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Zaubernuss pflanzen winterhart

Zaubernuss pflanzen: Hamamelis, der außergewöhnliche Winterblüher

Ein farbenfrohes Blütenmeer, und das mitten im Winter: Wer seinen Garten das ganze Jahr über zum Strahlen bringen möchte, sollte eine Zaubernuss pflanzen. Der Zierstrauch mit dem charmanten Namen gehört zu den interessantesten Winterblühern überhaupt, seine Blüten sind mit keinem anderen Gewächs vergleichbar. Hier alles Wichtige zur zauberhaften Pflanze!

1. Zauberhafte Zaubernuss: Winterliche Gartenschönheit

Zaubernuss pflanzen winterhart

Wunderschönes Farbspiel: Zaubernuss-Blätter im Schnee. (c) iStock.com / ra-photos

Die besondere Form der Blüten ist wohl der häufigste Grund, warum Hobbygärtner sich dazu entscheiden auf ihrem Grundstück eine Zaubernuss zu pflanzen – denn die Blütenblätter erinnern an längliche, schmale Fäden, die mal rot, mal gelb oder orange leuchten und entsprechend an eine dekorative Herbstfärbung erinnern. Und die Blütezeit des Strauchs ist ein echtes Argument: Mitten im Winter können Sie sich an dem Farbspiel erfreuen und gleichzeitig gewiss sein: Das exotische Gewächs ist, ähnlich wie viele Kletterrosen, absolut frosthart.

2. Die Zaubernuss pflanzen: So wächst und gedeiht der Zierstrauch

Im Herbst dürfen Sie die Zaubernuss pflanzen. Damit sie später in voller Blütenpracht erstrahlt, ist zunächst einmal der richtige Standort wichtig – ein geschütztes Örtchen mit viel Sonne ist ideal. Entscheiden Sie sich unbedingt gleich zu Beginn für den endgültigen Platz, denn umpflanzen beziehungsweise umtopfen sollten Sie das Sträuchlein später nicht mehr. Auch das passende Substrat ist wichtig: Legen Sie Wert auf einen durchlässigen und humusreichen Boden, wenn Sie die Zaubernuss pflanzen. Bei Bedarf können Sie ihn gut mit einer Schicht aus Rinde oder Mulch ergänzen. Auch locker sollte das Erdreich sein, gerade ein sehr dichter Boden wirkt sich leider negativ auf das Wachstum Ihrer Zaubernuss aus. Gießen Sie von nun an regelmäßig, aber nicht zu reichlich – das Substrat sollte stets feucht sein und auf keinen Fall komplett austrocknen. Eine Rinden- oder Mulchschicht hilft ebenfalls das Erdreich feucht zu halten.

Zwei wichtige Hinweise: Gerade in den ersten zwei Jahren ist es völlig normal, dass die Zaubernuss nur wenig wächst. Obwohl die Blüte in den tiefsten Winter fällt, kann sich die Zeit des intensivsten Farbspiels bei sehr starkem Frost eventuell zudem ein wenig verschieben.

Zaubernuss Blätter

Wie prächtiges Herbstlaub: Die Blütenblätter der Zaubernuss. (c) iStock.com / dgero

3. Zaubernussgewächse pflegen: Tipps für die winterharte Pflanze

Mit den richtigen Pflegemaßnahmen können Sie Ihre selbst gepflanzte Zaubernuss in ihrem Wachstum und ihrer Blüte sehr gut unterstützen. Neben dem regelmäßigen Wässern kann auch eine Düngergabe helfen: Im späten Sommer oder frühen Herbst empfiehlt sich ein Nährstoffdünger. Diesen erhalten Sie beispielsweise hier. Mit geeigneten Gartengeräten sollten Sie außerdem gelegentlich das Erdreich rund um das Wurzelwerk etwas auflockern. Ein radikaler Rückschnitt ist eher nicht empfehlenswert. Wenn Sie möchten, können Sie allerdings bei Bedarf das Gewächs ein wenig auslichten. Eine Pflanze, die nicht gestutzt wird, kann eine Wuchshöhe von bis zu fünf Metern erreichen, der sanfte Zuschnitt ist also eine gute Möglichkeit die Zaubernuss etwas kleiner zu halten.

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