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Tulpenzwiebeln pflanzen: Alles Wissenswerte rund um die Frühlingsblume

Zwiebelblumen gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen – Varianten wie Amaryllis, Krokusse, Traubenhyazinthen, Narzissen läuten optisch den Frühling ein. Wer Tulpenzwiebeln pflanzen möchte, braucht weder viel Material, noch großes Vorwissen. Hier lesen Sie, wie Sie die Knollen in die Erde setzen, welche Pflege wichtig ist und wie sich die Zwiebeln überwintern lassen. Frohes Gärtnern!

1. Tulpenzwiebeln pflanzen und pflegen: Das Wichtigste in Kürze

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Tulpenzwiebeln lassen sich ganz einfach in die Erde setzen. (c) iStock.com / OlgaPonomarenko

Um Tulpenzwiebeln in die Erde zu bringen, ist der Herbst der richtige Zeitpunkt – dann verschönern die Zwiebelblumen pünktlich zum Frühjahr Ihren Garten oder versüßen Ihren Balkonien-Urlaub. An einem günstigen Standort wächst und gedeiht Ihre Tulpe besonders gut – ideal ist ein Platz mit viel Sonne. Ein durchlässiger Boden empfiehlt sich als Substrat. Tulpenzwiebeln erhalten Sie beim Händler oder bequem online, beispielsweise hier.

Damit im Frühjahr aus der Mutterzwiebel eine Tochterzwiebel wachsen kann, ist ein gelegentliches Düngen ratsam – im Frühjahr empfiehlt sich Flüssigdünger, im Herbst dagegen Kompost. Setzen Sie auf jeden Fall auf eine organische Variante und verzichten Sie auf Produkte, die Stickstoff enthalten. So lassen sich unterschiedliche Krankheiten verhindern. Gießen Sie Ihre gepflanzten Tulpenzwiebeln nur mäßig, um Fäulnis nicht zu begünstigen.

2. Die Blumenzwiebeln überwintern – je nach Tulpensorte

Einmal eingepflanzt, bleiben Tulpenzwiebeln einfach in der Erde? Nicht ganz, denn pünktlich zur kalten Jahreszeit sollten Sie die Knollen wieder aus der Erde holen. Der Grund: Sie sind nicht winterhart und müssen deshalb während des Frosts an einem kühlen, aber geschützten Ort gelagert werden – ein regulärer Keller ist dafür beispielsweise bestens geeignet.

Den richtigen Zeitpunkt für das Ausgraben und Überwintern der Tulpenzwiebeln sehen Sie den Pflanzen deutlich an: Sämtliche Blätter beziehungsweise Blüten müssen vollständig abgestorben sein. Nun können Sie die gepflanzte Tulpenzwiebel vorsichtig rundherum von Erde befreien und sanft aus dem Loch heben. Eine Ausnahme stellen übrigens Wildtulpen dar, sie können auch im Winter in der Erde verbleiben.

3. Gesunde Tulpenzwiebeln: Krankheiten der Frühlingsblumen verhindern

Sie setzen auf relativ robuste und pflegeleichte Gewächse, wenn Sie Tulpenzwiebeln pflanzen – einige typische Krankheiten sollten Sie allerdings trotzdem auf der Rechnung haben. Die sogenannte Zwiebelfäule lässt die Pflanzen frühzeitig absterben, Sie erkennen sie meist an einem weißen beziehungsweise rosafarbenen Belag beziehungsweise einzelnen braunen Flecken. Befallene Zwiebeln müssen Sie leider entsorgen. Zur Sicherheit sollten Sie in diesem Fall außerdem für die nächsten fünf Jahre keine weiteren Tulpenzwiebeln an der gewohnten Stelle in die Erde setzen. Zur Vorbeugung empfiehlt sich eine Lagerung, die kühl und trocken, gleichzeitig aber luftig ist.

Eine weitere recht typische Krankheit ist das Tulpenfeuer, eine Form von Schimmel. Der Befall zeigt sich durch braune beziehungsweise graue Flecken auf den Blättern. Auch hier sollten Sie sämtliche betroffenen Exemplare zur Sicherheit wegschmeißen. Für die Zukunft empfiehlt es sich, noch mehr auf ein mäßiges Wässern zu achten – warten Sie am besten immer, bis die Erde bereits recht trocken ist.

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