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Zecken im Garten

Zecken im Garten – was tun?

1. Die perfekten Bedingungen

für Zecken im Garten

Sobald die Natur vom Winterschlaf aufwacht und der Frühling an den Türen der einheimischen Gartenanlagen klopft, werden die ersten Zecken im Garten aktiv. Es handelt sich um die erwachsenen Exemplare aus dem Vorjahr, die ihre Opfer mit lebensbedrohlichen Borrelien und FSME-Viren infizieren können, wenn man nicht schnell genug handelt. Besonders betroffen vom Zeckenbefall sind die Grundstücke in der Nähe von Wäldern. Das hohe Gras und unverschnittene Büsche begünstigen den Aufenthalt der Blutsauger im eigenen grünen Oase. Mit Zecken im Garten muss man schon im März rechnen, wenn die Temperaturen auf ca. 10 Grad steigen und sich so über 2-3 Tage halten. Ein feuchtwarmes Wetter schafft die perfekten Bedingungen für die Vermehrung von Zecken im Garten.

2. Schutzmaßnahmen gegen Zecken im Garten

Wie versprechend die Wirkung von Zeckenschutzmitteln auch klingen mag, ist sie bis heute wissenschaftlich nicht ausreichend bewiesen worden. Mit einer richtigen Strategie kann man die Zeckengefahr im eigenen Garten zwar reduzieren, doch geben diese Maßnahmen keine hundertprozentige Garantie für einen zeckenfreien Garten. Mit folgenden Tipps ist es möglich, für unerwünschte Gäste solche Bedingungen zu schaffen, dass sie sich dabei unwohl fühlen und sich zurückziehen. Die Zecken mögen es kühl und feucht, sind aber extrem lichtscheu. Aus diesem Grund sollte man den Rasen im Garten möglichst kurz halten, Bäume und Büsche beschneiden. So bekommt der Garten mehr Licht und bleibt trocken. Um zu verhindern, dass die Zecken im Garten landen, könnte man rund um das Grundstück einen kiesgefüllten Graben anlegen. Dieser trockene Bereich stellt eine Barriere für Zecken dar, die sie nicht leicht überwinden können. Hier sind die nützlichen Maßnahmen noch einmal im Überblick:

  • Rasen mähen
  • Garten trocken und sonnig halten
  • Bäume und Sträucher beschneiden
  • Kiesgraben um den Garten anlegen

3. Kleidung und Kontrolle sind wichtig!

Zecken im Garten

Zecken im Garten – gefährlich für Menschen und Tiere ©iStock.com/Maxrale

Trotz der erwähnten Schutzmaßnahmen gegen Zecken im Garten sollen Hobby-Gärtner beim Arbeiten im eigenen Grün solche Kleidung tragen, die den Körper vollständig bedeckt. Um sicher zu gehen, dass es keine Zecken an der Kleidung oder am Körper haften, sollte man sich nach jedem Aufenthalt im Freien absuchen.Wie es schon erwähnt wurde, mögen die Zecken es lieber dunkel. Sie verstecken sich deswegen gerne unter den Armen und am Haaransatz und fangen da das Blut zu saugen. Bei einem Zeckenstich ist es sehr wichtig schnell zu handeln, denn je länger die Zecke saugt, desto höher ist das Risiko mit lebensgefährlichen Viren infiziert zu werden. Die speziellen Zeckenzangen oder -karten aus der Apotheke helfen dabei, den Blutsauger sicher aus dem Körper zu entfernen. Das erste Anzeichen der Infektion könnte ein roter Rand im die Stichstelle sein. In diesem Fall sollte man unverzüglich zum Arzt gehen.

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