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Verschneiter Garten: Bank, Blumentöpfe etc.

Bereiten Sie Ihren Garten auf den Winter vor!

Der Winter steht vor der Tür. Für alle Gartenbesitzer heißt es also mal wieder Abschied nehmen. Doch auch wenn die meisten Gärten im Winter eher ungenutzt bleiben, sollte jeder dafür sorgen, dass sein Garten winterfest gemacht wird, um sich auch in der nächsten Gartensaison an vielen schönen gesunden Pflanzen erfreuen zu können. Der Winter bedarf der Vorbereitung: Viele Tiere gehen in den Winterschlaf, und auch Pflanzen wollen auf extreme Kälte eingestellt werden. Hier erhalten Sie einige Tipps, wie Sie Ihren Garten am besten auf den Winter vorbereiten.

1. Obstbäume winterfest machen

Obstbäume sollten Sie einer besonderen Behandlung vor (und im) Winter unterziehen:

Vor dem Winter:

  • Befreien Sie den Stamm von Moos und Flechten schützen Sie die Wurzeln, indem Sie Erde und Laub aufhäufen.
  • Kalken Sie die Bäume, um Sie vor Frost zu schützen. Der Kalkanstrich mindert hohe Temperaturdifferenzen zwischen Sonneneinstrahlung und Frost, die die Rinde reißen lassen können. Holen Sie sich mehr Infos zum Kalkanstrich bei Plantura oder einem anderen Online-Portal ein.
  • Schützen Sie speziell junge Obstbäume mit Schutzschirmen gegen Nager.
    Äste werden mit Gartenschere geschnitten

    Obstbäume sollten im Winter geschnitten werden © gettyimages/iStockphoto/LianeM

Im Winter:

  • Wenn der Winter schon etwas fortgeschritten ist, am besten im Februar bis März, schneiden Sie die Bäume. So müssen Äste mit weniger Reserven versorgt werden und haben im Frühjahr umso mehr Kraft, verstärkt auszutreiben. Außerdem bringen Sie die Krone in Form. Die Bäume sollen schließlich nicht in den Himmel wachsen – so  erleichtern Sie sich die Ernte!
  • Wenn es längere Zeit im Winter keinen Niederschlag gibt, sollten Sie gerade jüngere Bäume auch ab und an gießen.

2. Schutz für Beete im Winter

Sofern Sie kein Wintergemüse anbauen, dass Sie über die Wintermonate ernten, sollten Sie Gemüsebeete vor dem Winter umgraben oder zumindest auflockern, denn ein zu fester Boden verhindert ausreichende Luftzirkulation und Bewässerung über die kalte Jahreszeit. Alternativen zum umgraben werden in diesem Ratgeber näher beleuchtet.

Zudem sollten Sie Unkraut entfernen, damit es sich im Frühjahr nicht schlagartig vermehrt. Mit einer Gründüngung halten Sie den Boden warm und stellen sicher, dass das Beet auch über den Winter ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist. Auch ein Abdecken der Gemüsebeete mit Stroh und Laub ist hilfreich.

3. Trotz Winter: Ein grüner Garten

Ein Garten muss im Winter nicht trostlos grau sein. Es gibt ja durchaus Pflanzen, die entweder erst im Winter zur vollen Blüte auflaufen oder andere, die immergrün sind. Wer erfreut sich nicht an Schneeglöckchen, Krokussen oder Christrosen? Sorgen Sie bei Ihrer Gartengestaltung mit immergrünen Pflanzen dafür, dass der Blick auch in der kalten Jahreszeit das Herz erwärmt. Pflanzen, die Ihrem Garten im Winter ein grünes Antlitz verleihen, sind zum Beispiel

Verschneiter Garten: Bank, Blumentöpfe etc.

So muss der Garten im Winter nicht aussehen! © gettyimages/iStockphoto/PaulMaguire

  • bei Bäumen: alle Nadelhölzer
  • bei Hecken: Buchsbaum oder Eibe
  • bei Sträuchern, Stauden, Bodendeckern und Klettergehölzen: Zaubernuss, Golderdbeere, Bergenie, Palmlilie oder Efeu

Immergrüne Pflanzen werden von Frühjahr bis Sommer gepflanzt, damit sie bis zum Winter stark genug verwurzelt sind. Auch hier ist wichtig, die Pflanzen zu gießen, sobald kein Frost mehr herrscht.

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