bclose
nadelbaum nahaufnahme

Nadelbäume im Garten

1. Nadelbäume im Garten

Welche Arten es gibt und deren Vorteile

Nadelbäume Wald

Nadelbäume eignen sich gut als Grundstücksabgrenzung ©iStock.com/MarkMirror

Nadelbäume sind dafür bekannt, dass diese das ganze Jahr über ihr sattes Grün beibehalten. Vor allem im Winter ist es angenehm, darauf zu schauen, da es einen schönen Kontrast zur weiß-grauen Landschaft und kahlen Laubbäumen darstellt.

Dies und viele andere Gründe veranlassen Gartenbesitzer oft dazu, die Bäume in ihrem Garten anzupflanzen. Es gibt sowohl große als auch kleine Nadelbäume, wobei sich kleine Bäume vor allem für den Vorgarten eignen.

2. Vorteile und Nachteile der Nadelbäume im Garten

Nadelbäume haben den Vorteil, dass diese pflegeleicht und robust sind. Wie die Heckenpflanzen können sie einen guten Sichtschutz vor den Nachbarn bieten. Im Sommer bieten diese zusätzlich ausreichend Sonnenschutz. Neben der bereits erwähnten Tatsache, dass die Nadeln im Winter grün bleiben, haben die Bäume auch den Vorteil, dass sie durch die kleine Oberfläche der Nadeln gut gegen Kälte sowie Austrocknung geschützt sind.

Zu berücksichtigen ist jedoch, dass die Lärche und die Goldlärche im Winter ihre Nadeln verlieren und damit eine Ausnahme im Hinblick auf den andauernden Grünton darstellen. Ein Nachteil ist, dass der Boden übersäuert wird und somit anderen Pflanzen schaden kann, sowie die Bildung von Moos. Aus diesem Grund sollten nicht zu viele Bäume dieser Art gepflanzt werden.

3. Arten von Nadelbäumen

Für den eigenen Garten gibt es eine Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten, sodass sich für jeden Gartentyp und für jeden Gartenbesitzer ein passender Nadelbaum finden lässt. Bekannte Nadelbäume sind die Latschenkiefer, Weiss-Tanne, Eibe, Hänge-Nutka-Zypresse sowie die Nordmanntanne (weitere Informationen zu den genannten Bäumen).

Vor der Gestaltung des Gartens mit Nadelbäumen sollte berücksichtigt werden, dass es Bäume gibt, die schnell wachsen und andere, die wiederum Jahre benötigen, um ihre vollkommene Höhe zu erreichen. Die Auswahl muss demnach gut durchdacht sein. Je nachdem, ob man einen schnellen Sichtschutz braucht oder nicht.

Die bereits genannte Nordmanntanne kann z. B. bis zu 30 Meter groß werden und zählt zu den langsam wachsenden Nadelbäumen. Sie ist daher vor allem für große Gärten geeignet.
Weitere große Nadelbäume sind:

  • Die Douglasie (40- 60 Meter)
  • Die Blaue Atlas-Zeder ( bis zu 40 Meter)
  • Weißtanne ( bis zu 50 Meter)

Für kleine Gärten eignen sich besonders folgende Nadelbäume:

  • Die gelbe Scheinzypresse hingegen wird bis zu 10 Meter groß und eignet sich gut für Hecken
  • Die Korea Tanne, welche bis zu 5 Meter groß werden kann
  • Die Schirmtanne, die zwischen 5 und 7 Meter in die Höhe gehen kann
Nadelbäume Douglasie groß

Die Douglasie gehört zu den großen Nadelbäumen
©iStock.com/SageElyse

Falls der Garten sehr klein ist, kann auch ein Buchsbaum als Alternative dienen. Dieser sieht aus wie ein kleiner Nadelbusch und zeichnet sich durch deren Dichte an Nadeln aus.

Zu den schnellwachsenden Bäumen gehören die Lärche sowie die Waldkiefer. Zu den langsam wachsenden Bäumen zählen neben der bereits erwähnten Nordmanntanne die Nobilis-Tanne und die Korea-Tanne.

4. Gestaltungsmöglichkeiten

Aus Nadelbäumen lässt sich auch hervorragend ein Bonsai schneiden – ganz im asiatischen Gartenstil. Dafür eignen sich besonders Kieferbäume (z. B. Krummholzkiefer), Fichten oder Eiben oder für kleine Gärten der Buchsbaum.

Auch Balkone und Terrassen lassen sich durch kleine Nadelbäume verschönern. Dafür eignen sich z. B. die Waldkiefer Mops, Weiß-Fichte Conica oder die Kriech-Wacholder Glauca. Allgemein sind langsam wachsende Bäume zu empfehlen, da diese dann über einen längeren Zeitraum die Größe in etwa beibehalten.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Nadelbaum das Richtige ist, dann haben wir hier weitere Bäume für Ihren Garten.

No Comments

Comments are closed.