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Tipps zum Sparen von Heizkosten

Wenn eine Raumtemperatur zu hoch gewählt wird, kann dies nicht nur weniger gesund sein, sondern es steigt auch die Gefahr, einen grippalen Infekt zu entwickeln. Zudem kostet es auch unnötig viel Energie. Für Wohn- und Geschäftsräume ist eine Temperatur von 18°C oftmals völlig ausreichend. Weitere Informationen gibt es unter ZWS.

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Tipps zum Heizkosten sparen ©iStock.com/macgyverhh

Das richtige Heizen

Die Heizkörper sollten möglichst nicht verkleidet oder mit Möbeln zugestellt werden (siehe auch in unserem Inneneinrichtung-Ratgeber nach), da dann die Wärme nicht mehr ungehindert in den Raum strömen kann. Fallen die Außentemperaturen in den tieferen Bereich, treten die höchsten Wärmeverluste auf. Während der Nachtstunden sollte deshalb die Raumtemperatur unbedingt herabgesenkt werden. Allein ein nachts geschlossener Rollladen könnte die auftretenden Wärmeverluste bezüglich des Fensters um etwa 20% verringern. Geschlossene Gardinen verstärken diesen Effekt.

Die Heizungsanlage

In Heizkörpernischen sind Hauswände oftmals dünner. Deshalb kann hier mehr Wärme nach außen dringen. Eine nachträgliche Innenwanddämmung könnte da helfen, die entstehenden Wärmeverluste zu verringern.
Eine Überprüfung der Heizungsanlage garantiert einen effektiven und ökonomischen Betrieb. Dazu gehört die Feststellung, ob sich Luft in den Heizungsrohren oder in den einzelnen Heizkörpern einer Zentralheizung angesammelt hat. Heizungsanlagen verlangen auch eine regelmäßige Entlüftung der Heizkörper. Wichtig ist die richtige Einstellung der Temperaturregelung. Bei der Nutzung von modernen Thermostatventilen kann die gewünschte Raumtemperatur eingestellt werden. Es gibt eingehende weiterführende Infos zu Wärmesystemen und Photovoltaik unter ZWS.

Der Einbau einer sparsamen Umwälzpumpe

Heizungsumwälzpumpen sollten geregelt sein. Ansonsten sind sie oftmals ein verborgener Stromverbraucher im Haus. Die Drehzahlregelung und ein EC-Motor einer hocheffizienten Umwälzpumpe senken deren Stromverbrauch etwa um ¼ des Wertes. Durch die eingesparten Stromkosten zahlen sich hocheffiziente Umwälzpumpen bereits nach kurzer Zeit wieder aus, auch wenn dafür ein höherer Kaufpreis aufgewendet werden muss.

Bessere Gebäudedämmung und der Austausch der Fenster

Eine schlechte Dämmung kann ein Grund für den Wärmeverlust im Haus sein. Eine bessere Dämmung der Außenwände, des Dachbodens und des Kellers bei Altbauten führt zu einer Verringerung des Energiebedarfs von mehr als 60%. Ein Austausch von Ein- und Zweifachglasfenstern durch Kunststofffenster mit Wärmeschutzverglasung könnte die Wärmeverluste ebenfalls verringern.

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