bclose
umzugswagen-mieten-Haustürschlüssel

Beim Umzug ins neue Domizil: Umzugsauto leihen?

Wer ein Haus neubezieht, muss sich zwangsläufig auch damit beschäftigen, wie denn seine Möbel und sonstigen Gerätschaften ins neue Domizil gelangen. Die meisten Menschen nennen keinen LKW ihr Eigen und sind so auf fremde Hilfe angewiesen. Da es sehr teuer ist, ein Umzugsunternehmen mit seinem Umzug zu beauftragen, läuft es oft darauf hinaus, ein Umzugsauto leihen zu müssen. Hier erhalten Sie einige Tipps, was bei der Anmietung von Umzugswagen zu beachten ist.

1. Umzugsunternehmen oder Umzugsauto leihen?

Wie bereits erwähnt, kostet die Beauftragung eines Umzugsunternehmens ein hübsches Sümmchen Geld. Hier einmal die finanziellen Unterschiede anhand eines ganz klassischen Beispiels:

Ein junges Paar hat sein zweites Kind bekommen und möchte nun aus der 80 qm großen 3-Zimmer-Wohnung raus aus der Stadt in das neue Haus in den 25 Kilometer entfernten Vorort umziehen. Wenn hier ein Umzugsunternehmen engagiert wird, gibt der Umzugsrechner von umzug.de Kosten in Höhe von mindestens 1.225 Euro an.

4köpfige Familie entlädt Umzugsauto

Alternative Umzugsauto leihen – wesentlich günstiger als ein Umzugsunternehmen © istock/kali9

Alternative: Die jungen Leute mieten einen Sprinter oder Kleintransporter bei einer Autovermietung. Wenn sie ihr Umzugsauto bei STARCAR leihen, wird zum Beispiel für einen MB Sprinter Koffer inklusive 200 Kilometern (also sind locker drei Touren aus der alten Wohnung ins neue Haus möglich) der Tagestarif von 90 Euro fällig. Hinzu kommen Spritkosten, gegebenenfalls ein paar Euro für eine Versicherung und andere Kosten, zum Beispiel, wenn Helfer bezahlt oder bewirtet werden. Auch wenn für die Hilfe samt großzügiger Verpflegung noch der eine oder andere Hunderter auflaufen sollte – es ist in jedem Fall deutlich günstiger, ein Transporter oder LKW zu mieten statt ein Unternehmen zu beauftragen. Allerdings ist der Arbeitsaufwand sobald man ein Umzugsauto leihen möchte auch deutlich höher.

2. Schlaue Anmietung: Einwegmiete oder kostenlos mieten

Wer bereits einmal mit einem geliehenen Umzugswagen über eine weite Strecke umgezogen ist, kennt das Problem: Man ist 500 Kilometer mit Sack und Pack zur neuen Behausung gefahren, hat erfolgreich seine sieben Sachen aus dem Umzugsauto ins neue Heim gehievt und ist vorerst mit dem gröbsten durch. Allerdings: Der Transporter muss die ganze Strecke wieder zurückgefahren werden. Dazu fehlt wohl in dieser Situation jedem die Motivation; von den doppelten Spritkosten ganz zu schweigen. Die Lösung lautet Einwegmiete: Sie können auch für nur einen Weg das Umzugsauto leihen, also ein Oneway-Ticket. Dann können Sie das Fahrzeug ganz unkompliziert bei einer Mietstation an Ihrem neuen Wohnort (bzw. in der Nähe) abgeben. Einen gewissen Aufpreis müssen Sie allerdings einkalkulieren, da die Autovermietung den Transporter schließlich auf eigene Kosten wieder in seinen „Heimathafen“ überführen muss.

Noch besser: Umzugsauto leihen für lau! Das ist zum Beispiel bei STARCAR möglich. Wenn ein Wagen in eine andere Stadt überführt werden muss, bietet dieser Vermieter den Wagen kostenlos an. Allerdings ist es natürlich Glückssache, ob gerade für den Tag Ihres Umzugs ein entsprechender Transporter genau für diese Route zu überführen ist. Immerhin, nachschauen kann man ja – und Wunder gibt es immer wieder…

3. Rechtliches, wenn Sie ein Umzugsauto leihen

umzugswagen-mieten-leere wohnung

Noch ist das neue Heim leer © istock/Csondy

Nicht jeder ist vertraut mit der Materie, sich ein Umzugasauto leihen zu müssen, daher hier die wichtigsten Aspekte zur Anmietung für den Wohnsitzwechsel:

Alter und Erfahrung: Zu beachten ist, welche Konditionen der Vermieter voraussetzt. Teilweise muss ein bestimmtes Mindestalter für bestimmte Fahrzeuge erreicht sein. Ebenso muss der Autofahrer oft auch schon über einen bestimmten Zeitraum im Besitz der Fahrerlaubnis sein.

Fahrer und Fahrerlaubnis: Sie möchten ein Umzugsauto leihen und es soll einen Fahrerwechsel geben? Dann müssen Sie auch die anderen Fahrer bei der Autovermietung angegeben. Und natürlich bedarf es des richtigen Führerscheins; für einen LKW mit 7,5 Tonnen wird Klasse C benötigt, bei einem Sprinter oder Kleintransporter bis 3,5 Tonnen reicht auch Klasse B.

Versicherungsschutz: Auch, wenn Sie im Zweifelsfall ein paar Euro mehr zahlen – schließen Sie, sobald Sie ein Umzugsauto leihen, eine Vollkasko-Versicherung ab, bei der Sie im Schadensfall nicht haften!

No Comments

Comments are closed.