisen im Haus vorbeugen

Damit Ameisen im Haus erst gar nicht zu Problem werden, können Sie einige Maßnahmen treffen. Prüfen Sie regelmäßig, ob Türen und Fenster noch dicht sind, und schließen Sie Ritzen und Fugen mit Silikon. Größere Löcher im Bauerwerk können Sie auch mit Lehm oder Bauschaum füllen. Lassen Sie keine Essensreste herumstehen und spülen Sie dreckiges Geschirr sofort ab bzw. stellen Sie es in die Spülmaschine. Der Biomüll sollte gut verschlossen sein und im Sommer täglich geleert werden.

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Bienenhaltung im Garten – Was gibt es zu beachten? http://www.mioone.de/bienenhaltung-im-garten/ http://www.mioone.de/bienenhaltung-im-garten/#respond Sat, 30 Apr 2016 15:46:08 +0000 http://www.mioone.de/?p=6875 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Bienenhaltung im Garten – Was gibt es zu beachten? ie Bienenzucht erfreut sich derzeit einer zunehmenden Aufmerksamkeit. Kein Wunder, denn die Bienen sind nicht nur sehr faszinierende, sondern auch äußerst nützliche Insekten. Wer einmal mit diesem Hobby begonnen hat, kommt meist nicht mehr davon los. Besonders viele Imker sind momentan in den Städten anzutreffen. Dort […]

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1. Bienenhaltung im Garten –

Was gibt es zu beachten?

Die Bienenzucht erfreut sich derzeit einer zunehmenden Aufmerksamkeit. Kein Wunder, denn die Bienen sind nicht nur sehr faszinierende, sondern auch äußerst nützliche Insekten. Wer einmal mit diesem Hobby begonnen hat, kommt meist nicht mehr davon los. Besonders viele Imker sind momentan in den Städten anzutreffen. Dort ist die Imkerei zum Teil sogar einfacher als auf dem Land, wo Monokulturen oftmals den Lebensraum der kleinen Honigsammler einschränken. Aber auch die Bienenhaltung im Garten findet immer mehr Anhänger. Die nachfolgenden Tipps sollen angehenden Bienenhaltern dabei helfen, den Einstieg in die Imkerei erfolgreich zu meistern.

Bienenfreundliche Pflanzen

2. Darf jeder Bienen halten?

Der Bienenhaltung und -zucht darf sich jeder widmen, der sich dafür interessiert. Eine spezielle Ausbildung ist nicht nötig, doch ist es ratsam, sich fortzubilden und Lehrgänge bei Imkerverbänden oder Bieneninstituten zu besuchen. Auch der Beitritt in einen Imkerverein kann nicht schaden, da es dort vielfältige Unterstützung und Hilfe gibt. Imker, die dem Deutschen Imkerbund angehören, sind außerdem versichert und bekommen unterschiedlichste Förderungen.

3. Imkern trotz Bienengiftallergie?

Wer sich mit dem Gedanken trägt, Honigbienen ein neues Zuhause zu geben, sollte vorab klären, ob er selbst oder ein Familienmitglied allergisch auf Bienenstiche reagiert. Eine schnelle Antwort auf diese Frage liefert ein Allergietest beim Arzt, der bei Bedarf auch entsprechende Notfallmedikamente verschreibt. Wer sich trotz Allergie für die Bienenhaltung entscheidet, kann das Problem möglicherweise mithilfe einer sogenannten Desensibilisierung aus der Welt schaffen.

4. Was sagt das Gesetz zur Bienenhaltung im Garten?

Vom Gesetz her ist die Aufstellung von Bienenstöcken im Garten grundsätzlich erlaubt, solange die ortsübliche Menge nicht überschritten wird und die Nachbargrundstücke nicht wesentlich beeinträchtigt werden. In Kleingartenanlagen können jedoch teilweise andere Regelungen und Satzungen zum Tragen kommen. Hier empfiehlt es sich, vorab die Erlaubnis beim zuständigen Verband einzuholen.

In jedem Fall ist es ratsam, sich vor dem Erwerb eines Bienenkastens davon zu überzeugen, ob die Nachbarn ebenso bienenfreundlich sind wie der Hobbyimker selbst. Nicht jeder kann sich mit dem Gedanken anfreunden, in engster Nachbarschaft mit einem oder mehreren Bienenvölkern zu leben.

Da sich wirklich bienenfeindliche Zeitgenossen meist auch nicht mit einem Glas Honig besänftigen lassen und häufig schon beim kleinsten Vorkommnis als Kläger vors Gericht ziehen, empfiehlt es sich in einem solchen Fall, lieber auf die Bienenhaltung im Garten zu verzichten.

5. Welche Richtlinien gelten für das Aufstellen von Bienenkästen?

bienenhaltung im garten

Selbst gebaute Bienenkästen für Bienenhaltung im Garten istockphoto.com/Magmark76

Je 200 m² Garten sollten maximal ein bis zwei Bienenvölker angesiedelt werden, insgesamt nicht mehr als sieben bis acht Völker pro Garten. Die Bienenkisten sollten mindesten drei Meter vom Nachbargrundstück entfernt stehen und die Flugfronten so ausgerichtet sein, dass der Abflug der Honigsammler nur über das eigene Grundstück erfolgt. Hecken lenken den Bienenflug in die Höhe. Wassertränken verhindern, dass durstige Bienchen sich an den Gartenteich des Nachbarn verirren. Sanftmütige Völker eignen sich für die Bienenhaltung im Garten am besten.

6. Gartentipps für die Bienenhaltung im Garten

Bienenhaltung im Garten

Bienenhaltung im Garten mit richtigen Pflanzen
istockphoto.com/bo1982

Wer möchte, dass die Bienen sich im Garten wohlfühlen, sollte ihnen bienenfreundliche Pflanzen anbieten. Im Frühjahr ist insbesondere das Weidenkätzchen ein wichtiger Nektar- und Pollenlieferant. Neben unterschiedlichsten Wildblumen und Obstbaumblüten mögen die kleinen Flieger auch Sonnenblumen, Hornklee, Löwenzahn, Himbeer- und Brombeerblüten, Clematis und diverse Gewürzkräuter.

Im Spätsommer, wenn die Nahrungsversorgung knapper wird, kommen den fleißigen Sammlern spät blühende Pflanzen wie Reseda, Astern, Besenheide, Tagetes, Borretsch oder Efeu entgegen. Eine Vielzahl exotische Pflanzen liefern hingegen weder Pollen noch Nektar und sind somit als Bienenfutter ungeeignet. Rasenflächen sind für die summenden Gesellen ebenfalls nutzlos, da dort nichts Essbares wächst.

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Der Maulwurf und der Hobbygärtner – es gibt immer zwei Sichtweisen http://www.mioone.de/maulwurf/ http://www.mioone.de/maulwurf/#respond Sun, 03 Apr 2016 13:34:56 +0000 http://www.mioone.de/?p=6814 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Der Maulwurf und der Hobbygärtner- es gibt immer zwei Sichtweisen it Beginn des Frühjahrs beginnt nicht nur für Hobby-Gärtner die Gartensaison, auch der Maulwurf nimmt seine Arbeit wieder auf und wirft die meist ungeliebten Maulwurfshügel auf. Und so ist der kleine Buddler bei Gärtnern und Landwirten nicht sonderlich beliebt. Tatsächlich sind Maulwürfe amüsante Kerlchen, deren […]

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1. Der Maulwurf und der Hobbygärtner-

es gibt immer zwei Sichtweisen

Mit Beginn des Frühjahrs beginnt nicht nur für Hobby-Gärtner die Gartensaison, auch der Maulwurf nimmt seine Arbeit wieder auf und wirft die meist ungeliebten Maulwurfshügel auf. Und so ist der kleine Buddler bei Gärtnern und Landwirten nicht sonderlich beliebt. Tatsächlich sind Maulwürfe amüsante Kerlchen, deren Lebensweise und vor allem deren Nutzen die meisten nicht kennen. Das lässt sich ändern. Lernen Sie den Maulwurf kennen, erfahren Sie mehr über seine Lebensweise und seine Gewohnheiten und warum er unter Naturschutz steht. Zum Schluss gibt es einige Tipps, wie Sie Maulwürfe mit wenig und vor allem umweltfreundlichen Aufwand aus Ihrem Garten vertreiben, wenn Sie das dann noch wollen.

2. Der Maulwurf im Porträt: Eigenschaften, Ernährung und Fortpflanzung

Gartensaison für Maulwurf beginnt

Die Gartensaison für Maulwürfe
beginnt im Frühling!
©iStock/tchara

Sie sehen putzig aus, diese kleinen Kerlchen mit ihrem schwarzen bis schiefergrauen samtigen Fell. Maulwürfe sind Einzelgänger und verfügen über einen hervorragenden Geruchs- und Tastsinn, der sie unter anderem bei der Nahrungssuche unterstützt, was gleichermaßen für das außerordentliche Gehör gilt. Fällt eine Insektenlarve in einen Maulwurfsgang, empfindet der Insektenfresser dies als lautes Geräusch. In kürzester Zeit und blitzschnell bewegt er sich durch sein Tunnelsystem, um die Beute zu erreichen und zu verspeisen. Auch auf seine Nasentasthaare können sich Maulwürfe verlassen, die kleinste Erschütterungen wahrnehmen. Die Auflistung der Superlative ist noch nicht zu Ende. Um trotz des geringen Sauerstoffgehalts in seinem Tunnelsystem nicht nach Luft ringen zu müssen, hat das Blut von Maulwürfen einen sehr hohen Hämoglobingehalt, der eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff sicherstellt. Entgegen der allgemein landläufigen Meinung sind Maulwürfe nicht vollständig blind. Außerdem wird ihnen eine hohe Lernfähigkeit nachgesagt.

Bezüglich der Lebensweise sollten Hobby-Gärtner aufhorchen. Denn der Maulwurf ist auch ein Insektenfresser und ernährt sich vornehmlich von wirbellosen Tieren, zu denen unter anderem Schnecken, Insektenlarven und Regenwürmer gehören. Wie die meisten Insektenfresser sind Maulwürfe Einzelgänger. Man bekommt sie selten Gesicht, da sie nur nachts an die Oberfläche kommen, und auch nur dann, wenn die Nahrung knapp oder es sehr trocken ist. Da Maulwürfe überwiegend unter der Erde leben, halten sie auch keinen Winterschlaf. In einer Vorratskammer legen sie sich Vorräte an, um in den Wintermonaten über ausreichend Nahrung zu verfügen. Ein Maulwurf pflanzt sich nur einmal im Jahr fort, wobei die Paarungszeit in den Frühlingsmonaten liegt. Nach der Paarungszeit kommen in den Frühlingsmonaten ein bis neun Nachkommen auf die Welt. Meist verlassen die Jungtiere nach fünf Wochen das Nest. Die Lebenserwartung von Maulwürfen liegt zwischen drei und sechs Jahren.

3. Zu Besuch bei einem Maulwurf – ein Leben im Untergrund

Die Nahrungsgänge eines Maulwurfs

Die Nahrungsgänge eines Maulwurfs ©iStock/strickke

Maulwürfe sind großartige Baumeister. Ihr Tunnelsystem ist klug angelegt und besteht aus Oberflächengängen und tiefen Gängen. Die Oberflächengänge sind Nahrungsgänge, führen zu mindestens einer Vorratskammer und erreichen eine Tiefe von 10 bis 40 Zentimetern, während sich die tiefen Gänge mit den Nestern bis zu einem Meter unter der Erde befinden. Hier befindet sich der Nachwuchs. Das unterirdisch verzweigte Tunnelsystem kann bis zu 3.000 Quadratmetern betragen. Der Maulwurf setzt beim Graben sozusagen Bärenkräfte frei. Er drückt mit den Vorderfüßen, den sogenannten Grabschaufeln, die Erde haufenweise an die Oberfläche, wodurch die typischen Maulwurfshügel entstehen.

Die tiefen Gänge im Tunnelsystem eines Maulwurfs

Die tiefen Gänge im Tunnelsystem eines Maulwurfs ©iStock/plumbeer

Sein samtiges Fell ist ohne Strich, sodass sich ein Maulwurf schnell und ungehindert in seinem Tunnelsystem vorwärts und rückwärts bewegen kann. Die Augen der Maulwürfe sind winzig und befinden sich geschützt unter ihrem Fell. Auch die Gehörgänge sind durch Hautlappen bedeckt, wobei ein Maulwurf keine Ohrmuscheln besitzt. Um ungehindert graben zu können, werden Mund und Nase mit Hautfalten verschlossen, sodass keine Erde in sie eindringen kann. Mit den Grabschaufel und Körpereinsatz bewegt der Maulwurf bis zum 20fachen seines eigenen Körpergewichts. Ein Maulwurf folgt seiner inneren Uhr und gräbt in einem festen zeitlichen Rhythmus. Das sind meist die frühen Morgenstunden, in denen Maulwürfe etwa drei bis vier Stunden graben.

4. Warum der Maulwurf unter Naturschutz steht

Wer schon einmal einen Maulwurf als Gast in seinem Garten hatte, kennt die aufgeworfenen Maulwurfshügel, die allein der Grund sind, warum die kleinen Gesellen nicht immer beliebt sind. Wer in Versuchung kommt, ihm deshalb zu Leibe zu rücken, sollte vorsichtig sein. Denn Maulwürfe stehen unter Naturschutz, und das bereits seit 1988! Von Gesetzes wegen ist der Maulwurf also ausdrücklich geschützt und das bedeutet auch, dass er nicht gestört, nicht belästigt und erst recht nicht getötet werden darf!

Maulwurf steht unter Naturschutz

Der Maulwurf steht unter Naturschutz
©iStock/abadonian

Das sind die Gründe, warum der Maulwurf schützenswert ist? Anders als mancher Hobby-Gärtner glauben mag, stehen Maulwürfe unter Naturschutz, da sie in der Natur und im Garten wichtige Nützlinge sind. Sie lockern mit ihren Grabschaufeln den Boden ordentlich auf, was die Durchlüftung fördert. Tatsächlich fühlen sich Maulwürfe nur in gesunder Erde wohl. Sofern Sie also Maulwürfe in Ihrem Garten haben, ist das ein Zeichen für einen guten Boden, der ausreichend Nahrung für den Maulwurf bietet. Der Maulwurf wird dafür sorgen, dass Sie von einer möglichen Schneckenplage befreit werden, die auf seiner Speisekarte ganz oben stehen. Das gilt auch für Engerlinge und für Schnakenlarven, die er ebenfalls gern verspeist. Als Insektenfresser und Fleischfresser meidet er vegetarische Kost. Das bedeutet, dass er nicht für Schäden an Kartoffeln, an Möhren, Kräutern oder Salatwurzeln verantwortlich ist.

Wer einen natürlichen Garten bevorzugt, sollte sich deshalb über Maulwurfshügel freuen. Ein Maulwurf frisst nicht nur Schädlinge, sondern vertreibt auch Wühlmäuse und sorgt obendrein durch seine Grabungsarbeiten für eine ausreichende Durchlüftung des Bodens. Die aufgeworfene Erde können Sie zumindest teilweise entfernen und für die Anzucht von Setzlingen oder von Samen verwenden. Sie ist garantiert gesund, locker und frei von Zusatzstoffen.

5. Wer Jagd auf Maulwürfe macht, dem droht eine Strafe

Wer Maulwürfe jagt, macht sich strafbar!

Wer Maulwürfe jagt, macht sich strafbar! ©iStock/Talaj

Es ist nicht sinnvoll, scheinbare Plagegeister dadurch loszuwerden, dass man sie tötet, was übrigens auch für alle möglichen Krabbeltiere wie Spinnen und andere Insekten gilt. Weil es jedoch Menschen gibt, die das nicht einsehen wollen, gibt es Gesetze, die das Töten bestimmter Tiere ausdrücklich verbieten. Dazu gehört § 44 BNatSchG (Bundesnaturschutzgesetz). Danach ist das Töten eines Maulwurfes seit dem 29. Juli 2009 verboten. Auch wenn er nicht vom Aussterben bedroht ist, gehört er doch zu den besonders geschützten Tierarten. Es ist nicht nur verboten, einen Maulwurf zu töten. Es ist auch verboten, ihn unnötig in seiner Lebensweise zu stören, was gleichermaßen für die Jagd gilt. Anders ausgedrückt: Wer einen Maulwurf jagt, fängt, verletzt oder tötet, macht sich strafbar. Das gilt auch für die Beschädigung oder Zerstörung seiner Ruhe- und Fortpflanzungsstätten. Die Strafe sind Bußgelder, die je nach Bundesland variieren und eine Größenordnung von bis zu 65.000 Euro erreichen können, wobei die meisten Bundesländer einen Spitzensatz von 50.000 Euro haben.

6. Wenn Maulwürfe zur Plage werden: Effektive und schonende Methoden für ihre Vertreibung

Bevor Sie einen Maulwurf vertreiben, sollten Sie auch den Nutzen dieses Tieres überdenken. Die Tagesration eines Maulwurfs an Schnecken, Insekten und anderen Kleintieren entspricht ungefähr seinem eigenen Körpergewicht, das bei rund 100 Gramm liegt. Das bedeutet, dass ein einziger Maulwurf locker im Jahr bis zu 37 Kilogramm Futtertiere – Insektenlarven, Regenwürmer, Schnecken und Engerlinge – vertilgt. Und vergessen Sie nicht, dass dort, wo sich ein Maulwurf aufhält, die Qualität der Erde sehr hochwertig ist.

Maulwurf und Regenwurm

Maulwurf und Regenwurm
©iStock/cirodelia

Wenn Sie als Hobby-Gärtner der Meinung sind, dass die Ästhetik Ihres Gartens durch Maulwurfshügel gestört wird, können Sie auf wirkungsvolle, aber harmlose Mittel zurückgreifen, um den Maulwurf aus Ihrem Garten zu vertreiben. Eine Variante ist, einen Sud aus Knoblauch, Holunder und Lebensbaumnadeln zuzubereiten und in kleinen Mengen in die Gänge zu träufeln. Sie können auch Holzpfähle in die Erdhaufen verbringen und regelmäßig dagegen klopfen. Aufgrund seiner empfindlichen Ohren wird sich der kleine Kerl gestört fühlen und bald das Weite suchen. Wirkungslos ist, wenn Sie die Maulwurfshügel immer wieder festklopfen. In kurzer Zeit wird der Maulwurf an anderer Stelle einen Erdhügel aufwerfen. Die Maulwurfshügel dienen der lebensnotwendigen Belüftung der unterirdischen Gänge, die notwendig ist, da der Maulwurf aufgrund seiner intensiven Verdauung und seines hohen Stoffwechsels vermehrt Kohlendioxid abgibt. Die beste Variante ist jedoch, sich mit dem kleinen Pelztier zu arrangieren. Denn eine Schneckenplage werden Sie mit ihm an Ihrer Seite nicht mehr erleben.

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