Haus und Garten – Seite Array – Meine Internet Tipps für Haus und Garten http://www.mioone.de Haus und Garten Ratgeber Tue, 07 Nov 2017 17:40:17 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.4 Zaubernuss pflanzen: Hamamelis, der außergewöhnliche Winterblüher http://www.mioone.de/zaubernuss-pflanzen/ http://www.mioone.de/zaubernuss-pflanzen/#respond Tue, 07 Nov 2017 17:40:17 +0000 http://www.mioone.de/?p=8252 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Ein farbenfrohes Blütenmeer, und das mitten im Winter: Wer seinen Garten das ganze Jahr über zum Strahlen bringen möchte, sollte eine Zaubernuss pflanzen. Der Zierstrauch mit dem charmanten Namen gehört zu den interessantesten Winterblühern überhaupt, seine Blüten sind mit keinem anderen Gewächs vergleichbar. Hier alles Wichtige zur zauberhaften Pflanze! Zauberhafte Zaubernuss: Winterliche Gartenschönheit Die besondere […]

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Ein farbenfrohes Blütenmeer, und das mitten im Winter: Wer seinen Garten das ganze Jahr über zum Strahlen bringen möchte, sollte eine Zaubernuss pflanzen. Der Zierstrauch mit dem charmanten Namen gehört zu den interessantesten Winterblühern überhaupt, seine Blüten sind mit keinem anderen Gewächs vergleichbar. Hier alles Wichtige zur zauberhaften Pflanze!

1. Zauberhafte Zaubernuss: Winterliche Gartenschönheit

Zaubernuss pflanzen winterhart

Wunderschönes Farbspiel: Zaubernuss-Blätter im Schnee. (c) iStock.com / ra-photos

Die besondere Form der Blüten ist wohl der häufigste Grund, warum Hobbygärtner sich dazu entscheiden auf ihrem Grundstück eine Zaubernuss zu pflanzen – denn die Blütenblätter erinnern an längliche, schmale Fäden, die mal rot, mal gelb oder orange leuchten und entsprechend an eine dekorative Herbstfärbung erinnern. Und die Blütezeit des Strauchs ist ein echtes Argument: Mitten im Winter können Sie sich an dem Farbspiel erfreuen und gleichzeitig gewiss sein: Das exotische Gewächs ist, ähnlich wie viele Kletterrosen, absolut frosthart.

2. Die Zaubernuss pflanzen: So wächst und gedeiht der Zierstrauch

Im Herbst dürfen Sie die Zaubernuss pflanzen. Damit sie später in voller Blütenpracht erstrahlt, ist zunächst einmal der richtige Standort wichtig – ein geschütztes Örtchen mit viel Sonne ist ideal. Entscheiden Sie sich unbedingt gleich zu Beginn für den endgültigen Platz, denn umpflanzen beziehungsweise umtopfen sollten Sie das Sträuchlein später nicht mehr. Auch das passende Substrat ist wichtig: Legen Sie Wert auf einen durchlässigen und humusreichen Boden, wenn Sie die Zaubernuss pflanzen. Bei Bedarf können Sie ihn gut mit einer Schicht aus Rinde oder Mulch ergänzen. Auch locker sollte das Erdreich sein, gerade ein sehr dichter Boden wirkt sich leider negativ auf das Wachstum Ihrer Zaubernuss aus. Gießen Sie von nun an regelmäßig, aber nicht zu reichlich – das Substrat sollte stets feucht sein und auf keinen Fall komplett austrocknen. Eine Rinden- oder Mulchschicht hilft ebenfalls das Erdreich feucht zu halten.

Zwei wichtige Hinweise: Gerade in den ersten zwei Jahren ist es völlig normal, dass die Zaubernuss nur wenig wächst. Obwohl die Blüte in den tiefsten Winter fällt, kann sich die Zeit des intensivsten Farbspiels bei sehr starkem Frost eventuell zudem ein wenig verschieben.

Zaubernuss Blätter

Wie prächtiges Herbstlaub: Die Blütenblätter der Zaubernuss. (c) iStock.com / dgero

3. Zaubernussgewächse pflegen: Tipps für die winterharte Pflanze

Mit den richtigen Pflegemaßnahmen können Sie Ihre selbst gepflanzte Zaubernuss in ihrem Wachstum und ihrer Blüte sehr gut unterstützen. Neben dem regelmäßigen Wässern kann auch eine Düngergabe helfen: Im späten Sommer oder frühen Herbst empfiehlt sich ein Nährstoffdünger. Diesen erhalten Sie beispielsweise hier. Mit geeigneten Gartengeräten sollten Sie außerdem gelegentlich das Erdreich rund um das Wurzelwerk etwas auflockern. Ein radikaler Rückschnitt ist eher nicht empfehlenswert. Wenn Sie möchten, können Sie allerdings bei Bedarf das Gewächs ein wenig auslichten. Eine Pflanze, die nicht gestutzt wird, kann eine Wuchshöhe von bis zu fünf Metern erreichen, der sanfte Zuschnitt ist also eine gute Möglichkeit die Zaubernuss etwas kleiner zu halten.

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Hortensien Pflege, Schnitt & weitere Tipps http://www.mioone.de/hortensien-pflege/ http://www.mioone.de/hortensien-pflege/#respond Thu, 19 Oct 2017 12:33:12 +0000 http://www.mioone.de/?p=8227 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Die Hortensie (lat. Hydrangea) ist durch ihre frischen Farben und voluminösen Blüten eine sehr beliebte Blume in den deutschen Gärten. Durch die verschieden neuartigen Züchtungen und Varianten beispielsweise mit puristisch weißen Blüten, oder aber in fröhlichem violett, rosa oder blau, findet sie gerne Platz im Garten des Hobbygärtners. Ein weiterer Vorteil: Sie kann bei guter […]

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Die Hortensie (lat. Hydrangea) ist durch ihre frischen Farben und voluminösen Blüten eine sehr beliebte Blume in den deutschen Gärten. Durch die verschieden neuartigen Züchtungen und Varianten beispielsweise mit puristisch weißen Blüten, oder aber in fröhlichem violett, rosa oder blau, findet sie gerne Platz im Garten des Hobbygärtners. Ein weiterer Vorteil: Sie kann bei guter Pflege auch nach Jahrzehnten noch die persönliche Grünfläche verschönern. Doch wie intensiv ist die Hortensien Pflege? Gibt es spezielle Vorschriften beim Schnitt? Und gibt es Unterschiede bei den Pflegebedürfnissen der verschiedenen Hortensienarten? Hier erhalten sie Gartentipps rund um das Gewächs.

Hortensien Pflege

Hortensien Pflege: So wächst die Pflanze optimal (c) iStock.com / ooyoo

1. Wie muss die Hortensie geschnitten werden?

Je nach Hortensienart sind die Schnittmaßnahmen unterschiedlich. Der Zeitpunkt für diese Hortensien Pflege ist jedoch bei allen Sorten gleich. Sie sollte im Februar erfolgen, damit die neuen Triebe im Frühjahr genügend Platz haben, sich zu entfalten.

Die Pflege von Bauernhortensien (auch Gartenhortensien), Kletterhortensien, Eichenblatthortensien und Tellerhortensien gestaltet sich sehr einfach. Sie müssen lediglich zum Frühjahr hin von alten Blüten und erfrorenen Trieben befreit werden. Hier ist Vorsicht geboten: Da die Blütenknospen bereits im Jahr vor dem Austrieb gebildet werden, könnten diese bei einem starken Rückschnitt beschädigt werden. Wenn Sie unsicher sind, ob der Trieb erfroren ist, machen Sie einen Test. Kratzen Sie etwas von der Rinde ab und prüfen Sie die Farbe des darunter liegenden Gewebes. Ist sie leuchtend grün, ist der Trieb gesund. Ist er eher gelb-grünlich verfärbt, ist er bereits abgestorben und sollte daher entfernt werden.

Anders verhält sich die Hortensien Pflege bei der Rispenhortensie und Schneeball-Hortensie. Beide Sorten sollten stark zurückgeschnitten werden, idealerweise auf ein bis zwei Knospenpaare. Da sie Spätblüher sind und ihre Blütenknospen erst bei Austrieb im Frühjahr bilden, werden diese beim Stutzen nicht beschädigt. Eine weitere Besonderheit: die Triebe wachsen sehr schnell und mit jedem neuen Austreiben verdoppelt sich die Anzahl der Triebe. Um der Fülle an Blüten Herr werden zu können und eine optisch ansprechende Ordnung zu schaffen, sollten kleinere Zweigbesen und eingeengte Triebe regelmäßig entfernt werden.  Diese Hortensien Pflege ist daher mit ein wenig mehr Aufwand verbunden.

2. Die optimale Hortensien-Pflege für Bauernhortensie, Kletterhortensie & Co.

Pflanzen Sie Hortensien bevorzugt im Frühjahr, maximal bis Ende Juli. So hat die Pflanze genügend Zeit, um zu wachsen und gedeihen, bevor die Temperaturen im Winter wieder fallen. Unter welchen Bedingungen die Pflanze eine schöne Blüte erhält und wie die Hortensien Pflege optimiert werden kann, erfahren Sie im folgenden Absatz.

Der richtige Boden für Hortensien

Hortensien Pflege Blaufärbung

Mit spezieller Pflege erhält die rosa Hortensie eine elegante Blaufärbung (c) iStock.com / ooyoo

Grundsätzlich bevorzugen alle Hortensienarten einen kalkarmen, humusreichen bzw. nährstoffreichen und lockeren Boden. Am Wohlsten fühlen sie sich in einem gleichmäßig feuchten Boden. Deshalb sollten sie regelmäßig ausreichend bewässert werden. Versorgen Sie die Hortensie bevorzugt bei den kühleren Temperaturen Frühmorgens oder Spätabends mit Gießwasser, damit das Wasser nicht vorzeitig verdunstet. Übrigens: Natürlich blaue Hortensien gibt es nicht. Die Blaufärbung entsteht, wenn rosafarbene Sorten einem sauren Boden mit einem pH-Wert von 3,5-4,5 ausgesetzt sind und der Boden mit Aluminium angereichert ist. Dies erfolgt entweder durch die Hortensien Pflege mit einem speziellen Blaufärbemittel zum Beispiel von Pflanzotheke oder aber durch Kalialaun, welches in der Apotheke erhältlich ist. Mittels pH-Teststreifen kann der ph-Wert des Bodens bequem ermittelt werden.

Der richtige Platz für die verschiedenen Hortensiensorten

Der Großteil der Hortensien bevorzugt schattige oder halbschattige, windgeschützte Plätze. Doch auch in der Sonne gedeiht diese Pflanze sehr gut. Dies ist jedoch auch abhängig von der Hortensien-Art. Rispenhortensien beispielsweise fühlen sich besonders in der Sonne wohl.

Wer nach einem optimalen Dünger für die Hortensien Pflege sucht, kann einen speziellen Hortensiendünger beispielsweise von Pflanzen Kölle verwenden. Alternativ ist auch Rhododenron-Dünger oder Azaleen-Dünger für die Nährstoffanreicherung des Bodens geeignet. Beginnen Sie im Frühjahr damit, die Pflanze wöchentlich zu düngen, damit sie mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird und gut wachsen kann.

Winterschutz für Hortensien

Hortensien Pflege bei Frost

Hortensie mit Frost: So vermeiden Sie ein Absterben der Triebe (c) iStock.com / ballycroy

Die Hortensie ist eine relativ winterfeste Pflanze. Zwar kommt es vor, dass einige Triebe abfrieren und entfernt werden müssen, im Frühjahr bilden sich aber wieder neue aus. Dennoch benötigt das Gewächs bei anhaltend niedrigen Temperaturen und Frost vorbeugend einen Winterschutz, damit der Wurzelballen nicht einfriert. In diesem Fall fällt die Hortensien Pflege etwas intensiver aus als in den Sommermonaten. So empfiehlt es sich, den Boden beispielsweise mit schützendem Tannenreisig oder Wintervlies zu bedecken. Die Topfpflanzen sind noch kälteempfindlicher und sollten deshalb besonders geschützt werden. Hier sind robuste Kokosmatten oder Rindenmulch zum Schutz der Wurzel die ideale Wahl. Zudem sollte die Pflanze bevorzugt in einer windgeschützten Ecke untergebracht werden. Außerdem empfiehlt es sich, die Krone mit Vlies zu bedecken. So kann die Pflanze mühelos überwintern und im Frühjahr wieder in voller Pracht austreiben. Wenn Sie noch mehr stöbern und sich über die verschiedenen Anpflanzmethoden informieren wollen, schauen Sie sich doch in unserer Rubrik Haus und Garten um. Hier gibt es beispielsweise Infos, wie man Tulpenzwiebeln pflanzen kann.

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Tulpenzwiebeln pflanzen: Alles Wissenswerte rund um die Frühlingsblume http://www.mioone.de/tulpenzwiebeln-pflanzen/ http://www.mioone.de/tulpenzwiebeln-pflanzen/#respond Fri, 29 Sep 2017 14:27:34 +0000 http://www.mioone.de/?p=8230 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Zwiebelblumen gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen – Varianten wie Amaryllis, Krokusse, Traubenhyazinthen, Narzissen läuten optisch den Frühling ein. Wer Tulpenzwiebeln pflanzen möchte, braucht weder viel Material, noch großes Vorwissen. Hier lesen Sie, wie Sie die Knollen in die Erde setzen, welche Pflege wichtig ist und wie sich die Zwiebeln überwintern lassen. Frohes Gärtnern! Tulpenzwiebeln pflanzen […]

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Zwiebelblumen gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen – Varianten wie Amaryllis, Krokusse, Traubenhyazinthen, Narzissen läuten optisch den Frühling ein. Wer Tulpenzwiebeln pflanzen möchte, braucht weder viel Material, noch großes Vorwissen. Hier lesen Sie, wie Sie die Knollen in die Erde setzen, welche Pflege wichtig ist und wie sich die Zwiebeln überwintern lassen. Frohes Gärtnern!

1. Tulpenzwiebeln pflanzen und pflegen: Das Wichtigste in Kürze

tulpenzwiebeln-pflanzen

Tulpenzwiebeln lassen sich ganz einfach in die Erde setzen. (c) iStock.com / OlgaPonomarenko

Um Tulpenzwiebeln in die Erde zu bringen, ist der Herbst der richtige Zeitpunkt – dann verschönern die Zwiebelblumen pünktlich zum Frühjahr Ihren Garten oder versüßen Ihren Balkonien-Urlaub. An einem günstigen Standort wächst und gedeiht Ihre Tulpe besonders gut – ideal ist ein Platz mit viel Sonne. Ein durchlässiger Boden empfiehlt sich als Substrat. Tulpenzwiebeln erhalten Sie beim Händler oder bequem online, beispielsweise hier.

Damit im Frühjahr aus der Mutterzwiebel eine Tochterzwiebel wachsen kann, ist ein gelegentliches Düngen ratsam – im Frühjahr empfiehlt sich Flüssigdünger, im Herbst dagegen Kompost. Setzen Sie auf jeden Fall auf eine organische Variante und verzichten Sie auf Produkte, die Stickstoff enthalten. So lassen sich unterschiedliche Krankheiten verhindern. Gießen Sie Ihre gepflanzten Tulpenzwiebeln nur mäßig, um Fäulnis nicht zu begünstigen.

2. Die Blumenzwiebeln überwintern – je nach Tulpensorte

Einmal eingepflanzt, bleiben Tulpenzwiebeln einfach in der Erde? Nicht ganz, denn pünktlich zur kalten Jahreszeit sollten Sie die Knollen wieder aus der Erde holen. Der Grund: Sie sind nicht winterhart und müssen deshalb während des Frosts an einem kühlen, aber geschützten Ort gelagert werden – ein regulärer Keller ist dafür beispielsweise bestens geeignet.

Den richtigen Zeitpunkt für das Ausgraben und Überwintern der Tulpenzwiebeln sehen Sie den Pflanzen deutlich an: Sämtliche Blätter beziehungsweise Blüten müssen vollständig abgestorben sein. Nun können Sie die gepflanzte Tulpenzwiebel vorsichtig rundherum von Erde befreien und sanft aus dem Loch heben. Eine Ausnahme stellen übrigens Wildtulpen dar, sie können auch im Winter in der Erde verbleiben.

3. Gesunde Tulpenzwiebeln: Krankheiten der Frühlingsblumen verhindern

Sie setzen auf relativ robuste und pflegeleichte Gewächse, wenn Sie Tulpenzwiebeln pflanzen – einige typische Krankheiten sollten Sie allerdings trotzdem auf der Rechnung haben. Die sogenannte Zwiebelfäule lässt die Pflanzen frühzeitig absterben, Sie erkennen sie meist an einem weißen beziehungsweise rosafarbenen Belag beziehungsweise einzelnen braunen Flecken. Befallene Zwiebeln müssen Sie leider entsorgen. Zur Sicherheit sollten Sie in diesem Fall außerdem für die nächsten fünf Jahre keine weiteren Tulpenzwiebeln an der gewohnten Stelle in die Erde setzen. Zur Vorbeugung empfiehlt sich eine Lagerung, die kühl und trocken, gleichzeitig aber luftig ist.

Eine weitere recht typische Krankheit ist das Tulpenfeuer, eine Form von Schimmel. Der Befall zeigt sich durch braune beziehungsweise graue Flecken auf den Blättern. Auch hier sollten Sie sämtliche betroffenen Exemplare zur Sicherheit wegschmeißen. Für die Zukunft empfiehlt es sich, noch mehr auf ein mäßiges Wässern zu achten – warten Sie am besten immer, bis die Erde bereits recht trocken ist.

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Balkonien Urlaub: So kommt Zuhause kein Fernweh auf http://www.mioone.de/balkonien-urlaub/ http://www.mioone.de/balkonien-urlaub/#respond Mon, 28 Aug 2017 09:52:01 +0000 http://www.mioone.de/?p=8183 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

alkonien Urlaub ist eine scherzhafte Bezeichnung dafür, wenn man auf dem Balkon zu Hause „Urlaub“ macht. Mittlerweile ist dieser Begriff sogar im Duden zu finden. Doch den negativen Beigeschmack – dass ein richtiger Urlaub nicht möglich ist – können Sie gleich wieder vergessen. Denn ein Urlaub auf Balkonien bringt viele Vorteile mit sich – und […]

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Balkonien Urlaub ist eine scherzhafte Bezeichnung dafür, wenn man auf dem Balkon zu Hause „Urlaub“ macht. Mittlerweile ist dieser Begriff sogar im Duden zu finden. Doch den negativen Beigeschmack – dass ein richtiger Urlaub nicht möglich ist – können Sie gleich wieder vergessen. Denn ein Urlaub auf Balkonien bringt viele Vorteile mit sich – und das nicht nur für den Geldbeutel. Deshalb gehört er tatsächlich zu den Trend-Reisezielen der Deutschen 2017. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihrem Balkon selbst bei einer Größe von wenigen Quadratmetern ein exotisches Urlaubsfeeling einhauchen können.

1. Balkonien Urlaub: Die Vorteile auf einen Blick

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Balkonien Urlaub: mit diesen einfachen Gestaltungstipps kommt Zuhause Urlaubsfeeling auf (c) iStock.com / petrunjela

  1. Traumurlaub ohne Anreisestress – wer wünscht sich das nicht? Während Reisende häufig schon lange im Voraus planen und sich Reiseführer anschaffen müssen, gestaltet sich ein Urlaub auf Balkonien als mehr als unkompliziert. Sie müssen nur Ihre Balkontür öffnen und schon können Sie sich in Ihrer Wohlfühloase entspannen.

  2. Sie sind kein Fan von Trubel und Menschenmassen? Wunderbar, denn auf Ihrem Balkon werden sich wohl keine fremden Menschen aufhalten – er ist Ihr ganz eigenes Reich für Sie und Ihre persönlich geladenen Gäste. Ein weiterer Pluspunkt: Verständigungsprobleme, die bei einer fremden Sprache auftauchen können, kommen garantiert nicht auf.

  3. Ein zusätzlicher Vorzug von Balkonien Urlaub: Keine Ferien sind günstiger. Sie müssen weder die Anreisekosten, noch die Kosten für ein Hotel oder eine Ferienwohnung tragen.

  4. Für den Cocktail brauchen Sie nicht in eine überteuerte Bar zu gehen – die Hausbar ist definitiv eine günstigere Alternative. So können Sie sogar noch mehr Kosten sparen.

  5. Zudem können Sie sich in Ihrer vertrauten Umgebung auf dem Liegestuhl entspannen und werden nicht das Pech haben, dass Sie doch noch ein Utensil in Ihrem Reise Koffer vergessen haben.

  6. Da der Weg zum Balkonien Urlaub nicht weit ist, müssen Sie hierfür keinen Urlaub einreichen und können sich direkt nach Feierabend wie in einem fernen Land fühlen. So können Sie sich Ihre Urlaubstage aufsparen und zu einem anderen Zeitpunkt dann vielleicht doch noch ins Ausland reisen.

  7. Wer die Meinung vertritt, das Essen daheim schmecke doch am Besten, kann sich auf Balkonien ganz nach den eigenen Qualitätsstandards verpflegen. Böse Überraschungen in Form von ungenießbarem Essen werden so umgangen.

2. Tipps für die Balkongestaltung

Damit Sie auch aus dem kleinen Platz von Balkonen das Meiste herausholen können, haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt.

  1. Lichterketten tauchen jeden noch so tristen Balkon in ein warmes Licht und sorgt so für Gemütlichkeit. Schöne Lichterketten in vielen Variationen finden Sie zum Beispiel bei Depot. Achten Sie dabei darauf, dass die Lichter auch für den Außenbereich geeignet sind, damit diese auch Feuchtigkeit gewachsen sind.

  2. Wer natürliches Licht im Balkonien Urlaub bevorzugt und zudem ein Stromsparfuchs ist, kann auch Teelichter Besonders schön sehen diese aus, wenn Sie sie in verschiedenfarbigen Teelichtgläsern platzieren. Warme Farben wie rot, gelb und orange sowie verschiedenen Muster oder auch Mosaik-Glas sorgen für eine sommerliche Atmosphäre.

  3. Was außerdem nicht im Balkonien Urlaub fehlen darf, sind Pflanzen. Vor allem grüne, blütenlose Pflanzen mit vielen Blättern erzeugen eine ruhige, frische Optik. Wer pflegeleichte Varianten sucht, denen auch schattige Plätze nichts ausmachen, ist mit Farnen oder Efeu bestens beraten. Durch die hängenden Blätter machen sich diese Pflanzen auch wunderbar in bunten Blumentöpfen, die von der Decke herunterhängen. Dadurch können Sie Platz auf dem Boden sparen und geben dem Balkon durch die Gestaltung in verschiedenen Höhen Dynamik. Ist der Balkon sonnendurchflutet, kann zum Zitronenbaum oder Olivenbaum gegriffen werden. Buchsbäume hingegen eignen sich sowohl für sonnige, als auch schattige Plätze und sind deshalb die idealen Pflanzen für jeden Balkon. Balkonpflanzen bei OBI zum Beispiel sind hier eine willkommene Option.

  4. Sollten Sie eine Terrasse haben, werden Sie nicht um einen Sonnenschirm umhin kommen. So sind Sie nicht ganzheitlich der prallen Sonne ausgesetzt und vermeiden unangenehme Sonnenbrände. Sehr sommerlich sehen Varianten mit einem weißen oder cremefarbenen Schirm aus.

  5. Ein Outdoor-Teppich macht Balkone zu wahren Hinguckern. Um einen stimmigen Look zu erzeugen, sollten auch einige der Kissen auf dem Sofa dasselbe Muster oder dieselbe Farbe besitzen.

  6. Thema Privatsphäre: Wer sich neugierigen Blicken der Nachbarn und Passanten entziehen möchte, um einmal richtig abzuschalten, sollte einen Sichtschutz in Erwägung ziehen. Besonders exotisch sehen Bambusrohre oder Bambusmatten, Weidenmatten, Schilfrohrmatten oder Farnwedelmatten aus. Sichtschutz gibt es zum Beispiel hier.

3. DIY Sofa für den entspannten Urlaub auf Balkonien

Um eine komfortable Sitzecke im Balkonien Urlaub zu schaffen, müssen Sie weder Design-Erfahrung haben, noch viel Geld in die Hand nehmen. Kissen in verschiedenen Farben und mit orientalisch angehauchten Mustern haben bereits eine große Wirkung. Diese gibt es bereits ab wenigen Euros.

Liegestühle sind die Klassiker, wenn wenig Platz auf dem Balkon zur Verfügung steht. Wer jedoch ein wetterfestes und stylishes Sofa für draußen sucht, kann sich ganz einfach eines selbst zusammenstellen. Dazu benötigen Sie:

  • 3 Europaletten (am Besten unbehandelt)
  • Hammer und Schrauben
  • Kissen in verschiedenen Größen und Farbe
  • Fertige Paletten-Kissen aus Schaumstoff oder auf die Maße der Palette zurechtgeschnittener Schaumstoff
  • Spannbetttuch in Kindergröße
  1. Die Paletten werden abgeschliffen, damit sie eine glatte Oberfläche erhalten. Anschließend werden sie mit einer Holzlasur bestrichen.

  2. Nach der Trocknung werden zwei der Europaletten übereinander gestapelt und zusammengeleimt.

  3. Die dritte Europalette wird als Rückenlehne benutzt. Diese wird an die beiden anderen Paletten angeschraubt, um einen guten Halt zu gewähren.

  4. Das Schaumstoffpolster wird mit dem Spannbetttuch bezogen und auf das Sofa gelegt.

  5. Anschließend können Sie das Sofa nach Herzenslust mit Kissen dekorieren.

Achten Sie darauf, das Polster sowie die Kissen bei Regen und starker Feuchtigkeit vom Balkon zu nehmen und in der Wohnung aufzubewahren. So bleiben die Materialien besonders lange gepflegt.

4. Urlaub für den Gaumen: Frische Kräuter

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Balkonien: Urlaub für den Gaumen mit Kräutern und Pflanzen (c) iStock.com / uuurska

Damit nicht nur das Auge, sondern auch der Gaumen und die Nase sich im Balkonien Urlaub wie in Italien fühlen, fehlen nur noch aromatische Kräuter. Frischer Rosmarin, Thymian, Oregano und Basilikum beispielsweise riechen angenehm würzig und geben auch der Küche ein mediterranes Flair. In unserem Kräutergarten Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Kräuter im Garten anbauen.

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Japanischer Garten: Die Wohlfühl-Oase im eigenen Heim http://www.mioone.de/japanischer-garten/ http://www.mioone.de/japanischer-garten/#respond Thu, 20 Jul 2017 09:24:48 +0000 http://www.mioone.de/?p=8164 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

in japanischer Garten ist der ideale Zufluchtsort, in dem man der Hektik des Alltags entkommen kann. Insbesondere in einer großen Metropole fällt es oft schwer, zur Ruhe zu kommen und auch einmal das Smartphone weg zu legen. Mit diesem Garten jedoch kommt die Seele ganz schnell wieder ins Gleichgewicht. Ein Mix harmonischer Formen und frischer […]

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Ein japanischer Garten ist der ideale Zufluchtsort, in dem man der Hektik des Alltags entkommen kann. Insbesondere in einer großen Metropole fällt es oft schwer, zur Ruhe zu kommen und auch einmal das Smartphone weg zu legen. Mit diesem Garten jedoch kommt die Seele ganz schnell wieder ins Gleichgewicht. Ein Mix harmonischer Formen und frischer Farben sorgt für eine ruhige Optik. Ein japanischer Garten ist bereits in einigen Städten zu finden. Wenn sich jedoch keiner in der Nähe befindet oder Sie sich Ihre persönliche Wunschoase erschaffen wollen, lässt sich dies einfach umsetzen – ganz ohne Landschaftsarchitekten. Selbst bei wenig Platz kann dem Garten asiatisches Flair eingehaucht werden.

1. Japanischer Garten: Die Grundelemente 

Japanischer Garten Kies

Japanischer Garten mit wellenförmigem Kies (c) iStock.com / DavorLovincic

Im Kleinformat muss ein japanischer Garten zwar ohne Brücke und Teehaus auskommen, es gibt jedoch Elemente, die Teil jedes japanischen Gartens sind und so für den typischen, asiatischen Look sorgen. Wasser in Form eines kleinen Teichs darf hier nicht fehlen. Der Teich erzeugt eine ruhige Optik und sorgt für Entspannung. Auch Steine gehören zur Grundausstattung. Sie können den Teich umrahmen, als Wegweiser dienen oder als natürliche Designelemente in Form von Steinsetzungen Verwendung finden. Alternativ zum Teich können sie in Form von Kies den Eindruck von Wasser suggerieren, damit Ihr japanischer Garten eine harmonische Optik erhält. Hierzu wird der Kies einfach wellenförmig ausgelegt. Zudem kann ein japanischer Garten mit flachen Steinplatten oder Kies gelegt und so Wege geschaffen werden. Diese dürfen gerne verschiedene Größen haben und einer willkürlichen Route folgen, um die Natürlichkeit hervorzuheben. Zudem sind Moose ein sehr beliebter Bestandteil in einem fernöstlich angehauchten  Garten.

Wer viel Platz zur Verfügung hat, kann die Integration eines Pavillons in Erwägung ziehen. Er sorgt für Gemütlichkeit und macht es möglich, bei Bedarf selbst bei Regen an der frischen Luft entspannen zu können. Ihr japanischer Garten eignet sich dann wunderbar, kleine Teezeremonien mit Freunden  abzuhalten, zu meditieren und entspannende Yoga-Übungen auszuprobieren. Ist der Platz begrenzt, kann stattdessen auch eine Bank herhalten.

2. Deko im japanischen Garten: Weniger ist mehr

Vermutlich jeder hat eine ungefähre Vorstellung von asiatischem Dekor.  Viele denken dabei an den Deko-Buddha, elegant geschwungene und schmuckvolle Laternen sowie runde Lampions, die den Garten in den Abendstunden in ein warmes Licht tauchen und für eine gemütliche Atmosphäre sorgen. Schöne japanische Dekoelemente sind zum Beispiel bei Japanwelt zu finden. Diese können fernöstliches Flair erzeugen, sind aber nicht zwingend für einen japanischen Garten notwendig. Vielmehr gilt, ein harmonisches Zusammenspiel von Luft, Erde und Wasser zu erzeugen. Zudem sollte darauf geachtet werden, die Grundfarbe des Gartens bei Grün zu belassen. Das bedeutet: Weniger bunte Blumen, stattdessen mehr schlichte (Grün)Pflanzen einsetzen. Generell lässt sich zudem sagen, dass vor allem bei wenig verfügbarer Fläche zu viel auffällige Dekoration schnell einen unruhigen und kitschigen Eindruck vermittelt. Es gilt also: Weniger ist mehr!

3. Japanischer Garten: Auch bei den Pflanzen ist Zurückhaltung gefragt

Japanischer Garten mit Teich

Japanischer Garten mit Teich (c) iStock.com / DBasieB

Im Allgemeinen empfehlen sich nahezu alle buschigen Grünpflanzen, wenn ein japanischer Garten angelegt werden soll. Aber auch Bambus beispielsweise gehört zu den Pflanzenarten, die unmittelbar mit dem asiatischen Stil zusammenhängen und sich somit ideal für die Umsetzung eines asiatischen Gartens eignen. Ebenso erfreuen sich die Kirschbäume mit ihren zartrosa Blütenblättern einer sehr großen Beliebtheit – und das nicht nur in ihrer Heimat Japan. Wer seinem Garten  einen rustikalen Touch geben möchte, ist beispielsweise mit einem Bonsai bestens beraten, der durch seinen gewundenen, kräftigen Holzstamm und seine grünen Blätter viel Aufsehen erregt. Besonders schön ist es, den Garten auf verschiedenen Höhen anzulegen, da hierdurch mehr Dynamik erzeugt wird. Folgende weitere Pflanzen eignen sich, damit ein japanischer Garten ensteht:

  • Japanischer Ahorn / Fächerahorn
  • Buchsbaum
  • Fichte
  • Kiefer
  • Koreatanne
  • Japanische Hänge-Lerche

4. Einen Teich im japanischen Stil anlegen – so geht’s 

Ein japanischer Garten bekommt besonders viel Dynamik, wenn er einen Teich besitzt. Wie Sie genau Sie einen Teich auslegen können, erfahren Sie hier. Der Teich kann mit Seerosen bestückt sowie mit japanischem Schilf verschönert werden. Wer noch mehr Leben in seinen Garten bringen will, kann in dem Teich Fische halten. Ein wahrer Klassiker als japanischer Teichbewohner ist der Koi mit seiner leuchtenden, orange-weißen Farbe. Dieser ist jedoch sehr pflegeintensiv. Alternativ können auch andere Goldfischarten gehalten werden.

5. Die Pflege 

Damit Ihr japanischer Garten immer im besten Licht dasteht, sollte er regelmäßig gepflegt werden. Vor allem Büsche sollten in regelmäßigen Abständen auf eine rundliche Form gestutzt werden, um eine ruhige Optik zu erzeugen. Kies sollte von Blättern und anderen Verunreinigungen befreit werden. Haben Sie sich dafür entschieden, diese Steine wellenförmig anzulegen, müssen diese in ebendiese Form geharkt werden. Um hier gute Ergebnisse zu erzielen, sollte die Kiesschicht eine Mindestdicke von 5 cm aufweisen und die Körnung zwischen 3 und 8 mm betragen. So bleibt ein japanischer Garten auch nach langer Zeit noch schön und sorgt für Entspannung.

 

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Vertical Garden: Der Gartentrend 2017 http://www.mioone.de/vertical-garden/ http://www.mioone.de/vertical-garden/#respond Wed, 07 Jun 2017 15:49:23 +0000 http://www.mioone.de/?p=8108 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

er Vertical Garden ist der absolute Gartentrend 2017. Doch was ist Vertical Gardening überhaupt? Wie der Name bereits verrät, ist diese Gartenart nicht wie üblicherweise auf dem Boden ausgerichtet, sondern umfasst jegliche Pflanzen, die vertikal angelegt sind. So kann sie jede noch so triste Fläche im Innen- und auch Außenbereich verschönern. Ein besonderer Vorteil: Entgegen […]

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Der Vertical Garden ist der absolute Gartentrend 2017. Doch was ist Vertical Gardening überhaupt? Wie der Name bereits verrät, ist diese Gartenart nicht wie üblicherweise auf dem Boden ausgerichtet, sondern umfasst jegliche Pflanzen, die vertikal angelegt sind. So kann sie jede noch so triste Fläche im Innen- und auch Außenbereich verschönern. Ein besonderer Vorteil: Entgegen eines klassischen Gartens, der üblicherweise viel Platz beansprucht, ist die Wandbegrünung extrem platzsparend. Somit ist sie die ideale Wahl, wenn nur wenig Raum für die Gestaltung bleibt. Deshalb kann das vertikale Gärtnern selbst kleine Balkons zu absoluten Hinguckern machen. Dabei sind keine Grenzen bei der angelegten Größe gesetzt. Kleine Flächen können ebenso begrünt werden wie ganze Hauswände. Zudem lassen sich nicht nur gerade Flächen, sondern auch runde Säulen hiermit verschönern.

1. Welche Pflanzen eignen sich für den vertikalen Garten?

Vertical Garden

Vertical Garden – für innen und außen geeignet (c) iStock.com / pixzzle

J e nach gewähltem Vertical Garden eignen sich verschiedene Pflanzenarten zur Bestückung. Während Kletterpflanzen wie Efeu ohnehin an der Wand haften, benötigt ein vertikaler Kräutergarten beispielsweise eine Befestigung in Form eines Gitters mit daran angebrachten Kästen bzw. Pflanzentöpfen. Auf ebendiese Weise können auch Blumen bzw. Zierpflanzen problemlos an der Wand Platz finden. Wer  gerne Gemüse anpflanzt, kann auch ein Gemüsebeet im vertikalen Stil realisieren. Hierfür können rankende Gemüsepflanzen wie Tomaten oder Gurken, aber auch Bohnen oder Paprika eingesetzt werden. Werden nicht-rankende Pflanzen bevorzugt, können diese in Pflanzenkübel untergebracht werden, die dann an der Wand befestigt werden. Wer sich einen dichten Pflanzenteppich ohne Benutzung der Pflanzkübel wünscht, sollte darauf achten, dass die Pflanze starke Wurzeln und zudem die richtige Flexibilität besitzt. Denn ist die Pflanze zu holzig, wird sie in die Horizontale wachsen und ein unruhiges Gesamtbild abgeben. Ist die Begrünung hingegen zu flexibel, wird sie nach einiger Zeit schlaff herunterhängen. Empfehlenswert sind deshalb buschige und krautige Pflanzen. Beispielsweise sind Moose für vertikales Gärtnern sehr gut geeignet. Ebenso gut können Stauden, Begonien, Sukkulenten und Wachsblumen hierfür eingesetzt werden.

2. Die richtige Pflege

Pflanzen, die ähnlich viel Licht benötigen, sollten möglichst nahe beieinander stehen. Außerdem empfiehlt es sich, Pflanzen mit hohem Lichtbedarf sehr weit oben und diejenigen mit geringem Lichtbedarf tiefer gelegen zu platzieren.

Der vertikal angelegte Garten benötigt grundsätzlich etwas mehr Wasser als Kübelpflanzen, da er durch seine höhere Lage mehr Sonne ausgesetzt ist. Eine weitere Besonderheit: Da beim Gießen überschüssiges Wasser der gegossenen Pflanzen nach unten fließt, könnten die niedriger liegenden Pflanzenschichten überwässert werden. Deshalb sollten sich hier beispielsweise Moose und Farne befinden, denen dieser Umstand nichts ausmacht.

3. Wie erstellt man einen Vertical Garden?

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, das Pflanzendekor umzusetzen. Es kann entweder gekauft oder in vereinfachter Form selbst hergestellt werden. Die verschiedenen Varianten werden hier näher beleuchtet.

Ein vertikaler Garten durch ein autarkes Wandsystem

Besonders Aufsehen erregend und vor allem sehr edel sind die Living Walls als autarke Wandsysteme, die ein eigenes Bewässerungssystem besitzen sowie mit Nährstoffen versorgt werden. So ist es möglich, einen wunderschönen Pflanzenteppich problemlos auch im Innenbereich zu ermöglichen und den Raum so zu begrünen und lebendig zu machen. Die bepflanzte Fläche sieht dabei nicht nur gut aus, sondern verbessert auch nachweislich das Raumklima. Die Systeme für die Fassadenbegrünung finden Sie beispielsweise hier. Da diese Variante des Vertical Gardenings mit Sensoren und Software ausgestattet ist, kann diese jedoch verhältnismäßig teuer werden. Wer wenig Budget zur Verfügung hat, aber trotzdem nicht auf diese aufregende Deko verzichten will, kann auch selbst kreativ werden und sich seine eigenen vertikalen Hochbeete in vereinfachter Form zusammen bauen.

DIY Vertical Garden mit Europaletten

Vertical Garden DIY

Vertical Garden mit Europaletten selber machen (c) iStock.com / wayra

Wer es besonders einfach haben will und die frischen Farben der Pflanzen mit rustikalem Holz aufpeppen möchte, kann bequem zu Europaletten greifen. Auf der Rückseite wird mit dem Holztacker oder alternativ mit Hammer und Nagel eine wasserdichte Folie angebracht (optimal eignet sich zum Beispiel Teichfolie), damit bei Bewässerung keine Feuchtigkeit an der Mauer auftritt. Dabei sollten auch die Seitenteile und die Unterseite nicht ausgespart werden. Anschließend wird die Palette mit Blumenerde befüllt und mit Pflanzen bestückt. Wichtig: Während dieses Vorgangs sollte die Palette in horizontaler Lage bleiben und die oberste Reihe noch nicht befüllt werden. Das hat den Grund, dass die Pflanzen erst einmal genügend starke Wurzeln ausbilden müssen. Eine regelmäßige Bewässerung sollte während dieses Zeitraums gewährt werden. Nach 2-3 Wochen kann der Garten dann vertikal platziert und aufgehängt werden.

Wer sich lieber ein fertiges Pflanzengestell kaufen will, ist beispielsweise mit einem Modell von Urbanature bestens beraten. Eine Alternative zum Vertical Gardening sind Pflanzenetageren. Auch diese sind in die Höhe gebaut und können auf den verschiedenen Etagen mit Kräutern, Zierpflanzen und mehr geschmückt werden.

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Outdoorküche – Kochen im Freien http://www.mioone.de/outdoorkueche-tipps-anschaffung-leistungsfaehigkeit/ http://www.mioone.de/outdoorkueche-tipps-anschaffung-leistungsfaehigkeit/#respond Fri, 26 May 2017 10:29:51 +0000 http://www.mioone.de/?p=8096 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Die Outdoorküche ist der neue Trend in den Einfamilienhaus-Siedlungen der Republik. Und sie ist weit mehr als eine Zweitküche: Sobald das Wetter es hergibt, zaubern immer mehr Menschen verschiedenste Snacks, Fleisch- und Gemüse-Spieße, BBQ mit Brot und Salat, Fisch aus dem Wok und alle erdenklichen Menüs unter freiem Himmel in der Outdoorküche. Was brauchen Sie […]

Meine Internet Tipps für Haus und Garten

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Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Die Outdoorküche ist der neue Trend in den Einfamilienhaus-Siedlungen der Republik. Und sie ist weit mehr als eine Zweitküche: Sobald das Wetter es hergibt, zaubern immer mehr Menschen verschiedenste Snacks, Fleisch- und Gemüse-Spieße, BBQ mit Brot und Salat, Fisch aus dem Wok und alle erdenklichen Menüs unter freiem Himmel in der Outdoorküche.
Was brauchen Sie für eine Outdoorküche? In erster Linie Platz: Ist ein Garten, eine Dachterrasse oder auch ein sehr großer Balkon vorhanden, steht einer Außenküche eigentlich nichts mehr im Wege. Hier lesen Sie, was sonst noch wichtig ist, wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich eine Outdoorküche einzurichten.

1. Fest mauern oder mobil?

Wenn Sie Ihre Gartenküche fest installieren möchten, sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • einen soliden Unterbau, aus Stein gemauert oder Beton gegossen
  • Arbeitsplatten aus Materialien wie z.B. Edelstahl, um auch schlechterem Wetter zu trotzen
  • Einbaugrill, Kamin oder Öfen in die Küchenzeile integrieren

Favorisieren Sie dagegen eine mobile Außenküche, beachten Sie folgendes:

  • leicht zu transportierende Elemente, um Auf- und Abbau der Küche zu optimieren
  • ausreichend große und in unmittelbarer Nähe gelegene Unterstell- und Einlagerungsmöglichkeiten für die Geräte und Möbel der Outdoorküche
  • Versorgung mit Strom und Wasser

 

2. Standort der Outdoorküche

Outdoor-Küche Tipps

Perfekt für den Sommer: die Outdoorküche © Eirasophie/istockphoto.com

Es klingt banal, aber bei einer fest gemauerten Gartenküche ist der Standort natürlich sorgfältig abzuwägen:

  • Bodenbelag/Untergrund: Eine Gartenküche wiegt einiges, daher muss gewährleistet sein, dass der Boden den Belastungen dauerhaft standhalten kann. Die Outdoorküche soll ja nicht beim ersten schwereren Regenguss davonschwimmen oder im Schlamm versinken.
  • Witterungseinflüsse: Sonne, Wind etc. können den Spaß im Freien nachhaltig beeinträchtigen. In diesem Zusammenhang sollte auch an Wind- und Sichtschutz sowie eine Überdachung gedacht werden.
  • Nachbarn: Geruchs- und Lärmbelästigung ist im Sinne einer guten Nachbarschaft auszuschließen.
  • Versorgung mit Strom und Wasser: Entweder den Standort direkt an der Behausung wählen, ansonsten müssen Leitungen (sorgfältig) verlegt werden.

3. Richtige Ausstattung wählen

Eine Outdoorküche sollte eine gute Ausstattung beinhalten, damit man nicht für jedes benötigte Utensil erst ins Haus rennen muss. Und auch der Wohlfühlfaktor soll stimmen. Legen Sie also den entsprechenden Fokus auf die Auswahl der Möbel:

  • Equipment-Aufbewahrung: Platz für Geschirr, Besteck, Gläser, Grillutensilien und Behälter aller Art
  • Sichtschutz & Co.: Verblendung zum Schutz vor Blicken, Sonneneinstrahlung und anderen Witterungseinflüssen
  • Andere Accessoires: Außenbeleuchtung, Wärmestrahler, Gartenmöbel

4. Das Herzstück der Outdoorküche: Der Grill

Der Trumpf der Außenküche ist ihre Lage im Freien. Das bedeutet natürlich „Grillen“. Ob Gasgrill oder Holzkohlegrill (am besten beide!), Außenküchen ohne formidable Grillstation machen für den echten Outdoor-Spezialisten keinen Sinn. In der Gartenküche sollen die Gäste schließlich voll auf ihre Kosten kommen, hier wird die Zubereitung zum Event: Kochen, Braten, Backen, Räuchern – und immer wieder Grillen. Der Fantasie und dem Grill-Spaß sind keine Grenzen gesetzt.

Beim Grill, dem Herzstück der Outdoorküche, sollte man nicht am falschen Ende sparen; hier ist das Beste gerade gut genug. Mit dem Napoleon Gasgrill LE3 Edelstahl machen Sie einen exzellenten Fang: Er enthält einen Infrarotbrenner mit einer Leistung von 1000 Grad, was das Grillen von Steaks mit bester Kruste ermöglicht. Unter den zahlreichen Features sind weiterhin eine integrierte Innenbeleuchtung und ein Eisfach. Und für Freunde der Vielfalt: Wer Lust hat, sein Grillgut auf Holzkohle zu garen, funktioniert diesen Gasgrill mit einem Holzkohleeinsatz in Nullkommanichts in einen Holzkohlegrill um.

5. Fertiglösung oder DIY?

Outdoorküchen gibt es in den verschiedensten Varianten. Je nachdem, wie die Platzverhältnisse sind und was man mit der Außenküche vorhat, ob eine Komplettküche gewünscht ist oder nur einzelne Module. Wer nicht das überragende Talent zum Selberbauen und Kreativsein mitbringt, kann sich natürlich Rat im Netz holen. Tipps und Ideen für den Aufbau einer Outdoorküche finden Sie zum Beispiel unter schoener-wohnen.de.

Was ein richtiger Heimwerker ist, wird sich natürlich den Bau seiner Outdoorküche von nichts und niemandem aus der Hand nehmen lassen – Anleitungen dafür gibt in so manchem Online-Ratgeber zum Outdoorküchen-Eigenbau. Rein in den Baumarkt und los geht´s. Auch für DIY-Spezialisten gibt es interessante Ratgeber-Seiten. Holen Sie sich beispielsweise hier Inspirationen zum Bau der selbst kreierten Outdoorküche.

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So schön und so gnadenlos: Die Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) http://www.mioone.de/venusfliegenfalle/ http://www.mioone.de/venusfliegenfalle/#respond Thu, 17 Nov 2016 09:32:28 +0000 http://www.mioone.de/?p=6941 Meine Internet Tipps für Haus und Garten

Ein geöffneter blutroter Schlund mit spitzen, langen Zähnen: Die Venusfliegenfalle, die wohl bekannteste fleischfressende Pflanze, wirkt bereits auf den ersten Blick bedrohlich und faszinierend zugleich. Ursprünglich stammt die „Dionaea muscipula“ aus dem Osten der USA. Mit der richtigen Pflege fühlt sie sich jedoch auch auf der heimischen Fensterbank wohl. Ihre Leibspeise: Insekten und andere kleine […]

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Ein geöffneter blutroter Schlund mit spitzen, langen Zähnen: Die Venusfliegenfalle, die wohl bekannteste fleischfressende Pflanze, wirkt bereits auf den ersten Blick bedrohlich und faszinierend zugleich. Ursprünglich stammt die „Dionaea muscipula“ aus dem Osten der USA. Mit der richtigen Pflege fühlt sie sich jedoch auch auf der heimischen Fensterbank wohl. Ihre Leibspeise: Insekten und andere kleine Beutetiere.

1. Die Venusfliegenfalle: Steckbrief

  • Botanischer Name: Dionaea muscipula
  • Ordnung: Nelkenartige
  • Familie: Sonnentaugewächse
  • Heimatland: North und South Carolina
  • Wuchshöhe: bis zu 30 Zentimete
  • Blütezeit: April bis Juni
  • Blüten: grüne Kelchblätter, weiße Kronblätter
  • Schnappgeschwindigkeit: 100 Millisekunden

Warum der Name Venusfliegenfalle?

Der irische Naturforscher John Ellis John Ellis (circa 1710 bis 1776) gab der Venusfliegenfalle den lateinischen Namen Dionaea muscipula. Damit ist die fleischfressende Pflanze zum einen nach Dione benannt, der Mutter der griechischen Göttin Aphrodite. Dies ist auf die Ähnlichkeit der Fangblätter mit weiblichen Geschlechtsteilen zurückzuführen. Der zweite Teil des Namens bedeutet wörtlich übersetzt Mausefalle. Zwar verfügt die Venusfliegenfalle tatsächlich über einen Klappfallenmechanismus. Nager sind ihr jedoch als Beutetier zu groß.

2. Der Klappfallenmechanismus der fleischfressenden Pflanze

venusfliegenfalle

Venusfliegenfalle mit einem Klappfallenmechanismus istockphoto.com/Martin Wahlborg

Die Klappfalle ist der seltenste Tötungsmechanismus im Reich der pflanzenfressenden Pflanzen und äußerst ausgeklügelt. Die Ränder und Innenseiten ihrer Fangblätter sind mit Borsten, sogenannten Fühlhaaren ausgestattet. Dabei handelt es sich um den Teil der Pflanze, der an Zähne erinnert. Sobald sich ein Beutetier der Pflanze nähert, registrieren die feinen Fühlhaare die Bewegungen des Insekts. Raffiniert dabei: Nur wenn es innerhalb von 30 Sekunden zu mindestens zwei Berührungen kommt, schnappt die Falle zu. So wird verhindert, dass beispielsweise jeder Regentropfen den Mechanismus in Gang setzt. Eiweißrezeptoren prüfen, ob die Beute tatsächlich essbar ist – auch dadurch wird ein Fehlalarm verhindert.

Das Schicksal der Beute: Insenkten werden zerquetscht oder lebendig verdaut

Im Hohlraum zwischen den Blättern gefangen, gibt es für die Beute kein Entkommen mehr. Die Blätter schließen sich immer fester um den Körper. Meistens wird das Insekt oder ein anderes kleines Beutetier dabei zerquetscht. Wenn nicht, erlebt es den Verdauungsprozess bei lebendigem Leibe. Bei der Zersetzung werden Nährstoffe frei, welche die Pflanze über die Blätter aufnimmt. Nach drei bis zehn Tagen öffnet sich die Falle wieder und übrig bleibt nur noch der nicht verwertbare Panzer. Die Falle ist in wenigen Tagen wieder scharf und kann erneut zuschnappen.

Der Speiseplan der Venusfliegenfalle

Auf dem Speiseplan der Venusfliegenfalle stehen Insekten wie Fliegen, Spinnen und Ameisen. Warum gibt es eigentlich Pflanzen die Fleisch fressen? Dabei handelt es sich um Gewächse, die auf nährstoffarmen Böden wachsen und zusätzliche Nährstoffe wie Kalium, Stickstoff, Eisen und Phosphor benötigen. Diese ziehen sie aus ihrer Beute.

Blüten als Schutz für Bestäuber

Ebenfalls gut von der Natur eingerichtet: Einmal im Jahr bildet die Venusblütenfalle Blüten aus. Auffällig daran sind die sehr langen Blütenstängel, die mehr als 30 Zentimeter erreichen können. Dadurch wird verhindert, dass auch bestäubende Insekten in die Todesspirale gelangen, die für die Vermehrung der Pflanze zuständig ist.

3. Venusfliegenfalle pflanzen

Venusfliegenfalle pflanzen Standort

Die Venusfliegenfalle liebt einen hellen Standort © istockphoto.com/KariHoglund

Sie wollen eine Venusfliegenfalle auf Ihr Fensterbrett stellen? Der schnellste Weg führt über gut sortierte Gärtnereien, Gartencenter oder Baumärkte mit Pflanzenabteilung. Hier finden Sie zahlreiche Sorten von „All Green“ bis „Blutrot“. Kräftige Farben und fleischige Blätter sind ein guter Hinweis darauf, dass die Pflanze gesund ist. Achten Sie darauf, dass Blätter und Substrat der Venusfliegenfalle keine Anzeichen von Schimmel zeigen.

Falls Sie bereits eine Venusfliegenfalle besitzen, können Sie diese über Stecklinge vermehren. Idealer Zeitpunkt ist nach der Winterruhe. Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig heraus und teilen Sie das Rhizom, also die Wurzelstruktur, indem Sie dieses mit einem Messer oder einer Schere durchschneiden. Sie können auch einzelne Blätter herauszupfen. Wichtig ist, dass ein Teil des Rhizoms an dem Steckling bleibt. Pflanzen Sie die einzelnen Pflanzenteile in separate Töpfe und Setzen Sie die Stecklinge vorerst nicht der prallen Sonne aus.

Etwas schwieriger ist die Vermehrung durch Aussaat. Venusfliegenfallen sind Zwitterpflanzen, weshalb Sie die Blüten mit einem Pinsel bestäuben können. Nach der Blüte sammeln Sie die Kerne und bewahren diese lichtgeschützt und kühl bis zur Aussaat auf. Der beste Zeitpunkt dafür ist Anfang März. Streuen Sie die Samen auf einer anfeuchteten, torfhaltigen Erde aus. Die Samen bleiben während des Keimvorgangs an der Oberfläche. Mit einer Klarsichtfolie abgedeckt, schaffen Sie ideale Keimbedingungen. Die Aussaat benötigt zudem reichlich Licht und die Erde sollte immer etwas feucht sein.

4. Die perfekte Umgebung für die Venusfliegenfalle

Standort: Die Venusfliegenfalle liebt Licht. Am Besten Sie daher auf der Fensterbank aufgehoben. Im Sommer fühlt sie sich auch im Freien wohl. Die Temperaturen sollten zwischen 20 und 32 Grad liegen.

Lichtbedingungen: Die Venusfliegenfalle kann gar nicht genug Sonne bekommen. Direkte Sonneneinstrahlung ist optimal. Vorsicht jedoch mit Pflanzen in einer geschlossenen Glasschale: Hier kann es zu Verbrennungen kommen. In den lichtarmen Wintermonaten tun Sie Ihrem Fleischfresser mit einer Pflanzenleuchte einen großen Gefallen.

Luftfeuchtigkeit: Die fleischfressenden Pflanzen mögen es feucht und haben daher ein Problem mit trockener Heizungsluft. Eine Wasserschale auf dem Fenstersims schafft Abhilfe. Sie können Ihre Pflanze auch regelmäßig mit Wasser oder noch besser mit Regenwasser besprühen.

Erde: Hier gibt sich die Venusfliegenfalle nicht mit allem zufrieden. Sie braucht eine sehr torfhaltige, sandige Erde. Im Fachhandel gibt es spezielle Erden für Karnivoren zu kaufen. Da Venusfliegenfallen in der Natur in kargen Böden vorkommen, benötigen sie keinen Dünger.

5. Die richtige Pflege für die Venusfliegenfalle

Fleischfressende Pflanzen haben den Ruf, sehr schwierig in der Pflege zu sein. Das trifft nicht in allen Fällen zu. Man muss nur die Ansprüche der Venusfliegenfalle kennen, um sie lange gesund und vital zu halten. Zunächst einmal ist es wichtig, die Herkunft dieser Karnivoren im Hinterkopf zu behalten. Das subtropische Klima in den Südstaaten der USA zeichnet sich durch heiße Sommer und kühle Winter aus, wobei die Temperaturen aber nie unter den Gefrierpunkt fallen.

Venusfliegenfalle gießen

Die Venusfliegenfalle mag es feucht, versorgt sich aber gerne selbst, indem sie je nach Bedarf das Wasser mit ihren Wurzeln aus der Erde zieht. Am besten stellen Sie die Pflanze daher in einen Untersetzer, den Sie daumenbreit mit Wasser füllen. Wenn es aufgebraucht ist, können Sie den Fleischfresser ruhig ein bis zwei Tage auf dem Trockenen sitzen lassen, damit die Erde nicht durchgehend feucht ist. Ein häufiger Fehler ist, die Venusfliegenfalle mit Leistungswasser zu gießen, das in fast allen Fällen einen zu hohen Kalkgehalt aufweist. Nur wenn Sie sehr weiches Leitungswasser haben, können Sie dieses für Ihre fleischfressende Pflanze verwenden. Optimal ist Regenwasser oder destilliertes Wasser.

Winterruhe für Venusfliegenfalle

Von etwa Ende Oktober bis März befindet sich die Venusfliegenfalle in der Winterruhe. Sie erkennen dies daran, dass sie viele kleine Fallen bildet. In dieser Zeit sollten Sie die Pflanze nur noch maximal ein Mal pro Monat gießen. Die Dionaea muscipula sollte in der Zeit an einem kühlen, hellen Ort ohne Zugluft stehen, an dem die Temperatur konstant ist und nicht unter 5 Grad Celsius fällt. Ideal ist ein Wintergarten. Falls Sie keinen geeigneten Raum haben, können Sie Ihre Pflanze auch in einer Gärtnerei oder in einem Gartencenter überwintern lassen. Viele bieten mittlerweile solche Stellplätze für die Wintermonate an.

Venusfliegenfalle umtopfen

Die Venusfliegenfalle braucht genügend Platz. Topfen Sie sie daher regelmäßig um, wenn der bisherige Topf zu eng wird. Dies gilt vor allem in der Wachstumsphase aber auch später, wenn sie sich bei guter Pflege von selbst zu vermehren beginnt. Kleine Pflänzchen sollten schnell einen eigenen Topf bekommen.

Venusfliegenfalle und Schädlinge

Blattläuse und Trauermückenlarven sind die häufigsten Schädlinge, die die Venusfliegenfalle befallen. Prüfen Sie die Blätter regelmäßig auf kleine Tierchen. Blattläuse beispielsweise sind bei genauem Hinsehen mit bloßem Auge zu erkennen. Bei einem leichten Befall reicht es oft, wenn Sie die Pflanze vorsichtig unter Wasser halten.

Venusfliegenfalle und Pflegeprobleme

Es sind in der Regel immer wieder die gleichen Fehler, welche die Venusfliegenfalle eingehen lassen:

  • Die Venusfliegenfalle erhält zu wenig Licht: Ein Platz an der Fensterbank ist ideal. Im Winter sollten Sie jedoch Wasserschalen neben die Pflanze stellen, um die Luftfeuchtigkeit bei trockener Heizungsluft zu erhöhen.
  • Die Venusfliegenfalle wird übergossen oder gedüngt: Gönnen Sie Ihrem Fleischfresser zwei Tage Trinkpause, ehe Sie den Untersetzer wieder mit Wasser füllen, und verzichten Sie auf Dünger.
  • Beachten Sie die Winterruhe, gießen Sie nur noch einmal pro Monat und stellen Sie die Venusfliegenfalle an einen kühlen, hellen Ort ohne Zugluft und mit konstanten Temperaturen.
  • Gießen Sie die Venusfliegenfalle nicht mit Leitungswasser oder abgekochtem Wasser. Erstes enthält zu viel Kalk, zweites zu wenig Nährstoffe. Regenwasser und destilliertes Wasser sind eine gute Alternative.

6. Venusfliegenfalle vermehren

Venusfliegenfalle füttern Insekten

Wenn Sie Ihre Venusfliegenfalle füttern wollen, sollten Sie nur lebendige Insekten reichen
© istockphoto.com/markgoddard

Bei guter Pflege vermehrt sich die Venusfliegenfalle von selbst. Sie können jedoch auch nachhelfen und die Pflanze über Stecklinge vermehren. Dazu müssen Sie ein Blatt abtrennen und zwar so tief, dass ein Stück von der Wurzel an dem neuen Pflanzenteil bleibt. Pflanzen Sie den Steckling in einen eigenen Topf, den Sie mit sehr torfhaltiger Erde füllen und gut gießen sollten. Setzen Sie die Pflanze vorerst nicht der prallen Sonne aus.

Etwas schwieriger ist die Vermehrung durch Aussaat. Venusfliegenfallen sind Zwitterpflanzen, weshalb Sie die Blüten mit einem Pinsel bestäuben können. Nach der Blüte sammeln Sie die Kerne und bewahren diese lichtgeschützt und kühl bis zur Aussaat auf. Der beste Zeitpunkt dafür ist Anfang März. Streuen Sie die Samen auf einer anfeuchteten, torfhaltigen Erde aus. Die Samen bleiben während des Keimvorgangs an der Oberfläche. Mit einer Klarsichtfolie abgedeckt, schaffen Sie ideale Keimbedingungen. Die Aussaat benötigt zudem reichlich Licht und die Erde sollte immer etwas feucht sein.

7. Venusfliegenfalle füttern

Die Venusfliegenfalle benötigt für die Nahrungsaufnahme keine Hilfe. In der Regel fängt sie selbst genügend Insekten, um über die Runden zu kommen. Dennoch: Jeder will seine Venusfliegenfalle einmal zuschnappen lassen. Füttern Sie kein totes Fleisch, dieses kann die Pflanze nämlich nicht verdauen und verbraucht nur unnötig Energie. Die Insekten sollten zudem weder zu klein noch zu groß sein. Idealerweise ist das Beutetier ein Drittel so lang wie die Klappfalle. Zu große Insekten können nicht verdaut werden. Im schlimmsten Fall fangen Sie in der Falle an zu verrotten. Der Zersetzungsprozess erfasst dann die ganze Pflanze. Beachten Sie zudem: Jede Klappfalle kann in ihrem Leben maximal sieben Mal zuschnappen. Halten Sie daher nicht zu oft aus Spaß Ihren Finger in die Falle.

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