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Rosenbogen rosa

Rosenbogen – Platzieren, Aufstellen und Bepflanzen

Nicht nur für den Rosenliebhaber ist der Rosenbogen ein willkommener Blickfang, an denen sich auch andere Gartenfreunde, wie auch deren Gäste und Besucher erfreuen werden. Einmal im Blick stellt man sich gleich die Frage, was sich noch an blühenden Überraschungen in diesem Garten verbirgt. Die Rosenbögen gewinnen bei Gartenliebhabern immer mehr an Bedeutung. In einer Vielzahl an Gartengestaltungs Tipps von Fachzeitschriften oder auf Gartenmessen ist der Rosenbogen zunehmend ein Thema. Unterschiedliche Materialien wie Holz und Metall, bleiben bei der Auswahl dem persönlichem Geschmack und den Vorlieben vorbehalten. Doch bevor man durch den Rosenbogen stolziert ist ein wenig Überlegung und Arbeit angesagt.

Rosenbogen weiß rosa

Ein Rosenbogen in voller Blütenpracht ©iStock.com/pr2is

1. Den passenden Rosenbogen wählen und platzieren

Ideale Standorte für einen Rosenbogen sind Wege und Stellen, die eine räumliche und optische Abtrennung schaffen sollen. So bietet es sich z.B. an, den Rosenbogen als Garteneingangstor zu nutzen.
Metalle wie Stahl gibt es in unbehandelter, verzinkter, pulverbeschichteter und auch lackierter Ausführung. Wer eine Rostpatina will, wählt unbehandeltes Metall. Rosenblüten einer Kletterrose, die sich davon abheben, harmonieren damit besonders gut. Also besonders alle weiß- und gelb-blühenden Rosen-Arten. Es müssen auch nicht immer Kletterrosen sein, es gibt auch andere Pflanzen die Rosenbögen als Rankhilfe nutzen können.
Wer sich für Rosenbögen aus Holz für seine Gartendeko entscheidet, sollte sich für Harz-reiche Sorten wie Fichte oder Tanne entscheiden. Eine Kesseldruckimprägnierung verlängert hier die Haltbarkeit des Holzes. Oder man entscheidet sich für das Holz von Lärche oder Douglasie, die von Natur aus sehr robust gegen Witterungseinflüsse sind. Bei der Auswahl der Rosenbögen sollte auch eine ausreichende Höhe gewählt werden, auch die Breite sollte großzügig bemessen sein, damit man auch nach dem Beranken und bei fortgesetztem Wachstum nicht hängenbleibt. Ein einengender Durchgang wird eher als störend empfunden. Aber dem Eindruck kann man ja vorbeugen.

2. Rosenbogen aufstellen

Oft wird für die Fundament-Erstellung als Hilfsmittel Hart-PVC-Rohre empfohlen, die entsprechend zugesägt werden müssen. Es geht aber auch einfacher. Meist reicht schon die Papphülse eines gewickelten Papieres für diese Zwecke aus. Aber auch diverse andere Verpackungen aus Wertstoffen erleben hier einen verlängerten Lebenszyklus und lassen sich meist auch mit einer Schere bearbeiten.
Wenn die Länge von 50 bis 60 Zentimetern nicht reicht, wird entsprechend angesetzt und geklebt. Der Durchmesser der Hülsen sollte bei knapp 20 Zentimetern, wenn sie als Schalung für den Beton verwendet werden sollen. Hier wird der Beton hinein gefüllt. Bevor die Oberfläche des neuen Fundaments mit einer Kelle glattgezogen wird, ist der Beton zu verdichten, um Luft zu entfernen. Dazu übt man beispielsweise Druck auf eine dem Beton aufliegende Holzplatte aus und klopft mit einem Gummihammer oder Ähnlichem darauf.
Als Beton verwendet man zu diesem Zweck ein Gemisch von 1:4. Der Beton wird selbst und jeweils frisch zubereitet. Dazu mischt man ein Teil Zement mit vier Teilen Sand. Wem das zu aufwendig erscheint, kann sich auch Fertigbeton besorgen. Darunter wird die Trockenmischung verstanden, die vor Gebrauch mit Wasser zu durchfeuchten ist.
Der Rosenbogen wird aufgerichtet und mit seinen Füßen auf den frischen Beton gestellt. Eilige sind geneigt, die Pfosten nun in den Beton zu drücken. Besser ist es, die Pfosten des Gestells in metallene Halterungen zu stecken, deren unterer Teil dann in den noch feuchten Beton eingedrückt werden. Mit der Wasserwaage wird die waagerechte Ausrichtung überprüft und entsprechend korrigiert. Nach dem Aushärten des Beton ist die Halterung im Boden verankert. Jetzt brauchen nur noch die Pfosten an der Halterung angeschraubt werden und der Rosenbogen steht.

3. Rosenbogen bepflanzen

Ist der Beton ausgehärtet, kann der obere Teil des Betonfundamentes an die Umgebung angepasst werden, indem ein Teil des ausgehobenen Bodens darüber verteilt wird. Auf jeder Seite des Rosenbogens pflanzt man nun einen Rosenstock etwa vier bis sechs Zentimeter in die Erde. Danach kräftig gießen und auch in den kommenden Wochen auf ausreichende Feuchtigkeit achten, damit die Pflanze gut anwächst. Mit den ersten neuen Trieben, kann auch bei entsprechender Länge mit dem Einflechten in das Gestell begonnen werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Triebe anfangs nach oben geführt werden, um die die Spitze des Rosenbogens schnellstmöglich unter Bewuchs zu erreichen. Sind die Rosen ausgewachsen, sollten man hin und wieder die Rosen schneiden damit der Bogen auch noch als Eingang bzw. Tor zu erkennen ist.

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