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Heimwerkstatt utensilien

Heimwerkstatt Ratgeber

1. Heimwerkstatt Ratgeber


Alles Wissenswerte für die Werkstatt Zuhause

Heimwerkstatt groß

Die eigene Werkstatt: der Traum vieler Hobbybastler ©iStock.com/Photoservice

Selbst ist der Mann und die Frau! Wir leben zwar im digitalen Zeitalter, in dem sich ein großer Teil unserer Arbeit im Internet stattfindet und die Früchte unserer Arbeit lediglich digitaler Natur sind, aber an diesem Grundsatz hat sich dennoch nichts geändert.

Ultimatives „Statussymbol“ für den „Jäger von heute“: eine Heimwerkstatt. Für alle, die kleinere Reparaturen bis hin zum Eigenbau von Möbeln in den eigenen vier Wänden erledigen wollen, haben wir diesen Heimwerkstatt Ratgeber zusammengestellt. Ob man die eigene Terrassengestaltung reparieren will oder neue Kunstwerke für die Gartengestaltung erschaffen will: den richtigen Ort kann man sich jetzt schonmal vorbereiten.

2. Voraussetzungen für die Heimwerkstatt

Natürlich eignet sich nicht jeder Raum für die Installation einer Heimwerkstatt. Das hat sowohl Platz-, als auch Sicherheits- und rechtliche Gründe.

Lüftung

Besonders wichtig bei der Planung einer eigenen Werkstatt: der Raum muss ausreichend belüftet sein! Gerade bei der Arbeit mit Schadstoffen oder dem Bearbeiten von Holz können gesundheitsschädigenden Dämpfe oder eine starke Staubentwicklung auftreten. Lüften ist in diesem Fall das A und O. Problematisch wird die Lüftung in Kombination mit dem Kriterum: Lautstärke. Ein offenes Kunststofffenster, das zwar für ausreichende Zugluft sorgt, verstärkt auch den störenden Geräuschpegel für Nachbarn und Außenwelt. Alternativ kann auch ein Lüftungssystem Abhilfe schaffen.

Boden

Ein Punkt, der logisch erscheint, aber durchaus vergessen werden kann und somit für Probleme sorgt ist die Ebenheit des Bodens, die auch schon bei der Inneneinrichtung für Probleme sorgen kann. Eine Heimwerkstatt wird mit schweren Möbeln ausgestattet und muss dementsprechend auch Halt bieten. Hinzu kommt die Ausrichtung der Gegenstände und der sichere und gerade Stand, wenn es darum geht mit der Wasserwaage zu arbeiten. Man sollte auf Teppichboden verzichten, da dieser zwar eventuell für Geräuschdämmung sorgt, aber auch dementsprechend schnell verschmutzt, zum Beispiel bei der Arbeit mit Flüssigkeiten.

Beleuchtung

Ebenso sinnig, wie ein ebener Boden und ausreichende Belüftung: Licht! In einer Heimwerkstatt soll gearbeitet werden und dementsprechend benötigt der dafür vorgesehene Raum auch eine ausreichende Beleuchtung. Idealerweise handelt es sich hierbei um Tageslicht, aber auch eine Beleuchtung mit professionellen Lampen ist natürlich möglich. Wie bei der Lüftung steht auch die Beleuchtung in direktem Konflikt zur Geräuschentwicklung. Eine Heimwerkstatt mit Fenster sorgt für natürliches Licht, aber dämmt Krach nicht effektiv ab.

Platz

Viele Werkstatt-Möbel sind groß und klobig und auch die Arbeit an großen Gegenständen, wie z.B. Schränke benötigt jede Menge Platz. Hinzu kommt die Lagerung von Werkzeugen, Materialen und eben auch Werkstücken. Eine zu eng gewählte Werkstatt kann im schlimmsten Fall sogar die Unfallgefahr erhöhen. Will man sorgsam und gründlich arbeiten, ist eine gewisse Bewegungsfreiheit unabdingbar. Außerdem ist man ja auch nicht immer alleine in der Werkstatt tätig. Je nach Zweck und geplanter Arbeit in der Heimwerkstatt sollte man also einen ausreichend großen Raum wählen.

Geräuschpegel

Eine Werkstatt ist oftmals ein lauter Ort. Hämmern, Bohren, Sägen oder Hobeln: all das sorgt für eine massive Geräuschentwicklung, die sowohl für die arbeitende Person schädlich sein kann, als auch überaus störend für die Anwohner und Nachbarn ist. Ab einem gewissen Geräuschpegel werden auch gesetzliche Richtlinien bedeutsam. Dementsprechend sollte man für die Heimwerkstatt also einen Ort wählen, der gut isoliert ist und / oder die Geräusche an einen ungestörten Ort verlagert.

Geeignete Orte für die Heimwerkstatt

Basierend auf den oben genannten Kriterien bieten sich verschiedene Orte für die Installation einer Heimwerkstatt an. Ideale Orte sind entweder der Keller, ein freier Wohnraum oder das Gartenhaus. Auf jeden Fall sollte man ein eigenes Haus besitzen bzw. mieten bevor man über eine Heimwerkstatt nachdenkt, da Mietwohnungen, ganz besonders bezogen auf die Lärmbelästigung, für eine eigene Werkstatt ungeeignet sind.

Heimwerkstatt in der Garage?

Viele planen eine Heimwerkstatt auch in der eigenen Garage. Hier kann es aber durchaus zu rechtlichen Problemen kommen, denn eine Garage wird in der Baugenehmigung ausdrücklich als eben diese deklariert und darf nicht als ausgewachsene, dedizierte Werkstatt genutzt werden. Selbstverständlich sind kleinere und vor allem leise Schraubarbeiten und Fahrzeugreparaturen möglich, wer jedoch umfangreichere Arbeit in der Garage plant sollte sich vor allem mit den Nachbarn absichern und gegebenenfalls mit geschlossenem Tor arbeiten. Auch spielen Lärmpegel und Geruchsentwicklung eine entscheidende Rolle.

3. Die Einrichtung einer Heimwerkstatt

Wie bei den räumlichen Gegebenheiten kommt es natürlich auch bei der Einrichtung aus Ausstattung einer Werkstatt immer auf den abgesteckten Verwendungszweck an. Will man lediglich einige kleinere Reparaturen vornehmen, wird weitaus weniger Werkzeug und Platz benötigt, als beispielsweise beim Bau von eigenen Möbeln oder sogar der Reparatur von Fahrzeugen und ähnlichem. Das selbe gilt natürlich auch für das benötigte Werkzeug. Wer ein neue Heimwerkstatt von Grund auf ausstatten will, kann sich Werkezeuge von betriebsausstatter24.de anschauen und selbst entscheiden, was nötig ist für die geplanten Aufgaben.

Werkzeuglagerung

Eine Heimwerkstatt benötigt logischerweise Werkzeuge. Damit durch herumliegende Schraubenzieher, Sägen oder Bohrer keine Unordnung und vor allem Gefahrenquellen entstehen, sollte man bereits in der Planung der Heimwerkstatt eine praktische Lagerung der Werkzeuge bedenken.

Heimwerkstatt Werkzeug und mehr

Eine Werkzeugwand sorgt für Ordnung auf der Werkbank ©iStock.com/TanjalaGica

Kleine bis mittlere Werkzeuge

Zum einen bietet sich für mittelgroße Werkzeuge (Sägen, Hämmer etc.) eine Werkzeugwand an, so dass die jeweiligen Werkzeuge logisch sortiert und schnell griffbereit sind. Kleine Werkzeuge kann man durchaus in Schubladen oder auch auf Wandregalen verstauen. Alternativ kann man auch einen mobilen Werkzeugwagen nutzen.

Große Werkzeuge

Große Werkzeuge, wie zum Beispiel, Bohrmaschinen, elektrische Sägen, Akkuschrauber und dergleichen, sollten stabiler gelagert werden. Hierfür empfiehlt sich ein fester Schrank oder ein zweiter Werktisch mit entsprechender Lagerungsmöglichkeit. In jedem Fall sollten die Geräte so gelagert sein, dass sie nicht runterfallen können.

Werkbank

Essentielles und zentrales Möbelstück in jeder Heimwerkstatt ist natürlich die Werkbank. Egal welche Arbeit erfüllt werden soll, ohne Werkbank kommt keine Werkstatt aus. Sie ist zentraler Punkt für die Arbeit und sollte dementsprechend groß, massiv und vor allem standfest gewählt werden. Eine robust Arbeitsplatte ist ebenso wichtig, wie resistente Verarbeitung der Standbeine. Idealerweise verfügt eine Werkbank außerdem über Schubladen, die für die Lagerung von kleineren Werkzeugen oder Hilfsmitteln und Werkstoffen genutzt wird.

Hobelbank

Der nächste Schritt im Bereich der Arbeitsmöbel für die Werkstatt ist die Hobelbank. Sie wird benötigt, wie der Name bereits sagt, um Hobelarbeiten an Holzstücken durchzuführen. Insbesondere beim Eigenbau von Möbeln oder Spielzeug wird die Hobelbank zum essentiellen Einrichtungsgegenstand in der Heimwerkstatt. Viele Hobelbänke verfügen sogar über mehrere Schraubstöcke, die das zu bearbeitende Material halten. Beachtet man eine profitable Aufstellungsweise kann man möglichst alle Schraubstöcke nutzen.

Regale und Aufbewahrung

Wenn auch längst nicht bei allen Heimwerkern gleichermaßen angesehen, geschweige denn durchgesetzt, gilt doch immer wieder ein zentraler Punkt: Ordnung ist das halbe Leben. Dieser Grundsatz gilt in der Heimwerkstatt noch stärker als in anderen Bereichen. Eine ausreichende Ausstattung mit Regalen und Schränken, die sowohl Werkzeuge, als auch Arbeitskleidung, Sicherheitsausrüstung (z.B. Verbandskasten und Feuerlöscher) und natürlich auch Werkstoffe und Reinigungsmaterial verstauen, sind von essentieller Bedeutung. Mit einer Etikettier-Maschine kann man zusätzlich Ordnung und Struktur in die Heimwerkstatt bringen.

Weiteres Zubehör

  • Flipchart: Planung und Konstruktion „am Reisbrett“
  • Stuhl: idealerweise mobil für Entspannung des Rückens
  • Lampen: entsprechende Tisch- und Taschenlampen für ideale Ausleuchtung
  • Leiter: bei ausreichend Platz geeignet für die Arbeit an großen Werkstücken / Möbeln
  • Computerschrank: geeignet für fortgeschrittene Konstruktion und Planung von Gegenständen am Computer
  • Arbeitsplatzmatte: schützt den Boden; einige Modelle dienen der Stimulation und Entspannung der Füße

 

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