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Benjeshecke

1. Benjeshecke

Ein ökologischer Hauptgewinn



igel

Süßer Igel sucht ein Zuhause!

Die Benjeshecke, oder auch Totholzhecke, besteht aus altem Geäst und Geholzschnitt, der zu einem Wall angehäuft wird. Über die Jahre entsteht eine kleine Gestrüppbarriere, die gut für Ihren Garten und dessen Mitbewohner ist!

Vögel werden bald von dem Asthaufen angezogen. Durch den Vogelkot gelangen Samen in das Gestrüpp, die dann dort keimen.

Im Herbst verwandelt sich die Benjeshecke zu einem Paradies für nützliche Insekten. Auch für Igel können Sie in der Benjeshecke einen Unterschlupf bieten!

Beim Anlegen der Benjeshecke bauen Sie aus alten Ziegelsteinen ein einfaches Häuschen in die Hecke, auf das Sie eine stabile Platte legen. Dort werden sich die stacheligen Tierchen sehr wohl fühlen!

Benjeshecke anlegen

Große Benjeshecke auf offener Flur. (c) Kamel15 Wikimedia

Große Benjeshecke auf offener Flur.
(c) Kamel15 Wikimedia

Eine Benjeshecke ist sehr schnell angelegt! Dafür müssen Sie nur alte Äste und Schnittreste in einer Richtung aufeinanderhäufen. Eine Verdichtung ist nicht nötig. Nun können Sie je nach Vorkommen Äste auf Ihre Benjeshecke anhäufen.

Immergrüne Schnittreste, wie die von der Kirschlorbeer oder Eibe, gehört nicht auf die Benjeshecke. Diese Reste würden sonst langsam in der Hecke verfaulen.

Totholzhecke anlegen

Um eine Totholzhecke anzulegen, benötigen Sie zunächst etwas dickere Äste oder Stämme, die ungefähr 1 – 1.5 Meter hoch sind. Die werden in einem Abstand von 50 cm in den Boden gesetzt. Setzen Sie eine zweite Reihe von dicken Ästen genau gegenüber und halten dabei ungefähr einen Abstand von 1 Meter ein.

Flechten Sie dann mit längeren und biegsamen Zweigen eine Art Gang. Dabei sollten die Äste zwischen den Längsreihen der Pfosten gut befestigt werden. Haben Sie ein stabiles Konstrukt geschaffen, können Sie den Gang mit alten Ästen und Gehölz befüllen.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Heckenpflanzen.

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